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Lot 196 Architektur – Aviler, C. A. d’
Cours d’architecture qui comprend les ordres de Vignole avec des commentaires, les figures & les descriptions de ses plus beaux bâtimens, & de ceux de Michel-Ange, des intructions et des préceptes & généralement tout ce qui regarde l’art de bastir. Nouvelle édition, enrichie de nouvelles planches, & revue & augmentée par Pierre-Jean Mariette. Mit gestochenem Frontispiz, 80 meist gefalteten Kupfertafeln und 84 Textkupfern. Paris, Jombert, 1760. LVI, 447 S. 30 x 22 cm. Dekorativer Lederband mit reicher floraler Rückenvergoldung, goldgeprägtem Rückenschild und Stehkantenvergoldung (Ecken leicht bestoßen, unteres Kapital mit schmalem Farbfleck). [*]
Nachverkaufspreis 800 €
Vgl. Katalog Ornamentstichsammlung 2390 (Ausg. 1750) – Kruft 155: “Eine französische Neuausgabe von Vignolas ‘Regola’. D’Aviler war in seiner Haltung Klassizist. Er übernimmt Blondels Entstehungsgeschichte der Säule aus der Grabstele und wiederholt die bekannten Analogien von Architektur und menschlichem Körper.” – Die Tafeln zeigen Grund- und Aufrisse von Tempeln, Palazzi, etc., architektonische Details wie Türen, Decken, Kamine, Geländer, Säulen, Friese, etc. – Titel etwas fleckig, sonst sauberes breitrandiges Exemplar im dekorativen Einband der Zeit.
Engr. frontispiece, 80 mostly fold. engr. plates and 84 text-engravings. Full calf, richly gilt (corners bumped, small colour stain to lower spine). – Title-page somewhat stained else a very clean, wide-margined and decoratively bound copy.

Lot 197 Architektur – Hoffmann, Ludwig
Ansichten vom Reichsgerichtsbau zu Leipzig. 66 Original-Photographien von Ernst von Brauchitsch auf 50 Kartons. Vintages. Albuminabzüge. Montiert. Vermutlich Berlin, um 1896. Bildgrößen: 20 x 9,5 cm bis 30,5 x 25,5 cm. Träger: ca. 59,5 x 47,5 cm. Lose in Ledermappe (fleckig, berieben, Rücken mit Fehlstellen). [*]
Nachverkaufspreis 2800 €
Umfassende photographische Dokumentation zu Ludwig Hoffmanns Erstlingswerk. – Vgl. Döhl, Ludwig Hoffmann, S. 65 f. und S. 229. – Die Aufnahmen zeigen Außenansichten, die Räume (darunter ausführlich die Präsidentenwohnung), Treppenhäuser, Ausstattungsdetails wie Lampen, Gitter, Sitzgelegenheiten etc. Zwar erschien 1898 bei Hessling ein Mappenwerk mit 100 gedruckten Tafeln nach den Photographien Brauchitschs, als Mappenwerk mit Original-Photographien wie hier ist es für uns nicht nachweisbar. Der immense Aufwand legt nahe, dass das Werk in nur wenigen Exemplaren erschienen ist, wohl für Archive oder Mitarbeiter. Nicht einmal der Berliner Architekten-Verein besaß ein Exemplar. Alle hier vorliegenden Tafeln tragen einen Archivstempel auf dem Träger. – Brauchitsch gehörte zum Freundeskreis von Hoffmann, er war sein Studienkollege an der Bauakademie, wechselte aber später zur Photographie. Zuerst war er in Halle tätig, siedelte 1901 nach Berlin um und photographierte fast alle Arbeiten Hoffmanns. Aus derselben Familie stammten auch Werner von Brauchitsch und Eberhard von Brauchitsch. Brauchitschs Bildarchiv wurde im Krieg vernichtet. – Träger etwas bestoßen, gelegentlich Photos mit Schichtschäden und kleinen Bildverlusten, angesichts der Seltenheit aber durchaus akzeptabel.

Lot 198 Architektur
Le tre porte del battistero di San Giovanni di Firenze. Incise ed illustrate. Mit 46 Kupfertafeln von Giovanni Paolo Lasinio. Florenz, Bardi, 1821. 2 Bl., 8, 12, 8 S. 54 x 38 cm. Halblederband der Zeit mit Rückentitel und Rückenvergoldung sowie goldgeprägter Deckelbordüre (unteres Kapital mit schmaler Fehlstelle, dort Gelenk angeplatzt, Ecken etwas bestoßen, Kanten beschabt, Deckel etwas berieben). [*]
Zuschlag 200 €
Erste Ausgabe. – Graesse IV, 114 – Thieme-B. XXII, 404 – Umfangreiches Tafelwerk über die drei vergoldeten Bronzetore des Baptisteriums San Giovanni in Florenz, die innerhalb eines Zeitraumes von rund 120 Jahren entstanden. Das erste Tor (1330) wurde von Andrea Pisano gestaltet. Das zweite und dritte Tor stammt von Lorenzo Ghiberti. – Zweispaltiger Text in französischer und italienischer Sprache. – Die Tafeln gestochen in Linienmanier von Giovanni Paolo Lasinio (1789-1855). – Etwas, nur vereinzelt stärker stockfleckig, untere Ecke mit kleinem Wasserrand, leicht gebräunt.

Lot 199 Architektur – Palladio, Andrea
Architecture de Palladio, divisée en quatre livres: dans lesquels, après un traité des cinq ordres, joint aux observations les plus nécessaires pour bien bâtir. avec des notes d’inigo Jones. Le tout revu, dessiné, & nouvellement mis au jour par Jaques Leoni. Traduit de l’italien. 4 Teile in 1 Band. Mit gestochenem Frontispiz, gestochenem Porträt, 204 gestochenen Tafeln mit 230 Abbildungen und 12 Textkupfern. La Haye, Pierre Gosse, 1726. 46 x 29 cm. Lederband der Zeit mit reicher floraler Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückenschild (berieben, vorderes Gelenk oben und unten angeplatzt, Ecken bestoßen, Kapitale mit schmalen Fehlstellen). [*]
Nachverkaufspreis 2000 €
Ornamentstichsammlung 2599 – Fowler 225 – Graesse V, 108. – Diese Ausgabe von Palladios Hauptwerk (aus dem Italienischen von N. du Bois) erschien nach der englischen Ausgabe des Inigo Jones von 1715 und gilt durch ihre in kleinem Maßstab ausgeführten Illustrationen als eine der besten. – “Opere di un enorme dispensione per sua ricca e laboriosa esecuzione” (Cicognara). – Giacomo Leonis (1686-1746) Bauten und insbesondere seine Übersetzungen der architekturtheoretischen Werke von Andrea Palladio ins Englische verhalfen der Renaissance zu Bekanntheit unter englischsprachigen Architekten. – Die erstmals 1570 erschienene Architectura ist das bedeutendste Werk jenes Architekten, “der die stärkste und nachhaltigste Wirkung auf die Baukunst ganz Europas ausgeübt hat” (Thieme-Becker XXVI, 165). – Durchgehend leicht gebräunt, stellenweise etwas fleckig, Tafeln 8-14 lose.
4 parts in 1 vol. With engr. frontispiece, engr. portrait, 204 engr. plates with 230 illustrations, 12 text-engravings. Contemp. full calf, richly gilt (rubbed, front hinge with tear to top and bottom, corners bumped). – Slightly browned throughout, plates 8-14 loose.

Lot 200 Architektur – Percier, Ch. und P.F.L. Fontaine
Palais, maisons, et autres édifices modernes, dessinés à Rome; publiés à Paris en 1798. Mit Titelvignette, 2 gestochenen Textvignetten und 100 gestochenen Tafeln. Paris, Chez les Auteurs et P. Didot l`Ainé, 1802. 8, 3, 36 S. 48 x 31 cm. Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel (etwas berieben, Kanten und Ecken etwas bestoßen, oberes Kapital mit schmaler Fehlstelle). [*]
Zuschlag 240 €
Zweite Ausgabe. – Millard I, 133 – Vgl. Ornamentstichsammlung Berlin 2733 – Cicognara 3822 (jeweils EA 1798). – Die Kupfer zeigen italienische Paläste, Kirchen, Häuserfassaden, Ornamente etc. – “The plates include many aspects of domestic architecture, from views of interiors, details of doors, a collection of house elevations, to a view of a garden” (Millard). – Tafeln 12 und 13 auf einem Blatt – Ungeschnitten. – Handschriftlicher Besitzvermerk und Stempel auf dem Vorsatz, etwas stockfleckig (meist im Rand).

Lot 201 Architektur
Sammelband zur französischen Architektur des 17. Jahrhunderts. Mit 3 gestochenen Titeln, 2 gestochenen Dedikationsblättern, 91 (45 doppelblattgroßen und 15 gefalteten doppelblattgroßen) Tafeln auf 90 Blättern. Ca. 1660-1732. 47,5 x 34 cm. Pergamentband der Zeit (fleckig und etwas beschabt, oberes Kapital mit kleiner Fehlstelle).
Nachverkaufspreis 1000 €
Die Tafeln zeigen meist Ansichten und Pläne von Versaille. – Der Sammelband enthält Teile von Werken von: I. Demortain, G. Les plans, profils, et elevations, des ville et château de Versailles… (1716): Gestochener Titel und Widmungsblatt, 45 Tafeln auf 44 Blättern, davon 24 doppelblattgroß. – II. Le Pautre, P. Les plans, coupes, profils et elevations de la chapelle du chasteau Royal de Versailles… Paris, (1716): Gestochener Titel und 2 Tafeln. – III. Mariette, J. L’architecture francoise… 1727: 23 Tafeln, davon 16 doppelblattgroß und 6 gefaltet doppelblattgroß. – IV. Kleiner, Salomon. Residences Memorables … – Hoff-, Lust- und Garten-Gebäude deß … Hertzogen zu Savoyen… Teil 1. Augsburg, Wolff, 1731: Gestochener Titel und Widmungsblatt, 9 Tafeln, davon 3 doppelblattgroß. – V. Silvestre, Israel. 3 doppelblattgroße Tafeln, davon eine gefaltet. – VI. Marot, J. 8 gefaltete doppelblattgroße Tafeln. – Sowie eine Tafel von Inselin mit der Maschine von Marly. – Teils fleckig, teils mit Randläsuren, vereinzelte Einrisse, teils etwas knapp beschnitten, stellenweise etwas knickspurig.

Lot 202 Auktionen – Pillet, Charles und Charles Mannheim
Collections de San Donato. Objects d’art. Première vente – sixième vente. Mit 16 (1 doppelblattgroßen) montierten Original-Photographien (Woodburytypien). Paris, Pillet & Mannheim, 1870. 2 Bl., 327 S. 27,5 x 18,5 cm. Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild (etwas berieben).
Zuschlag 400 €
Versteigerungskatalog der Kunst- und Kunstgewerbesammlung des Prinzen Anatole Demidoff (1812-1870) durch das Pariser Auktionshaus Pillet & Mannheim im März und April 1870. – Hier der Katalog als “large paper copy” mit den nur wenigen Exemplaren beigegebenen Original-Photographien. Die Woodburytypien in verschiedenen Größen jeweils unterhalb der Photographie mit dem Blindstempel “Imp. Photoglyptique de Goupil et Cie à Paris”. – Alle 1965 Objekte mit handschriftlichem Preisvermerk. – Teilweise leicht gebräunt.
Large Paper copy. – With 16 (1 double-page) mounted orig. photographs (woodbury types). Contemp. half calf, gilt. – Minor browning in places.

Lot 203 Galeriewerke – Bonnemaison, F
Suite d’études des calquées d’après cinq tableaux de Raphael. Lieferung 1-4 (von 6). Mit 16 (von 24) Kupfertafeln. Paris, Didot, 1818. 6 Bl. 75 x 56 cm. Lose in bedruckten Original-Lieferungsumschlägen (teils mit Randläsuren). [*]
Zuschlag 200 €
Thieme-Becker IV, 309 (irrig 1822). – Vier Tafeln als Umrisskupfer, die übrigen in Punktiermanier. – Tafeln gestempelt, die ersten drei Blätter im Rand angeschmutzt, teils leicht fleckig, teils mit kleineren Randläsuren.

Lot 204 Galeriewerke – Speck von Sternburg, Maximilian von
Zweites Verzeichniß der Gemälde-Sammlung sowie der vorzüglichsten Handzeichnungen, Kupferstiche, Kupferstichwerke und plastischen Gegenstände des Freiherrn von Speck-Sternburg … Herausgegeben und mit historisch-biographischen Bemerkungen und Erklärungen begleitet vom Besitzer derselben. Mit 20 gestochenen bzw. lithographierten Tafeln. Leipzig, Tauchnitz, 1837. 2 (von 4) Bl., 186 S. 36 x 27 cm. Roter Ganzmaroquinband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel, reicher Rückenvergoldung, mehrfachen breiten goldgeprägten Deckelfileten mit Eckfleurons, goldgeprägter Steh- und Innenkantenvergoldung sowie Ganzgoldschnitt (Deckel etwas kratzspurig).
Zuschlag 440 €
Prachtvoll gebundenes Exemplar des zweiten Teils des Verzeichnisses der Speck-Sternburgschen Sammlung. – Es fehlen Vortitel und Titel. – Teilweise etwas gebräunt.

Lot 205 Gartenarchitektur
Description des principaux parcs et jardins d’Europe. – Bildliche und beschreibende Darstellung der vorzüglichsten Natur- und Kunstgärten in Europa mit Bemerkungen über Gartenkunst und Anpflanzungen. Aus dem Französischen. 3 Bände. Mit 3 gestochenen Titeln, 1 gestochenen kolorierten Wappenvignette und 76 (8 gefalteten) kolorierten Kupfertafeln, teilweise mit Aquatinta, von C. Schindelmayer. Deutschland (das ist: Wien, Schrämbli), 1812. 36 x 22,5 cm. Marmorierte Pappbände unter Verwendung der alten Deckelbezüge (Band 1 in der Höhe leicht kleiner). [*]
Zuschlag 12000 €
Sehr schönes seltenes und reich illustriertes Werk zur vor allem europäischen Gartenkunst mit französisch-deutschem Paralleltext. – Nebehay-W. 141 – Ganay, Art des jardins 172 – nicht bei Mantel, Nissen, Ornamentstichsammlung Berlin u.a. – Die Tafeln in schönem Altkolorit zeigen meist Ansichten von englischen, aber auch deutschen und französischen Parkanlagen, darunter Ansichten und Pläne von Wörlitz, Hohenheim, Söder, Neuwaldegg, die Parks von Rasumowsky und Cobenzl in Wien, Laxenburg, Bruck/Leitha, Greifenstein, Lichtenstein, Eisgrub, Kassel, Schönau, Weissenstein, Clints, Stowe, Aranjuez, Marly, Versailles u.a., sowie den kaiserlichen Park in Peking. – Die botanischen Kupfer zeigen Blattformen verschiedener Laubgehölze und Anweisungen zur Anlage von Spalieren. – Vorsätze erneuert, teilweise leicht gebräunt, wenige Textblätter etwas tintenfleckig, wenige Tafeln mit kleinen Randeinrissen. Gutes Exemplar.
3 vols. With 3 engr. titles, 1 col. engr. vignette with crest, 76 (8 fold.) col. engr. plates, some in aquatinta. Restored marbled boards (vol. 1 slightly smaller in height). – Plates in contemp. handcolouring. – Endpapers renewed,occasional minor browning, a few text leaves with ink-staining, a few plates with minor tears to margins. Very good copy.

Lot 206 Kunstgewerbe – Migeon, Gaston
1900 l’exposition rétrospective de l’art décorative Français. Description par Gaston Migeon. Avec une introduction par Émile Molinier. 2 Bände. Mit 100 oft farbigen Lichtdrucktafeln und einigen Textabbildungen. Paris, Goupil u.a., 1901. V, 28 S. 44 x 31,5 cm. Braune Ganzmaroquinbände (signiert: “Gruel”) mit goldgeprägtem Rückentitel, reicher Rückenvergoldung, mehrfachen teilweise floralen goldgeprägten Deckelfileten mit Eckfleurons, goldgeprägter Steh- und Innenkantenvergoldung, floralen Moiréeseidenvorsätzen und Kopfgoldschnitt in mit Moiréeseide bezogenen Schubern (diese an den Kanten etwas berieben).
Zuschlag 950 €
Eins von 200 nummerierten Exemplaren. – Die schönen Tafeln jeweils mit einem Erläuterungsblatt. – Teilweise leicht gebräunt. Gutes Exemplar, vollständig und prachtvoll gebunden.
One of 200 numbered copies. – 2 vols. With 100 partly col. plates and some text-illustrations. Full brown morocco, richly gilt, t.e.g., with slipcases. – Minor browning in places. – Fine copy in sumptuous bindings.

Lot 207 Kunstgewerbe – Minard-van Hoorebeke, Louis
Recueil descriptif des antiquités et curiosités du treizième au dix-neuvième siècle, formant la collection de Louis Minard-van Hoorebeke. Mit lithographischem Porträt und 42 Lithographien auf aufgewalztem China. Gand, van Doosselaere, 1866. VI, 372 S. 35,5 x 25,5 cm. Roter Ganzmaroquinband (signiert: “Josse Schavye Relieur de S. M. le Roi Bruxelles”) mit goldgeprägtem Rückentitel, reicher Rücken- und Deckelvergoldung, goldgeprägten Steh- und Innenkantenfileten, 8 Metall-Eckbeschlägen, metallenem Wappensupralibros auf dem Vorderdeckel, 1 (von 2) Metallschließe und Ganzgoldschnitt in Leinwand-Kassette mit Rücken- und Deckeltitel (diese etwas bestoßen).
Zuschlag 700 €
Aufwendig gebundenes Exemplar des Sammlungs-Kataloges des belgischen Architekten. – Die Tafeln teilweise etwas stockfleckig.

Lot 208 Malerschule – Bloemaert, Abraham
(Oorspronkelyk en vermaard konstryk tekenboek.) 2.-5. Teil (von 8). Mit 111 (von 173) gestochenen Tafeln und 3 wiederholten Tafeln als Clair-obscur-Holzschnitt. (Amsterdam, Ottens, 1740). 38 x 30,5 cm. Moderner Pappband mit goldgeprägtem Rückenschild (etwas fleckig únd berieben). [*]
Zuschlag 300 €
Hollstein 186-231 und 94-213. – Die Tafeln wurden von Frederick nach Abraham Bloemaert angefertigt. – Mit den Tafeln 49-95 (Teile 2 und 3 komplett), 96-99 und 107-118 (Teile 4 und 5 inkomplett). – Teils etwas fleckig, Schnitt etwas und ab Tafel 99 mit leichtem Wasserrand, letzte und erste Tafel stärker gebräunt und mit Randläsuren.

Lot 209 Malerschule
Etudes composé. De figures de têtes, de pieds, de mains, d’yeux, d’oreilles &c. d’hommes de femmes & d’enfants. Au Nombre de cinquante planches. Gravé en matiere de crayon. Mit 50 Tafeln in Kreidemanier. Frankreich, um 1800. 1 Bl. (handschriftliches Titelblatt). 35 x 26 cm. Pappband der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild (berieben). [*]
Zuschlag 200 €
Die dekorativen Tafeln stammen wohl aus einem für uns nicht bestimmbaren umfangreicheren Werk, mit einer handschriftlichen Nummerierung rechts unten (391-440) und rechts oben (1-50). – Teils leicht fingerfleckig, stellenweise etwas gebräunt und leicht fleckig.

Lot 210 Waagen, Gustav Friedrich
Treasures of art in Great Britain: Being an account of the chief collections of paintings, drawings, sculptures, illuminated Mss., etc. etc. 3 Bände und Supplementband in 4 Bänden. London, Murray, 1854-1857. 22,5 x 14 cm. Braune Kalbslederbände (signiert: “Bound by J. Clarke”) mit 2 farbigen Rückenschildern, reicher Rückenvergoldung, goldgeprägten Deckelfileten sowie Steh- und Innenkantenvergoldung (etwas berieben, Ecken teilweise etwas bestoßen).
Zuschlag 200 €
Erste englische Ausgabe. – ADB XL, 410ff. – Das Supplement mit dem Titel: Galleries and cabinets of art in Great Britain. – Der Kunsthistoriker Gustav Friedrich Waagen (1794-1868) war ein Neffe von Ludwig Tieck. – Gutes und dekorativ gebundenes Exemplar.