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Lot 1813 Klyun, Ivan Vasilievitch
Futuristische Lokomotive. Öl auf Leinwand. Links unten signiert (kyrill.): “I. Klyun.”. 1914. Bildgröße: 41,5 x 53,5 cm. Auf neuen Spannrahmen, an den Seitenkanten auf neuere Leinwand kaschiert, im Holz-Schattenfugenrahmen.
Result 120000 €
Das eindrucksvolle Werk von Ivan V. Klyun (1883-1943) wurde auf folgenden Ausstellungen gezeigt: Vom Blauen Reiter zur Russischen Avantgarde. Berlin-Moskau-München. Zürich, Galerie Orlando, 2005/2006. S. 41 (mit Abbildung). – Von Kandinsky bis Tatlin. Konstruktivismus in Europa. Schwerin/Bonn, Staatliches Museum/Kunstmuseum, 2006. S. 56/57 (mit Abbildung). – L’abstraction en Europe. Le choix d’un collectionneur allemand. Saint-Paul-de-Vence, Fondation Marguerite et Aimé Maeght, 2011. Nr. 15 (mit Abbildung). – Constructivism in Europe. From Malevich to Kandinsky. Beijing, National Art Museum of China, 2012. Nr. 21 (mit Abbildung). – Die Revolution entlässt ihre Bilder. Von Malewitsch bis Kandinsky. Münster, Kunstmuseum Pablo Picasso, 2014. Nr. 23 (mit Abbildung). – Astrattismo in Europa. Bard, Forte di Bard, 2015. S. 63 (mit Abbildung). – Die dünne Leinwand wurde an den Seitenkanten auf neue Leinwand aufgezogen, die Leinwandränder insgesamt leicht berieben und auf Höhe der alten Nagelung etwas unregelmäßig beschnitten, die Oberflächenbehandlung lässt keine Retuschen erkennen. – Provenienz (laut Katalog 2005/2006): Frau Svetlana Klyunkova-Solovejchik (Enkelin des Künstlers, bis 1965), Leningrad; Sammlung Yakov Rubinshtejn, Moskau (1965-1974); Privatsammlung, Frankreich (1974-2005); Sammlung Dr. Gerhard Cromme, Essen (seit 2005). – Zur Ausstellung Zürich 2005/2006 wurde lt. Katalog eine naturwissenschaftliche Untersuchung des Gemäldes durchgeführt: am 23. Juni 2005 von Sylvaine Brans vom Pariser Institut d’Art Conservation et Couleur. Dieser Nachweis lag uns nicht vor. – Laut Katalog Zürich 2005/2006 (in spätere Kataloge übernommen) soll das Bild angeblich bereits 1923 auf der “Ausstellung von Bildern Petrograder Künstler aller Richtungen 1918-1923” gezeigt worden sein. – Auf einem neueren farbphotographischen Abzug einer Aufnahme des Bildes (Negativ beigefügt) hat nach Augenschein die Enkelin des Künstlers die Echtheit des Bildes bestätigt.