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Lot 2031 Strässer, Herbert
Kubistische Dreiergruppe. Grün patinierte Bronze, auf schwarz gebeizten Holzsockel montiert. Seitlich monogrammiert und datiert “H. ST. 56”. 1956. Maße: 26,7 x 16 x 8 cm. Gesamthöhe mit Sockel: 40 cm.
Result 7000 €
Die schöne Bronze aus Herbert Strässers (1930-2005) kubistisch beeinflusstem Frühwerk gehört zu seinen ersten plastischen Arbeiten. – Strässer, der nach dem Krieg in Saarbrücken bei Hannes Neuner (Bauhausschüler und Assistent von Herbert Bayer und Moholy-Nagy) studierte, bevor er 1952 an die École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris wechselte, begann 1955 nach seiner Rückkehr nach Deutschland erste Plastiken zu formen, deren “Nähe zur französischen Bildhauerkunst … offensichtlich ist. Sie zeigt sich in der abstrahiert gehaltenen, doch offensichtlichen Aussage ebenso wie in der Virtuosität, mit der Strässer seine Bronzen entwickelt” (Jürgen Weichhardt, in: Herbert Strässer – Skulpturen. Bonn 1998, S. 3). So weist die “Dreiergruppe” zwar gewisse formale Ähnlichkeiten zu Arbeiten von Ossip Zadkine, Henri Laurens und Jacques Lipchitz auf, ist in ihrer Ausformulierung aber höchst eigenständig. – Sehr schöner Guss mit außergewöhlich homogener Patina. – Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.