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Lot 1812 Klinger, Max
Sammlung von 6 Radierungen auf Karton. Aus den Intermezzi. Alle links unten mit Namen bezeichnet und rechts unten römisch nummeriert. 1879-1881. Blattgrößen von 50 x 36,8 cm bis 62,6 x 45 cm. Unter Passepartout montiert.
Zuschlag 400 €
Darunter: Zwei liegende Zentauren (IV), Kämpfende Zentauren (VI), Gelehrter mit Schüler (VII), Weise (VIII), Kampfszene (IX), Pferdekadaver (XI). – Teils im Passepartout-Ausschnitt nachgedunkelt, Ränder gebräunt und fleckig, teilweise stockfleckig, ein Blatt mit deutlichem Wasserfleck. – Beigegeben: Derselbe. Drei Radierungen, darunter Sysiphos aus “Die Fakultäten” sowie fünf weitere Radierungen, wohl von Klinger u.a. – Provenienz: Aus dem Nachlass von Johannes Grützke.

Lot 1813 Klyun, Ivan Vasilievitch
Futuristische Lokomotive. Öl auf Leinwand. Links unten signiert (kyrill.): “I. Klyun.”. 1914. Bildgröße: 41,5 x 53,5 cm. Auf neuen Spannrahmen, an den Seitenkanten auf neuere Leinwand kaschiert, im Holz-Schattenfugenrahmen.
Zuschlag 120000 €
Das eindrucksvolle Werk von Ivan V. Klyun (1883-1943) wurde auf folgenden Ausstellungen gezeigt: Vom Blauen Reiter zur Russischen Avantgarde. Berlin-Moskau-München. Zürich, Galerie Orlando, 2005/2006. S. 41 (mit Abbildung). – Von Kandinsky bis Tatlin. Konstruktivismus in Europa. Schwerin/Bonn, Staatliches Museum/Kunstmuseum, 2006. S. 56/57 (mit Abbildung). – L’abstraction en Europe. Le choix d’un collectionneur allemand. Saint-Paul-de-Vence, Fondation Marguerite et Aimé Maeght, 2011. Nr. 15 (mit Abbildung). – Constructivism in Europe. From Malevich to Kandinsky. Beijing, National Art Museum of China, 2012. Nr. 21 (mit Abbildung). – Die Revolution entlässt ihre Bilder. Von Malewitsch bis Kandinsky. Münster, Kunstmuseum Pablo Picasso, 2014. Nr. 23 (mit Abbildung). – Astrattismo in Europa. Bard, Forte di Bard, 2015. S. 63 (mit Abbildung). – Die dünne Leinwand wurde an den Seitenkanten auf neue Leinwand aufgezogen, die Leinwandränder insgesamt leicht berieben und auf Höhe der alten Nagelung etwas unregelmäßig beschnitten, die Oberflächenbehandlung lässt keine Retuschen erkennen. – Provenienz (laut Katalog 2005/2006): Frau Svetlana Klyunkova-Solovejchik (Enkelin des Künstlers, bis 1965), Leningrad; Sammlung Yakov Rubinshtejn, Moskau (1965-1974); Privatsammlung, Frankreich (1974-2005); Sammlung Dr. Gerhard Cromme, Essen (seit 2005). – Zur Ausstellung Zürich 2005/2006 wurde lt. Katalog eine naturwissenschaftliche Untersuchung des Gemäldes durchgeführt: am 23. Juni 2005 von Sylvaine Brans vom Pariser Institut d’Art Conservation et Couleur. Dieser Nachweis lag uns nicht vor. – Laut Katalog Zürich 2005/2006 (in spätere Kataloge übernommen) soll das Bild angeblich bereits 1923 auf der “Ausstellung von Bildern Petrograder Künstler aller Richtungen 1918-1923” gezeigt worden sein. – Auf einem neueren farbphotographischen Abzug einer Aufnahme des Bildes (Negativ beigefügt) hat nach Augenschein die Enkelin des Künstlers die Echtheit des Bildes bestätigt.

Lot 1814 Klyun, Ivan Vasilievitch
Ohne Titel. (Kubofuturistische Komposition. Skizze zum Gemälde “Grammofon”). Graphit auf Papier. Links unten datiert. 1914. Bildgröße: 8,5 x 10 cm. Unter Passepartout montiert und unter Glas gerahmt.
Zuschlag 3300 €
Schöne kleine Zeichnung von Ivan V. Klyun (1883-1943). – Diese wurde auf folgenden Ausstellungen gezeigt: Der Beitrag Russlands zu der Geschichte der Avantgarde der zehner und zwanziger Jahre. Nürnberg, Galerie R., 1974 (mit Abbildung). – Verschmelzendes Rosa und schwarze Spannung. Werke des osteuropäischen Konstruktivismus aus einer deutschen Privatsammlung. Winterthur, Kunstmuseum, 2001. S. 20 (mit Abbildung). – Von Kandinsky bis Tatlin. Konstruktivismus in Europa. Schwerin/Bonn, Staatliches Museum/Kunstmuseum, 2006. Abb. S. 59; L’abstraction en Europe. Le choix d’un collectionneur allemand. Saint-Paul-de-Vence, Fondation Marguerite et Aimé Maeght, 2011. Nr. 16 (mit Abbildung). – Constructivism in Europe. From Malevich to Kandinsky. Beijing, National Art Museum of China, 2012. Nr. 20 (mit Abbildung). – Die Revolution entlässt ihre Bilder. Von Malewitsch bis Kandinsky. Münster, Kunstmuseum Pablo Picasso, 2014. Nr. 24 (mit Abbildung). – Astrattismo in Europa. Bard, Forte di Bard, 2015. S. 64 (mit Abbildung). – Das Papier hellblau kariert, etwas aufgehellt, Blattrand mit kleinen Einrissen rechts (ca. 1 cm) und oben (ca. 0,5 cm), das geringfügig gebräunte Blatt wurde verso in den oberen Ecken punktuell in das Passepartout montiert. – Es liegt eine signierte Expertise von Miroslav Lamac vom 11.06.1975 vor, der auf dem Abzug einer Aufnahme des Blattes verso die Autorenschaft Klyuns bestätigte (in deutscher Sprache, dazu in slowakischer Sprache eine kurze stilgeschichtliche Zuordnung). Diese Expertise mit Stempelung der Nürnberger Galerie Johanna Ricard. – Provenienz: Sammlung Johanna Ricard, Nürnberg; Sammlung Dr. Gerhard Cromme, Essen. – Das Blatt wurde aufgenommen in die Ausgabe der Schriften und Tagebücher Klyuns (Rakitin, Vasilij. Hg.). I. V. Klyun, moj put’ v iskusstve. Moskau, RA, 1999. Nr. 18 mit Abbildung), dort bezeichnet: Skizze zum Gemälde “Grammofon” (1914. Staatliches Russisches Museum, Sankt-Petersburg).

Lot 1815 Knaupp, Werner
Vulkan. Kugelschreiber auf festem Velin. Verso signiert, datiert und betitelt mit Bleistift. 1968. Blattmaße: 19,2 x 27 cm.
Nachverkaufspreis 200 €
Charakteristische Handzeichnung von Werner Knaupp (geb. 1936), der sich von extremen Landschaften wie Wüsten oder Vulkanen inspirieren lässt, die er seit 1964 auf regelmäßigen Reisen in die Sahara, Antarktis, Lofoten, Hawaii, Neuseeland oder Island erkundet. – Verso mit Spuren einer früheren Montierung, sonst sehr guter Zustand.

Lot 1816 Knispel, Ulrich
Collage 6. Mischtechnik und Collage auf Papier. Im Bild bezeichnet “Ko 6”. Rechts unten signiert und datiert. 1966. Blattgröße: 87,5 x 63 cm. Auf leichten Karton montiert.
Nachverkaufspreis 500 €
Der deutsche Maler und Graphiker Ulrich Knispel (1911-1978) studierte von 1930 bis 1931 an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Erwin Hahs, von 1931 bis 1932 an der Kunstakademie Königsberg bei Alfred Partikel und Fritz Burmann und von 1932 bis 1934 an der Staatlichen Kunstschule in Berlin bei Konrad von Kardorff und Curt Lahs. – Sehr gut erhalten. – Provenienz: Privatsammlung Berlin, vom Künstler direkt erworben.

Lot 1817 Knispel, Ulrich
Collage 9. Mischtechnik und Collage auf Papier. Im Bild bezeichnet “Ko 9”. Um 1966. Blattgröße: 87,5 x 63 cm.
Nachverkaufspreis 500 €
Der deutsche Maler und Graphiker Ulrich Knispel (1911-1978) studierte von 1930 bis 1931 an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Erwin Hahs, von 1931 bis 1932 an der Kunstakademie Königsberg bei Alfred Partikel und Fritz Burmann und von 1932 bis 1934 an der Staatlichen Kunstschule in Berlin bei Konrad von Kardorff und Curt Lahs. – In den Rändern umlaufend Spuren von alter Tesamontierung, linker Rand mit kleinem Einriss, mit kleinen Randläsuren. – Provenienz: Privatsammlung Berlin, vom Künstler direkt erworben.

Lot 1818 Knispel, Ulrich
Ohne Titel. Farbserigraphie auf Velin. Rechts unten signiert und datiert. Links unten nummeriert. Exemplar: 12/22. 1972. Bildgröße: 62,5 x 55,5 cm. Blattgröße: 71 x 60,5 cm.
Nachverkaufspreis 300 €
Verso umlaufend mit Resten einer alten Montierung und montiertem Etikett, gering knickspurig. – Dabei: I. Derselbe. Ohne Titel. Farbserigraphie auf Papier. Rechts unten signiert und datiert. Links unten nummeriert. Exemplar: 1/12. 1972. Bildgröße: 68 x 46,5 cm. Blattgröße: 85 x 61 cm. – Verso mit montiertem Etikett, untere rechte Ecke mit kleinem Wasserrand, etwas knickspurig. – II. Derselbe. Ohne Titel. Farbsiebdruck auf Papier. 1973. Bildgröße: 41 x 48 cm. Blattgröße: 78 x 52 cm. – Verso mit montiertem Etikett, dort bezeichnet: “Siebdruck seiner Einladung zu seiner Ausstellung an der Galerie am Lerchenbruck in Reutlingen vom 15/06/1973”. – Etwas knickspurig und mit wenigen kleinen Randeinrissen.

Lot 1819 Knispel, Ulrich
Ohne Titel. Filzstiftzeichnung auf Papier. Links unten signiert und datiert. 1972. Blattgröße: 79 x 62 cm.
Nachverkaufspreis 500 €
Der deutsche Maler und Graphiker Ulrich Knispel (1911-1978) studierte von 1930 bis 1931 an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Erwin Hahs, von 1931 bis 1932 an der Kunstakademie Königsberg bei Alfred Partikel und Fritz Burmann und von 1932 bis 1934 an der Staatlichen Kunstschule in Berlin bei Konrad von Kardorff und Curt Lahs. – Verso mit montiertem Zettel von Ulrich Knispel mit gedrucktem Text: “Ulrich Knispel 16/10/1972. Filzschreiberzeichnung vom 16/10/1972 für Denise Bloch und Arnd Nestler”. – Unterer Rand mit kleinem Einriss, etwas knickspurig.

Lot 1820 Knispel, Ulrich
Ohne Titel. Filzstiftzeichnung auf Papier. Unten mittig signiert und datiert. 1972. Bildgröße: 79 x 54,5 cm. Blattgröße: 79 x 59,5 cm.
Nachverkaufspreis 500 €
Der deutsche Maler und Graphiker Ulrich Knispel (1911-1978) studierte von 1930 bis 1931 an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Erwin Hahs, von 1931 bis 1932 an der Kunstakademie Königsberg bei Alfred Partikel und Fritz Burmann und von 1932 bis 1934 an der Staatlichen Kunstschule in Berlin bei Konrad von Kardorff und Curt Lahs. – Verso mit montiertem Zettel von Ulrich Knispel mit gedrucktem Text: “Ulrich Knispel 16/10/1972. Die grosse Entdeckung von Ulrich: Der Filzschreiber! Filzschreiberzeichnung vom 16/10/1972 für Denise Bloch”. – In den unteren Ecken im weißen Rand mit Papierabreibungen durch alte Montierung, die oberen Ecken mit Resten einer alten Montierung, im unteren Rand mit Knickspur, linker Rand mit winzigem Einriss, leicht randknickspurig.

Lot 1821 Knispel, Ulrich
Ohne Titel. Öl auf Leinwand. Bildgröße: 100 x 80 cm.
Nachverkaufspreis 600 €
Der deutsche Maler und Graphiker Ulrich Knispel (1911-1978) studierte von 1930 bis 1931 an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Erwin Hahs, von 1931 bis 1932 an der Kunstakademie Königsberg bei Alfred Partikel und Fritz Burmann und von 1932 bis 1934 an der Staatlichen Kunstschule in Berlin bei Konrad von Kardorff und Curt Lahs. – Kanten teils leicht angeschmutzt, im unteren Bildbereich mit zwei kleinen Kratzspuren mit Farbverlust, sonst gut erhalten. – Provenienz: Privatsammlung Berlin, vom Künstler direkt erworben.

Lot 1822 Knispel, Ulrich
Ohne Titel. Öl auf Leinwand. Ca. 1960. Bildgröße: 80 x 100 cm.
Nachverkaufspreis 500 €
Der deutsche Maler und Graphiker Ulrich Knispel (1911-1978) studierte von 1930 bis 1931 an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Erwin Hahs, von 1931 bis 1932 an der Kunstakademie Königsberg bei Alfred Partikel und Fritz Burmann und von 1932 bis 1934 an der Staatlichen Kunstschule in Berlin bei Konrad von Kardorff und Curt Lahs. – Im mittleren Bildbereich mit Farbausbruch (ca. 4 x 1 cm.), Rahmen etwas verzogen. – Provenienz: Privatsammlung Berlin, vom Künstler direkt erworben.

Lot 1823 Knispel, Ulrich
Ohne Titel. Schwarze Filzstiftzeichnung auf leichtem Karton. 1973. Bildgröße: 54 x 40 cm. Blattgröße: 45 x 61,5 cm.
Nachverkaufspreis 300 €
Verso mit montiertem Etikett, dort bezeichnet: “Filzzeichnung … für das Siebdruckplakat seiner Ausstellung an der Galerie am Lerchenbruck in Reutlingen vom 15/06/1973”. – Etwas knickspurig. – Dabei: Derselbe. 2 Exemplare des farbigen Plakates zur Ausstellung der Galerie am Lerchenbruck 1973. Blattgröße: 86 x 50 cm. – 1 Plakat mit Knickspur im linken Rand, sonst nur leicht randknickspurig.

Lot 1824 Knoebel, Imi
Keilrahmen. Holzobjekt. Verso signiert, datiert und nummeriert. Exemplar: 815/1000. 1989. Größe: 30 x 30 x 2 cm.
Zuschlag 300 €
Holz mit kleinen Druckspuren und minimal berieben, sonst gut erhalten.

Lot 1825 Knoop, Willy
Sevilla im Regen. Öl auf Hartfaserplatte. Oben links signiert und datiert. 1963. Bildgröße: 74,5 x 95 cm. Gerahmt.
Zuschlag 750 €
Willy Knoop (1888-1966) war ein künstlerischer Autodidakt, der ab 1922 Mitglied in der Künstlergruppe “Die Barke” in Oldenburg war. Ab 1928 arbeitete Knoop in Hamburg als Aquarellist in großen Formaten und expressionistischer Manier. Zu seinen Motiven zählten Hafenbilder, Zirkusszenen, Landschaften und Stillleben. Werke des Künstlers befinden sich in der Kunsthalle Kiel und im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum. – Sehr guter Zustand.

Lot 1826 Koeppel, Matthias
13 Äpfel für G.C.L. Öl auf Leinwand. Rechts unten monogrammiert und datiert. 1997. Bildgröße: 24 x 30 cm. Im Künstlerrahmen.
Zuschlag 800 €
Verso betitelt, datiert und bezeichnet. – Provenienz: Privatsammlung Berlin, beim Künstler direkt erworben. – Sehr gut erhalten.

Lot 1827 Kogan, Moissej
Vier weibliche Akte. 2 Holzschnitte in Schwarz und Rot auf Velin. 1922/Spätere Drucke. Bildgröße: 10,5 x 17 cm. Blattgröße: 26,5 x 32 cm.
Zuschlag 200 €
Schöner Holzschnitt in zwei Farbvarianten des russisch-jüdischen Künstler Moissej Kogan (1879-1943). – Sehr gut erhalten.

Lot 1828 Kogan, Rahil’ B
Na plyazhe. (Am Strand). Öl auf Malkarton. Rechts unten signiert (kyrill.): “R. B. Kogan”. Verso zusätzlich von eigener Hand annotiert (dort Angaben u.a. zu Künstler und Bezeichnung). Ca. 1950er Jahre. Bildgröße: 64 x 54 cm. Gerahmt.
Nachverkaufspreis 300 €
R. Kogan (1912-1975) lebte und arbeitete in St.-Petersburg. Die russisch-jüdische Künstlerin war an landesweiten Ausstellungen beteiligt und Mitglied des Künstlerverbands der UdSSR. – Ränder durch die Rahmung etwas berieben, sonst sehr gut erhalten.

Lot 1829 Kogler, Peter
Ohne Titel. Digital-Druck auf Epson Professional Paper. Rechts unten signiert und datiert. Unten mittig datiert “15.04.08”. Links unten mit kurzer Widmung “für friedrich”. 2008. Blattgröße: 61 x 43,5 cm.
Zuschlag 500 €
Sehr gut erhalten.

Lot 1830 Kogler, Peter
Ohne Titel. Siebdruck auf Leinwand. Rechts unten signiert und datiert. Verso mit kurzer Widmung “für Friedrich 16.04.08” und nochmals signiert und datiert. 1987. Blattgröße: 49 x 65 cm.
Zuschlag 1200 €
Mit wenigen kleinen Verklebungsresten von Seidenpapier, sonst gut erhalten.

Lot 1831 Koller, Oskar
Sammlung von 9, teils farbigen Lithographien. Alle Arbeiten signiert, meist bezeichnet und datiert. 1977-1981. Blattgrößen von 20 x 21 cm bis 38,5 x 53,5 cm.
Zuschlag 400 €
Schöne Sammlung von Graphiken des deutschen Künstlers Oskar Koller (1925-2004). – Sehr gut erhalten.

Lot 1832 Koons, Jeff
Puppy – Hecho a Mano. Kunstharz und getrocknete Blüten, montiert auf Kunststoffplinte. Dort mit dem aufgedruckten Künstlernamen, Titel, Datierung, der Bezeichnung “fecho a mano” sowie dem geprägten Copyright der TAMCB Guggenheim Bilbao. 1992. Maße: 19 × 18 × 13 cm. In der Original-Kunststoff-Tragetasche mit grüner Kordel: 21 x 22,5 x 15 cm.
Zuschlag 600 €
Verkleinerte Version von Jeff Koons riesigem, mit Blumen bewachsenen West Highland Terrier, der erstmals 1992 in Deutschland ausgestellt wurde und seit 1997 vor dem Eingang des Guggenheim Museums in Bilbao steht. – Die “zerbrechliche, mit Trockenblumen hergestellte Handarbeit”, so die beiliegende sechssprachige Anleitung ist in sehr guter Erhaltung, die Original-Box mit eingelassenem Ausschnitt für die Pinte minimal angestaubt und verfärbt.

Lot 1833 Kopfermann, Sigrid
Ohne Titel. Öl auf grauem Tonpapier. Signiert und datiert unten links mit Bleistift. 1986. Blattmaße: 63,5 x 48 cm.
Zuschlag 600 €
Sigrid Kopfermann (1923-2011) studierte an der Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin bei Willy Jaeckel und Bernhard Dörries. Sie war Mitglied der Neuen Gruppe München und des Vereins der Düsseldorfer Künstler. – Verso mit Spuren einer früheren Montierung, sehr gut erhalten.

Lot 1834 Kopfermann, Sigrid
Ohne Titel. Öl auf grauem Tonpapier. Signiert unten rechts mit Bleistift. Blattmaße: 62 x 48 cm.
Zuschlag 600 €
Schöne Papierarbeit aus den 1980ern von Sigrid Kopfermann (1923-2011), die an der Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin bei Willy Jaeckel und Bernhard Dörries studiert hat. Sie war Mitglied der Neuen Gruppe München und des Vereins der Düsseldorfer Künstler. – Verso mit Spuren einer früheren Montierung, minimal knittrig, sonst sehr gut erhalten.

Lot 1835 Kotkowski, Wlodzimierz
Sammlung von 5 (2 farbigen) Aquatinta-Radierungen auf dünnem Karton bzw. Bütten. Jeweils unterhalb der Darstellung signiert und datiert sowie betitelt und nummeriert. 1987-1992. Blattgröße: 50 x 35,5 cm.
Zuschlag 160 €
Vorhanden sind: I. Stuchajocy Via.. Exemplar: 20/50. 1989. – II. Stuchajocy VIIa. Exemplar 3/30. 1989. – III. Desert. Exemplar: 18/50. 1992. – IV. Rada. Exemplar: 18/50. 1991. – V. Labirynt. Epreuve d’artiste. 1987. – Eine Farbradierung mit Druckspur im unteren weißen Rand, sonst sehr gut. – Provenienz: Aus dem Nachlass von Johannes Grützke.

Lot 1836 Kozik, Gregor Thorsten
Sammlung von 2 Zeichnungen und 3 Graphiken. Alle Arbeiten signiert und datiert. 1992-1997. Blattgrößen von 27,5 x 20 cm. bis 108,5 x 62 cm.
Zuschlag 280 €
Vorhanden: I. Ohne Titel. Farbige Kreide- und Kohlezeichnung auf Bütten. Blattgröße: 30 x 23 cm. 1992. Unter Passepartout montiert. – II. Ohne Titel. Mischtechnik auf Bütten. 1997. Blattgröße: 27,5 x 20 cm. Unter Passepartout montiert. – III. Ohne Titel. Kaltnadelradierung auf Velin. 1992. Blattgröße: 30 x 22 cm. – IV. Baalsche, Ding des Baumes. Holzschnitt auf Vliesstoff. 1993. Blattgröße: 92 x 48 cm. – V. Ohne Titel. Holzschnitt auf Vliesstoff. 1992. Blattgröße: 108,5 x 62 cm. – 1 Vliesstoff mit Knickspur in der oberen linken Ecke, sonst sehr gut erhalten.

Lot 1837 Kreutz, Heinz
Ohne Titel. Farbholzschnitt auf Velin. Rechts unten signiert und datiert. Links unten bezeichnet “Eigendruck” und nummeriert. Exemplar: 2/10. 1962. Bildgröße: 46 x 27,5 cm. Blattgröße: 60,5 x 43 cm.
Zuschlag 300 €
Heinz Kreutz (1923) ist ein deutscher Maler des Informel. 1952 gehörte er mit Otto Greis, K. O. Götz und Bernard Schultze zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe Quadriga, mit der die deutsche Malerei in der Nachkriegszeit wieder den Anschluss an die internationale künstlerische Avantgarde erhielt. – Minimal griffspurig, sonst sehr gut erhalten.

Lot 1838 Kriwet, Ferdinand
3 (davon 1 in Farbserigraphie) Prägedrucke auf Aluminum: Apollovenus Usaturnover; Hemandrakey Supermanage; Dreamamerican Gratopower. Um 1970. Größe jeweils 60 x 60 cm. Alle auf Holzplatte montiert.
Zuschlag 800 €
Mit stärkeren Alters- bzw. Gebrauchsspuren.

Lot 1839 Kürschner, Henning
Kleine Versammlung (Figuren im Raum). Acryl und Chinatusche auf Papier. Links unten signiert und datiert. 1988. Blattgröße: 34,5 x 43 cm. Unter Passepartout montiert.
Nachverkaufspreis 200 €
Papier technikbedingt etwas wellig, sonst sehr gut erhalten.

Lot 1840 Kürschner, Henning
Trunkene Flut. Mappe mit 7 Radierungen auf Kupferdruckpapier und einem Gedicht von Gottfried Benn. Alle Graphiken signiert, datiert und nummeriert. Exemplar: 8/50. Köln, Galerie “Der Spiegel”, 1989. Blattgröße: 65 x 65 cm. Lose in Original-Holzkassette.
Nachverkaufspreis 200 €
Mit Titelblatt, dort ebenfalls signiert, datiert und nummeriert sowie dem Textblatt mit dem Gedicht von G. Benn. – Die Schaumstoffplatte, die zur Stabilisierung beigelegt wurde, mit Griffspuren und leicht bröselig, sonst tadelloses Exemplar.

Lot 1841 Kuhn, Hans
Ohne Titel. Aquarell auf Bütten. Unten mittig signiert. Blattgröße: 21 x 18 cm. Fest unter Passepartout montiert.
Zuschlag 300 €
Sehr gut erhalten. – Dabei: Derselbe. Drei Farbserigraphien auf Papier bzw. leichtem Karton. Alle Arbeiten signiert und datiert. 1968-1982. Blattgrößen von 24 x 34 cm bis 58 x 43,5 cm. – Hans Kuhn (1905-1991) war ein deutscher Maler, Graphiker und Hochschullehrer. Er studierte von 1924 bis 1926 bei Ludwig Meidner in Berlin und von 1926 bis 1929 in Paris bei Bissière. Von 1929 bis 1935 lebte er in Italien, wo er Werner Gilles begegnete, dessen Künstlerkreis er später verbunden blieb. Von 1936 bis 1941 lebte er in Berlin und erhielt ab 1937 Ausstellungsverbot. – Eine Klappkarte mit Widmung innen. – Ein Blatt leicht knickspurig, sonst gut erhalten.

Lot 1842 Kuhn, Heinrich
Ohne Titel. (Abstrakte Komposition). Aquarell auf Papier. Rechts unten signiert, datiert sowie mit kurzer Widmung “für Gudrun” versehen. Rechts unten mit Werknummer “80/6”. 1980. Blattgröße: 48 x 62,5 cm.
Zuschlag 300 €
Der deutsche Maler und Lehrer Heinrich Fritz Kuhn (1906-1991) legte das Staatsexamen in den Fächern Philosophie, Deutsch, Geschichte ab und studierte später an der Berliner Gewerbeschule. Als Maler orientierte er sich an seinen expressionistischen Vorbildern Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel, zu denen er auch Freundschaften unterhielt. Erst in den 1950er Jahren wurden seine Arbeiten zunehmend geometrisch-abstrakt, ohne aber an Farbintensität zu verlieren. – Sehr gut erhalten.

Lot 1843 Kuhn, Heinrich
Ohne Titel (Abstrakte Komposition). Aquarell auf Papier. Rechts unten signiert und datiert sowie mit Werknummer “73/36” versehen. Links oben mit kurzer Widmung “für Gudrun”. 1973. Blattgröße: 48 x 62,5 cm.
Zuschlag 300 €
Der deutsche Maler und Lehrer Heinrich Fritz Kuhn (1906-1991) legte das Staatsexamen in den Fächern Philosophie, Deutsch, Geschichte ab und studierte später an der Berliner Gewerbeschule. Als Maler orientierte er sich an seinen expressionistischen Vorbildern Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel, zu denen er auch Freundschaften unterhielt. Erst in den 1950er Jahren wurden seine Arbeiten zunehmend geometrisch-abstrakt, ohne aber an Farbintensität zu verlieren. – Obere Ecken verso mit kleinen Resten einer alten Montierung, obere linke Ecke mit Knickspuren, sonst sehr gut erhalten.

Lot 1844 Laabs, Hans
Ohne Titel. (Frau am Meer). Mischtechnik auf Papier. Rechts unten signiert. Um 1990. Blattgröße: 29,5 x 42 cm. Auf Karton montiert. [#]
Zuschlag 500 €
Charakteristisches Seestück des Berliner Malers Hans Laabs (1915-2004), der sich ab 1984 häufig an der Nordsee, besonders auf Sylt, und nach dem Fall der Mauer auch in Ahrenshoop an der Ostsee aufhielt. – Sehr gut erhalten.

Lot 1845 Laabs, Hans
Ohne Titel. (Fünf Gesichter). Mischtechnik mit Öl, Gouache und Tusche auf geripptem Papier. Signiert und datiert mit Bleistift unten rechts. 1952. Blattmaße: 15,3 x 31,5 cm.
Zuschlag 240 €
Ungewöhnliche Arbeit aus dem Frühwerk des Berliner Malers Hans Laabs (1915-2004), der 1949 das surrealistische Künstlerkabarett “Die Badewanne” mitgründete, bevor er 1951 Mitglied der “Neuen Gruppe Berlin” wurde. – Die Berlinische Galerie ehrte Laabs 1995 mit einer großen Retrospektive im Martin-Gropius-Bau. Im Jahr vor seinem Tod erhielt er den Kritikerpreis Bildende Kunst als Auszeichnung für sein Lebenswerk. – Verso mit Spuren einer früheren Montierung, im Passepartout-Ausschnitt minimal gebräunt, sonst sehr gut erhalten. – Provenienz: Aus dem Nachlass des Berliner Sammlers Frank Wegner.

Lot 1846 Laabs, Hans
Ohne Titel. Mischtechnik auf Papier. Rechts unten signiert und datiert. 1990. Blattgröße: 38,5 x 26 cm. Auf Karton montiert. [#]
Nachverkaufspreis 300 €
Sehr gut erhalten.

Lot 1847 Laabs, Hans
Ohne Titel. (Weiblicher Akt auf Stuhl). Acryl auf Papier. Signiert, ortsbezeichnet und datiert oben rechts. 1984. Blattmaße: 37,5 x 28 cm.
Zuschlag 160 €
Farbintensiver Frauenakt des Berliner Malers Hans Laabs (1915-2004), den die Berlinische Galerie 1995 zu seinem 80. Geburtstag mit einer Retrospektive im Martin-Gropius-Bau ehrte. Im Jahr vor seinem Tod erhielt Laabs den Kritikerpreis Bildende Kunst als Auszeichnung für sein Lebenswerk. – Verso auf Karton montiert, sehr gut erhalten. – Provenienz: Aus dem Nachlass des Berliner Sammlers Frank Wegner.

Lot 1849 Laloy, Yves
Album 1. Mit 6 (4 farbige) signierten Serigraphien auf festem Papier. Basel, Panderma, 1968. Blattgröße: 60 x 42 cm. 2 Textblätter lose in roter illustrierter Original-Flügelmappe (etwas lichtrandig, wellig und berieben, eine Falz mit kleineren Läsuren).
Zuschlag 160 €
Eins von 100 nummerierten Exemplaren. – Einleitung von Carl Laszlo auf Deutsch und Französisch. – Drucke in exzellentem Zustand. – Provenienz: Aus dem Nachlass von Johannes Grützke.

Lot 1850 Lederer, Walter
Reiher. Öl auf Leinwand. Monogrammiert und datiert oben links. 1961. Maße: 100 x 150 cm (Keilrahmen), gerahmt: 107 x 157 cm.
Zuschlag 600 €
Die großformatige Arbeit des in Tschechien geborenen Malers Walter Lederer (1923-2003), der bei Willi Geiger in München studierte und am Chiemsee sein ideales Lebens- und Arbeitsumfeld fand, besticht durch ihre Farbintensivität und die reliefartige, durch den pastosen Auftrag erzielte lebendige Oberflächenstruktur. – Verso am Keilrahmen mit zwei Etiketten der “Großen Kunstausstellung München 1962 im Haus der Kunst”. “Der Magier von Neuwies” (Anton Sailer) hatte erstmals 1949 auf der “Großen Kunstausstellung” ausgestellt, bevor er lange Zeit als Juror dort tätig war. – Partiell minimal krakeliert, sonst in sehr gutem Zustand. – Aufgrund der Größe ist ein Transport nur mit einer Kunstspedition möglich.

Lot 1851 Lemcke, Dietmar
Biedermeierstrauss. Aquarell auf Velin. Oben mittig signiert und datiert. Verso betitelt und datiert. 1963. Blattgröße: 34,5 x 41 cm.
Zuschlag 280 €
Der deutsche Maler Dietmar Lemcke studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer und Ernst Schuhmacher. Ab 1964 war er Professor an der Universität der Künste in Berlin. – Ecken mit Nadellöchlein, verso mit Resten einer alten Montierung, leicht randknickspurig, linker Rand leicht fleckig. – Provenienz: Aus dem Nachlass von Ernst Schumacher.

Lot 1852 Lemcke, Dietmar
Blumenstrauß. Aquatinta-Radierung auf Velin. Rechts unten signiert und datiert. Links unten nummeriert. Exemplar: 17/200. 1962. Plattengröße: 55 x 43 cm. Blattgröße: 77 x 48,5 cm. Auf Hartfaserplatte montiert.
Nachverkaufspreis 160 €
Der deutsche Maler Dietmar Lemcke studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer und Ernst Schuhmacher. Ab 1964 war er Professor an der Universität der Künste in Berlin. – An den Montagerändern mit Bräunung durch den Tesafilm.

Lot 1853 Lenk, Thomas
Optische Schichtungen. Folge von 4 Farbserigraphien auf leichtem Karton. Alle Arbeiten signiert und datiert. 1969. Blattgröße: 60 x 60 cm. 1 Blatt unter Passepartout montiert.
Zuschlag 550 €
In den Ecken mit kleinen Resten einer alten Montierung, ein Blatt leicht kratzspurig, sonst gut erhalten.

Lot 1854 Lepke, Gerda
Ohne Titel. Michtechnik auf Japan. Rechts unten datiert “Gera, 30. Juni 1990”. Blattgröße: 70 x 49 cm.
Zuschlag 200 €
Ränder unregelmäßig beschnitten, Papier technikbedingt gewellt, sonst sehr gut erhalten. – Provenienz: Sammlung Calábria.

Lot 1855 Lepke, Gerda
Sammlung von 8 Aquarellen und 15 Malerbriefen an Ursula und Mário Calábria, diese jeweils mit Aquarell bzw. Tuschzeichnung auf Japan bzw. Papier. Alle Arbeiten signiert und datiert. 1987-2011. Blattgrößen von 21,5 x 11 cm bis 49 x 35 cm.
Zuschlag 500 €
Umfangreiche Sammlung von Briefen mit Aquarellen und Zeichnungen von Gerda Lepke, alle an das befreundete Sammler-Ehepaar Ursula und Mario Calábria gerichtet. – 1 Blatt mit 2 Löchern im Bildbereich, teils knickspurig, mit Faltspuren, vereinzelt leicht fleckig bzw. mit kleinen Randläsuren. – Dabei: I. Lepke, Gerda – Wolf, Christa. Zeichnungen zu Medea zum Text von Christa Wolf. Mit 25 teils farbigen Offsetdrucken von Gerda Lepke. Dresden, D. Günther, 1996. Ca. 27 x 40 cm. Lose in illustriertem Velin-Umschlag mit transparentem Original-Schutzumschlag. – Eins von 50 nummerierten Exemplaren, im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. Die Zeichnungen sind auf unterschiedlichen Papieren gedruckt. – Im Druckvermerk mit eigenhändiger Widmung der Künstlerin für Mario Calábria, datiert 19/7/96. – Schutzumschlag mit zwei kleinen Randeinrissen, sonst sehr gut erhalten. – Provenienz: Sammlung Calábria.

Lot 1856 Lepke, Gerda
Skizzenbuch vom 17.-19. Juli 1983. Laubformationen/Skulpturen. Mit 38 (davon 23 signierten) Skizzen in Bunt- und Bleistift auf Papier. Meist datiert. 1983. 30 x 21 cm. Broschur.
Zuschlag 850 €
Umfangreiches Skizzenbuch mit Laubformationen und Skulpturen der deutschen Malerin Gerda Lepke. – Auf dem Vorderdeckel betitelt mit eigenhändiger Widmung “herzlich für Herrn Dr. Calábria Gerda Lepke” datiert 19.7.83. – Sehr gut erhalten. – Dabei: Dieselbe. Landschaft in Krakow. Wolkenlandschaft. Skizzenbuch mit 25 Tuschzeichnungen. 1984. 21 x 30 cm. Broschur. – Auf dem Vorderdeckel betitelt und mit eigenhändiger Widmung “herzlich und in Verehrung für Herrn Dr. Mario Calábria”, datiert 21.1.94. – Die ersten beiden Blätter mit Einriss im oberen Rand, das erste und letzte Blatt etwas gebräunt, vereinzelt leicht fleckig. – Provenienz: Sammlung Calábria.

Lot 1857 Levine, Les
Photograph. Offset-Lithographie auf Papier. Rechts unten signiert und datiert. Links unten nummeriert. Exemplar: 77/150. 1971. Blattgröße: 76 x 58 cm.
Nachverkaufspreis 200 €
Rechter Bildbereich mit leichter vertikaler Knickspur, linker Rand leicht fleckig, leicht knickspurig.

Lot 1858 Lichtenstein, Roy
Aspen. Winter. Jazz. 1967. Farbserigraphie auf leichtem Karton. Blattgröße: 101 x 66 cm. [#]
Zuschlag 650 €
Lichtenstein Posters 18 – Corlett, Catalogue Raisonné, 44. – Herausgegeben von Roy Lichtenstein und der Leo Castelli Gallery für das Aspen Jazz Festival 1967. – Ecken etwas bestoßen, oberer Rand mit Knickspuren und kleinem Randeinriss, im unteren Bildbereich mit schwachen grünen Farbspuren. – Dabei: Derselbe. Merton of the movies. Farbserigraphie auf Silberfolie. 1968. Blattgröße: 76 x 50,5 cm. – Corlett, Catalogue Raisonné, 61. – Ecken und Ränder mit kleinen Farbabreibungen, leicht knickspurig.

Lot 1859 Lichtenstein, Roy
Tintin reading 1993. Farboffset auf festem Velin. Brüssel, Plaizier, 1995. Bildgröße: 73,5 x 60 cm. Blattgröße: 100 x 70 cm.
Zuschlag 520 €
Cortlett III.16, 270. – Anlässlich der Lichtenstein-Retrospektive in Brüssel 1994/1995 erschienenes Plakat, gedruckt von Carto, zeigt es den belgischen Comic-Helden Tintin und seinen treuen Begleiter Milou vor Matisse’ berühmtem Gemälde. – Minimal randknickspurig.

Lot 1860 Liebermann, Max
Mutter mit Kind. Lithographie auf Papier. Rechts unten signiert. 1891. Bildgröße: 20 x 15,5 cm. Blattgröße: 34 x 23,5 cm. Mit Tesafilm unter Passepartout montiert.
Zuschlag 330 €
Vgl. Schiefler 17. – Im rechten Rand mit kleinem Fleck, sonst gut erhalten.

Lot 1861 Lucas, Carsten
Kleiner Goethe. Objekt-Kasten aus Serigraphie, Plexiglas und Holz. Auf der Rückwand betitelt, signiert und datiert. 1968. Größe: 41 x 60 x 15 cm.
Zuschlag 440 €
Schönes Objekt des deutschen Künstlers Carsten Lucas (1941 – lebt in Weinheim). – Eine äußere Plexiglas-Strehle oben gelockert, Strehlen vereinzelt unten mit kleinem Einriss durch die Bohrung, Plexiglas oben leicht kratzspurig.

Lot 1862 Ludwig, Wolfgang
Kinematische Scheiben KS 28 und KS 30. 2 Siebdrucke auf leichtem Karton. Einer signiert und datiert mit Bleistift rechts unten sowie links unten “KS 28” betitelt und nummeriert. Exemplare: hc 3/100. 1970. Bildgröße: 50 x 50 cm. Blattgröße: 65 x 65 cm.
Nachverkaufspreis 300 €
Bei dem breitrandigen Druck auf größerem Papier entschied sich Wolfgang Ludwig (1923-2009) aus ästhetischen Gründen gegen das Signieren des weißgrundigen Motivs “KS 30”. – Blattkanten minimal bestoßen.