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Lot 200 Architektur – Auer, Hans
Das k. k. Hof-Opernhaus von van der Nüll und von Siccardsburg. Gezeichnet von Paul Lange etc. Gestochen von H. Bültemeyer, Ed. Obermeyer etc. Text von Hans Auer. Mit Titel mit 1 Ansicht in Heliogravüre und 79 (16 dopppelblattgroßen) Stahlstich-Tafeln. Wien, Lehmann & Wentzel, 1885. 25 Bl. 53 x 41 cm. Lose in Original-Halbleinwand-Flügelmappe (angestaubt und etwas fleckig, leicht bestoßen). [*]
Zuschlag 550 €
Wiener Neubauten Serie B. – Wiener Monumental-Bauten, Erster Band, erste Abteilung. – Beeindruckende Dokumentationn des Ringstraßen-Baus. – Die Tafeln mit Grund- und Aufrissen sowie Details und Ansichten, wobei die Doppeltafeln als zwei Tafeln gezählt werden. – Tafeln in der unteren Ecke mit Wasserfleck (meist außerhalb der Darstellung), teilweise etwas gebräunt.

Lot 201 Architektur – Auer, Hans
Der k.k. Justiz-Palast in Wien von A. von Wielemans. Gezeichnet von Paul Lange etc. Gestochen von Ed. Obermayer etc. Text von Architekt Hans Auer. Mit 1 Ansicht in Heliogravüre auf dem Titel und 39 (8 doppelblattgroßen) Stahlstich-Tafeln. Wien, Lehmann & Wentzel, 1885. 12 Bl. 53,5 x 41 cm. Lose in Original-Halbleinwand-Flügelmappe mit Deckeltitel (angestaubt und etwas fleckig, Gelenke mit Läsuren). [*]
Nachverkaufspreis 240 €
Wiener Neubauten Serie B. – Wiener Monumental-Bauten, Erster Band. – Die Tafeln mit Grund- und Aufrissen sowie Details und Ansichten, wobei die Doppeltafeln als zwei Tafeln gezählt werden. – Mit dem Lieferungsumschlag zur 4. Lieferung. – Etwas stockfleckig, nur teilweise leicht angerändert.

Lot 202 Architektur – Here de Corny, Emmanuel Léopold.
Recueil des plans, elevations et coupes … des châteaux, jardins et dependances que le Roy de Pologne occupe en Lorraine … (Und:) Suite des plans, elevations et coupes (Und:) Plans et elevations de la Place Royale de Nancy et des autres edifices qui l’environnent. 3 Teile in 3 Bänden (alles Erschienene). Mit 3 gestochenen Titeln mit Bordüre, 2 gestochenen Frontispizes (Bände 1 und 3), 2 gestochenen Widmungsblättern (Bände 1 und 3), 2 gestochenen Textblättern (Bände 1 und 2) und 74 (40 doppelblattgroßen, 13 doppelblattgroßen und gefalteten sowie 5 gefalteten Tafeln. Paris, François, (1750)-1753. 72 x 54 cm. Halblederbände der Zeit (berieben und bestoßen). [*]
Nachverkaufspreis 8000 €
Seltene und vollständige erste Ausgabe von einem der schönsten Architekturbücher des 18. Jahrhunderts. – Brunet III, 113 – Ornamentstichsammlung Berlin 2511 – Millard 78 – Cicognara 4024. – Zusammengestellt und entworfen wurde das Werk von dem lothringischen Architekten Emmanuel Héré de Corny (1705-1763), die Stiche stammen von Jean Charles François (1717-1769), einem Kupferstecher aus Nancy. – Héré war 1738 zum “premier architecte de Sa Majesté Polonaise” Stanislaus I. Leszczynski ernannt worden, dem die 1725 geschlossene Ehe seiner Tochter Maria mit Ludwig XV. die Herzogtümer Lothringen und Bar eingebracht hatte. – So stellen die ersten beiden Bände, 1750/51 veröffentlicht, Hérés Entwürfe für Stanislaus’ Schlösser, Parks und Gartenpavillons in Luneville, Chanteheux, Malgrange, Commercy and Eineville vor. Einer Ausgabenliste von Stanislaus’ aus dem Jahr 1761 zufolge umfasste die erste Auflage nur 125 Exemplare (Millard). – Der dritte, drei Jahre später veröffentlichte Band widmet sich ausschließlich Hérés Plänen für die Place Royale in Nancy. Neben Grundrissen und Ansichten der riesigen dreiteiligen Platzanlage werden auch die Fassaden der umgebenden Gebäude präsentiert: so das Hôtel de Ville, das Hôtel Consulate, die Bourse de Commerce, ein Triumphbogen, eine Brunnenanlage mit Statuen und reich verzierter Eisenvergitterung, eine andere “Fontaine Triomphale en Piramide”, eine Statue Ludwigs XV., eine Kollonade etc. – Die großangelegte Anlage gehört zu den städteplanerischen Hauptwerken des 18. Jahrhunderts und so schrieb Ludwig XV. nicht ganz ohne Neid an seinen Schwiegervater: “Mon père, vous êtes mieux logé que moi”. – Das luxuriös ausgestattete Ansichtenwerk im Stil absolutistisch-royaler Zeremonialwerke sollte wohl nicht zuletzt Stanislaus’ Ansprüche auf den polnischen Thron und seine Verbindung zum französischen Königshaus untermauern. – Das äußerst seltene Werk, hier mit dem sonst meist fehlenden dritten Band. – Teilweise etwas, wenige Tafeln etwas stärker gebräunt, wenige kleine Randläsuren.
First edition. – 3 parts in 3 volumes. With 3 engr. titles, 2 engr. frontispieces, 2 engr. dedication leaves, 2 engr. text leaves, and 74 (40 double-page, 13 fold. double-page, 5 fold.) engr. plates. Contemp. half calf (rubbed). – Some browning in places, minor fraying. – Complete copy.

Lot 203 Architektur
Der Städtebau. Monatsschrift für die künstlerische Ausgestaltung der Städte nach ihren wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Grundsätzen. Begründet von Theodor Goecke und Camillo Sitte. Bände 1-5. Mit zahlreichen, vereinzelt farbigen lithographischen und gefalteten Tafeln und Abbildungen. Berlin, Wasmuth, 1904-1908. 34,5 x 28 cm. Halbleder-Bände der Zeit (etwas berieben).
Zuschlag 240 €
Titel alt gestempelt, sonst schönes Exemplar der luxuriösen Veröffentlichung. – Dabei: I. Förster. C. F. L. Allgemeine Bauzeitung. 8 Atlasbände der Jahrgänge 1837-1844. Mit über 500 (teils doppelblattgroßen bzw. gefalteten) lithographischen Tafeln. Wien, 1837-1844. 43 x 30 cm. Halbleder- und Halbleinenbände der Zeit (Rücken teils beschädigt, berieben und etwas bestoßen). – Teils etwas gebräunt. – Nicht eingehend kollationiert, ohne Rückgaberecht. – II. Allgemeine Bauzeitung. 68. Jg. Mit 51 Tafeln. Wien, Waldheim, 1903. 43 x 31 cm. Halbleinwand der Zeit (etwas berieben und beschabt). – Stempel auf Titel, leicht gebräunt.

Lot 204 Architektur
Wiener Neubauten. Hg. von C. von Lützow und Ludwig Tischler. Bände 1-2 (von 5). Mit 187 (von 192, 5 doppelblattgroßen) Stahlstich-Tafeln. Wien, Lehmann & Wentzel, 1876-1880. 20 S.; 19 S., 1 Bl. 49 x 32 cm. Lose in bedruckter Original-Leinwandmappe mit Schließbändern (etwas fleckig und gebräunt, eine Mappe mit Einrissen an den Kapitalen). [*]
Nachverkaufspreis 240 €
Erste Ausgabe der beiden ersten Bände zum “glänzenden Neubau Wiens” (Einleitung) ausgehend von den palastartigen Wohn- und Geschäftshäusern der Gründerzeit. – Wurzbach XLV, 180. – Die Tafeln mit Grund- und Aufrissen sowie Details und Ansichten. – Teilweise mit Randeinrissen, etwas fingerfleckig bzw. gebräunt, die letzten Tafeln in Band 2 mit größer werdendem Wasserfleck im Rand, davon die letzten sechs im Rand etwas rotfleckig.

Lot 205 Galeriewerke – Filhol, Antoine Michel und Joseph Lavallée
Galerie du Musée de France, publiée par Filhol, graveur, et rédigée par Levallée (Joseph). Bände I-XI. Mit 792 Kupfertafeln. Paris, Chez Filhol/Veuve Filhol, Imprimerie de Gillé Fils, 1814-1828 (Vortitel). 28 x 18 cm. Rote Halblederbände der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel (etwas bestoßen und berieben, Kapitale teils eingerissen und mit kleineren Fehlstellen, 1 Rücken restauriert, 1 Deckel stark bestoßen).
Zuschlag 1200 €
Brunet II, 1256 – Sander, 746 – Graesse II, 579. – Berühmtes, ab 1802 von Antoine-Michel Filhol herausgegebenes und Napoleon gewidmetes Galeriewerk mit Abbildungen und Beschreibungen der Meisterwerke europäischer Malerei und Skulptur, die das Musée Napoléon bilden sollten und heute teils dem Louvre gehören. Der 10. 1815 erschienene Band der Reihe, betitelt “Galerie du Musée Napoléon” wurde von der Witwe Filhol herausgegeben. Ebenso wie der 11. Band mit dem Titel “Musée Royal de France”, der erst 1827 erschien. – Die schönen Kupfer stammen von Filhol selbst sowie von Jean Duplessis-Bertaux, Jean Desaulx, Marie-Alexandre Duparc, Joseph Fischer, Friedrich Geissler, Heinrich Guttenberg, Carl Ernst Christoph Hess, Charles-Henri Müller, Claude Niquet, Friedrich Schroeder u.a. – Komplettes Exemplar des prachtvollen Ansichtenwerkes mit Erklärungen des französischen Literaten Joseph Lavallée (1747-1816), dessen Sohn Athanase Lavallée (1768-1818) zeitweise das Musée Napoléon leitete. – Unbeschnitten, teils unaufgeschnitten, leicht gebräunt, stellenweise etwas stockfleckig, ein Innengelenk angeplatzt.

Lot 206 Junker, Carl Ludwig
Betrachtungen über Mahlerey, Ton- und Bildhauerkunst. Basel, Karl August Serini, 1778. Titel, 190 S. 18 x 11 cm. Interimsumschlag der Zeit (etwas berieben und ausgefärbt, Rückenbezug etwas rissig und mit Etikett). [*]
Zuschlag 420 €
Erste Augabe. – MGG2 IX, 1310 – Hamberger/Meusel (1797) III, S.567. – “Junkers zahlreiche Schriften beschäftigen sich mit einem vielseitigen Themenkreis: Weltbürgertum und Physiognomik, Theologie und bildende Kunst von der Antike bis auf seine Zeit, … Belletristik und endlich … musikalische Gegenstände. Dabei verfolgte Junker, der sich selbst durchaus als Kind der Geniezeit fühlte, nach seinen eigenen Worten dieses Ziel: ‘Ich richtete mein ganzes Augenmerk, blos auf das Ästhetische der Tonkunst … Ich suchte die Theorien der Empfindungen überhaupt, zu Theorien der Empfindungen in der Tonkunst zu machen’. Von der strengen Fachwissenschaft wurde er … in scharfer, beinahe beleidigender Weise kritisiert; doch zeigen die Verteidigung durch die Musikalische Korrespondenz, die häufigen Beiträge zu J. G. Meusels Zeitschriften und die anerkennenden Worte C. F. D. Schubarts, daß sich Junker und seine Art, ‘eine sinnliche Kunst sinnlich zu behandeln’, in anderen Kreisen einer bemerkenswerten Beliebtheit erfreuten.” (MGG 1958 7, 391). – Unbeschnitten, Außenränder etwas angestaubt, Ecken teils etwas knickfaltig, kleiner Eignerstempel auf dem Titel.

Lot 207 Junker, Carl Ludwig
Christus Köpfe. Mit 24 Textkupfern (C. L. Junker del., B. Dunker sc.). Bern, Typographische Gesellschaft, 1776. 16 Bl., 77 S. 17,2 x 10,5 cm. Interimsumschlag der Zeit (etwas fleckig, kurze Randeinrisse, Rücken überklebt.) [*]
Zuschlag 240 €
Seltene erste Ausgabe. – Goedeke XII, 99, 5 (schreibt das Buch fälschlich B. Dunker zu) – Nicolas, Dunker 69. – Frühe, im Sturm und Drang-Duktus verfasste Schrift des heute eher wegen seiner musiktheoretischen Publikationen bekannten C. L. Junker (1748-1797). Junker, dessen Pate Joh. Valentin Tischbein war, nahm nach dem Studium u.a. in Gießen und Göttingen 1774 eine Hofmeisterstelle in der Schweiz an, was seinem literarischen Schaffen offensichtlich sehr förderlich war. Nach dem 1775 bei Orell in Zürich (Grundsätze der Mahlerey) erschienenen Erstling veröffentlichte er im folgenden Jahr bei der Typographischen Gesellschaft in Bern, zu dieser Zeit eine der renommiertesten Verlagsanstalten der Schweiz, gleich drei Schriften, in denen er seine musik- und kunsttheoretischen bzw. -pädagogischen Ansichten bekannt machte, denen er lebenslang treu blieb. Die Christus-Köpfe nehmen dabei eine Sonderstellung ein als einziges seiner Bücher mit Illustrationen nach eigenen Vorlagen. Dem Buch war kein Erfolg beschieden, es ist heute sehr selten. Als eine Restauflage nur des paginierten Teils ohne Nennung des Autors und ohne die pädagogische Vorrede “Trauter junger Künstler” 1791 als Christus und Maria, physiognomisch in 24 Kupferstichen vorgestellt, auf den Markt kam, wurde Junker damit nicht mehr in Verbindung gebracht. Stattdessen wurde als Verfasser neben B. A. Dunker wegen des “genialischen” Stils auch Lavater vermutet. Der hatte sich aber bereits 1778 in Band 4 der “Physiognomischen Fragmente” ablehnend über die “Christus Köpfe” Junkers geäußert. – Etwas gebräunt.

Lot 208 Kunstgewerbe – Möbel – Kramer, Johannes
Het moderne hemmet. En sammling stilfulla interiörer, hörn med grupper … Mit 80 (50 pochoirkolorierten) Tafeln. Stockholm, Hey, ca. 1910. Titel. 41 x 51,5 cm. Original-Leinwandmappe mit Rücken- und Deckeltitel sowie 3 Schließbändern (etwas fleckig). [*]
Zuschlag 300 €
Schwedische Lizenzausgabe der seltenen Sammlung von Entwürfen des “Möbel-Architekten” Johannes Kramer, bei der nur das Titelblatt in Schwedisch ist. – Ornamentale Vorlagenwerke 1813. – Die Tafeln mit den Beschreibungen der deutschen Original-Ausgabe. – Mit teils skurrilen Ideen für Einzelstücke und Ensembles in einer Mischung von Stilelementen aus Jugendstil und Historismus. – Tafeln teilweise mit Randläsuren, etwas fleckig bzw. gebräunt.

Lot 209 Kunstgewerbe – Stickerei – Netto, Johann Friedrich
Zeichen-, Mahler- und Stickerbuch zur Selbstbelehrung für Damen welche sich mit diesen Künsten beschäftigen. 1. und 2. Teil (von 3) in 1 Band. Mit 71 (von 72, 35 kolorierten, 6 gefalteten) Kupfertafeln und 1 perforierten Tafel. Leipzig, Voss, 1795-1798. 38, 40 S. 44 x 28 cm. Halblederband der Zeit (leicht berieben). [*]
Nachverkaufspreis 1600 €
Sehr seltenes Stickereibuch mit prachtvollen, großformatigen Vorlagen (jeweils in Farbe und in Schwarz-Weiß). – Ornamentstichsammlung Berlin 1529. – Die Farbtafeln dienten als Vorlage, während die Schwarz-Weiß-Tafeln zum Sticken verwendet werden konnten. – Ohne die beiden bestickten Original-Modelltücher, die in Teil 1 auf Tafel XXI und in Teil 2 auf Tafel XII (hier nur in Schwarz-Weiß vorhanden) abgebildet sind. – Der wohl betrunkene Buchbinder hat die Textseiten 23-40 und drei Tafeln aus Teil 2 in Teil 1 zwischengebunden. – Nur teilweise etwas gebräunt bzw. stockfleckig.

Lot 210 Kunstgewerbe – Teppiche – Baldass, Ludwig und Rudolf Guby (Hrsg.)
Die Wiener Gobelinsammlung. Amtliche Ausgabe der österr. staatlichen Lichtbildstelle. 3 Bände. Mit 301 auf schwarzen Kartonblättern monitierten teils farbigen original-photographischen Tafeln. Wien, Hölzel, 1920. 35,5 x 28,5 cm. Halblederbände der Zeit mit geprägtem Rückentitel und reicher Rückenvergoldung (Rücken aufgezogen, wenig berieben). [*]
Nachverkaufspreis 300 €
In 350 nummerierten Exemplaren gedruckt, hier ohne Nummerierung. – Ursprünglich in 15 losen Lieferungen erschienen. – Gutes Exemplar.

Lot 211 Kunstgewerbe – Teppiche – Martin, F. R.
A History of Oriental Carpets before 1800. Mit 393 teils farbig montierten Textabbildungen und 33 Tafeln, teils farbig, teils mit montierten farbigen Ausschnitten. Vienna, Printed for the Author in the I. and R. State and Court Printing Office, 1908. 4 Bl., 159 S. 63 x 48 cm. Roter Halblederband mit Rückenschild und reicher Rückenvergoldung, Goldschnitt, in Leinwandkassette (etwas berieben, Vordergelenk angeplatzt). [*]
Zuschlag 2000 €
Eins von 290 (GA 300) Exemplaren. – Arntzen/Rainwater P 626: “Contains the greatest wealth of material of any rug book ever written.” – Gering gebräunt.

Lot 212 Malerschule – Dayes, Eduard
Ueber Malerei vorzüglich der Historischen. Aus dem Englischen mit Anmerkungen von Joseph Pichlhofer. Nürnberg, Bauer und Weicht, 1804. VIII, 136 S. 19,5 x 12 cm. Pappband der Zeit mit Rückenschild (Rücken berieben).
Zuschlag 260 €
Seltene erste deutsche Ausgabe der 1802-1803 im “Universal Magazin” erschienenen Arbeit des Malers und Stechers Edward Dayes (1763-1804). – Nicht bei Price & Price – nur ein Nachweis über KVK in deutschen Bibliotheken (Universitätsbibliothek-Bochum). – Mit den Kapiteln: Ueber Geschmack, Ueber die Elemente der Schönheit, Ueber Grazie, Ueber Erfindung, Ueber Composition u.a. – Vorsätze fehlen, teilweise leicht gebräunt.

Lot 213 Michelangelo – Chastel, André
The Vatican Frescoes of Michelangelo. Text by André Chastel. Photography by Takashi Okamura. 1 Textband und 2 Tafelbände. Mit zusammen 372 teilweise doppelblattgroßen farbigen Tafeln. New York, Abbeville Press, 1980. 57 S. (Text). 53 x 43 cm (Tafelbände)/ 37 x 26 cm (Text). Braune Original-Halblederbände (Tafeln) mit goldgeprägtem Rückentitel und farbiger Deckelillustration/ Text: Illustrierte Original-Leinwand. [*]
Zuschlag 300 €
Monumentale Dokumentation der berühmten Fresken vor ihrer durch einen japanischen Konzern finanzierten Restaurierung (1982-1994). – Mit schönen, bis in das kleinste Detail gehenden photographischen Abbildungen.
1 text-vol. and 2 plate-vols. With 372 partly double-page col. plates. Plate-vols. in orig. half calf with gilt-stamped title to spine and illustr. cover, text-vol. in orig. cloth.

Lot 214 Miniaturen – Lemberger, Ernst
Die Bildnis-Miniatur in Skandinavien. 2 Bände. Mit mehr als 100 meist farbigen auf Karton montierten Abbildungen. Berlin, Reimer, 1912. 268 S. 38 x 29 cm. Braune Original-Lederbände (signiert: “Wübben & Co., Berlin”) mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel, reicher Rückenvergoldung und goldgeprägten Deckel- und Innenkantenfileten (etwas beschabt und berieben, 1 Gelenk leicht angeplatzt). [*]
Nachverkaufspreis 200 €
Eins von 510 nummerierten Exemplaren, hier im seltenen Original-Ganzledereinband. – Band I: Schweden. – Band II: Dänemark und Norwegen. – Mit ausführlichem Katalog der Abbildungen und Verzeichnis der Künstler, Besitzer und der Dargestellten.

Lot 215 Palais Royal – Dubois de Saint-Gelais, Louis-Francois
Description des tableaux du Palais Royal. Avec la vie des peintres à la tête de leurs ouvrages. Seconde edition revûe, corrigée et augmentée. Paris, d’Houry, 1737. Titel, XIV, 511 S. 17 x 10 cm. Halblederband der Zeit mit 2 farbigen Rückenschildern und etwas Rückenvergoldung (leicht berieben, Rücken mit 2 alten Bibliotheks-Aufklebern).
Zuschlag 200 €
Zweite, erweiterte Auflage. – Vgl. Cicognara 4284 (mit der EA von 1727). – Verzeichnet 492 Bilder mit teils ausführlicher Beschreibung. Gutes Exemplar.

Lot 216 Russische Kunst
Zolotoe runo. (Das goldene Vlies). Heft 6-7-8 (drei Nummern in einem Heft), Jahrgang 1906. Die Gestaltung des Umschlags und eines größeren Teils des Heftschmucks besorgte I. Bilibin. Mit 4 Tafeln (davon 1 montiertes Porträt) sowie 68 Illustrationen zum Heftthema Altrussische Kunst. Dazu zahlreiche Vignetten und Zeichnungen von Ivan Bilibin, Nikolaj Krymov, Nikolaj Sapunov u.a. 186 S., 4 BL. 31,5 x 34,5 cm. Zweifarbig illustrierte Original-Kartonage (fehlender Rücken mit Leinenstreifen verstärkt, knickspurig, berieben, mit Randeinrissen und Randfehlstellen).
Nachverkaufspreis 240 €
Herausgegeben in der Redaktion von N. Ryabushinskij. Mit Beiträgen von A. Uspenskij, V. Bryusov, V. Rozanov u.a. Lyrik von V. Bryusov, Z. Gippius, A. Belyj, N. Bunin, Diks, M. Voloshin u.a., mit der aktuellen Kunstagenda Petersburgs. Die Tafeln und Illustrationen zum Teil unter Seidenpapier. Der Druck teilweise zweifarbig. – Unbeschnittener Block, bestoßen, etwas eselsohrig, teils mit kleinen Randfehlstellen.