Lot 1257 Beendet Zwei Musterkästen Mineralien der Union Minière de Haute Catanga Belgisch Kongo 1959, Sammlung von 35 und 72 Erzproben, hauptsächlich Kupfererze, wie die heute gesuchten seltenen Erden, zum Beispiel Monazit, abgebaut und gefördert durch die vereinigten Minengesellschaften von Katanga, Holzkästen mit Einteilungen, eine Deckelinnenseite mit gedruckter Inhaltsübersicht und ein Anschreiben mit Liste der verschiedenen Mineralien. Maße Holzkästen: ca. 60 x 33 x 8 cm und 34 x 27 x 8 cm. Two sample boxes of minerals of the Union Minière de Haute Catanga. Belgian Congo 1959, 35 and 72 different minerals in two original wooden presentation boxes, with list of contents. Dimensions boxes c. 60 x 33 x 8 und 34 x 27 x 8 cm.
Lot 1193 Verkauft Zwei Kristallmodelle Deutschland, um 1900, zwei geometrische Modelle Dodekaeder und Ikosaeder, Papier und Pappmaché. Durchmesser: ca. 16 cm und 15 cm. Two crystal models. Germany c. 1900, two geometric bodies dodecahedron and icosahedron, paper and cardboard. Diameter c. 16 and 15 cm. Zuschlag: 200,00 €
Lot 1203 Beendet Zwei frühe victorianische Wasserkrüge mit maritimen Motiven England, um 1840, Steingut, sogenannte Lusterware, mit maritimen Motiven im Umdruckverfahren, von Hand koloriert. Eine Ansicht mit der 1796 fertiggestellten Brücke in Eisenkonstruktion über den River Wear gebaut von R. Burdon Esquire. Weitere Schiffsmotive u.a. mit Versen “The sailor’s return” und “Sailors farewell”. Höhen: ca. 22,5 cm und 21 cm. Vgl. Infos u. Abb.: www.sunderlandpottery.com Two early victorian earthenware ceramics decorated with maritime motifs. England c. 1840, a jug and a wash ewer, unmarked, decorated with hand-colored transfer prints, all under pearlware glaze. The huge and heavily potted jug in the manner of the John Carr & Sons Low Lights Pottery in North Shields. The wash ewer with typical flower transfers around the spout attributed to the Scott’s Southwick Pottery. All in good condition. Heights c. 22.5 and 21 cm. – Comp.: www.sunderlandpottery.com
Lot 1215 Beendet Zahnmedizinischer Schaukasten Deutschland, um 1930, hergestellt von Somso, bezeichnet “Erhalte Deine Zähne”, 12 Zahnmodelle aus farbigem Wachs hinter Glas in Schaukasten. Maße: ca. 32 x 26 x 4 cm. A dental display case. Germany c. 1930, manufactured by Somso, signed “Erhalte Deine Zähne”, 12 tooth models made of coloured wax in wooden display case with glass front. Dimensions c. 32 x 26 x 4 cm.
Lot 1223 Verkauft Vierkantgefäße Deutschland, 18. Jahrhundert, hochrechteckiges Gefäß aus blauem feinblasigen Glas mit Zinnschraubverschluss, im Doppelpostenverfahren geblasen, Pfeifenabriss. Höhe: 18 cm. Standfläche: 7,5 x 7,5 cm. Dazu: 8 Vierkantgefäße mit Stöpseln aus kristallklarem entfärbten Glas. Deutschland, 18. Jahrhundert. 2 hochrechteckig (Höhe mit Stöpsel: ca. 17 cm. Standfläche: 6 x 6 cm), 6 annähernd kubisch (Höhe: ca. 14 cm. Standfläche: ca. 6,5 x 6,5 cm). Im Doppelpostenverfahren geblasen, Pfeifenabrisse. Geringfügige Gebrauchsspuren, sehr gut erhalten. Zuschlag: 500,00 €
Lot 1284 Verkauft Vexierbild Süddeutsch Anfang 19. Jhdt., "à Paris chez M.V. Turgis, rue St. Jaques", Sakral- oder Riffelbild, kolorierte Lithographie mit Darstellung von Jesus Christus, der heiligen Jungfrau, St. Madelaine und St. Véronique, gerahmt. Maße: ca. 30 x 25 cm. A picture puzzle. South Germany early 19th century, signed "à Paris chez M.V. Turgis, rue St. Jaques", chromolithograph showing Jesus Christ, the holy virgin, St. Madelaine and St. Véronique, framed. Size c. 30 x 25 cm. Zuschlag: 200,00 €
Lot 1218 Verkauft Totenmaske Friedrich der Große Berlin, um 1900, König Friedrich der Große (1712-1786), Bildhauer Johannes Eckstein (1735-1817), Gips gefasst, mit Aufhängevorrichtung. Maße: ca. 23 x 15 x 12 cm. Die Staatliche Gipsformerei Berlin führt in ihrem Inventar diesen Abguss unter der Modellnummer 3135. A Frederick the Great death mask. Berlin c 1900, King Frederick the Great (1712-1786), plaster patinated. Dimensions c. 23 x 15 x 12 cm. Zuschlag: 240,00 €
Lot 1191 Verkauft Terrestrisches Fernrohr von A. H. Ross Neuseeland, um 1860, signiert am Auszug “A.H. Ross, Dunedin N.Z.”, Messing, ein Auszug, Tubus mit schwarzem Leder ummantelt, Sonnenblende, Linsen mit Schieberkappen gesichert, voll funktionstüchtig. Max. Durchmesser: ca. 5,5 cm. Länge ausgezogen: ca. 91 cm. Sehr selten zu findendes optisches Instrument aus Neuseeländischer Herstellung. Archibald Hilson Ross (1821-1900) war ein englischer Optiker und Hersteller optischer Instrumente. 1859 wanderte der begeisterte Amateur-Astronom nach Neuseeland aus und eröffnete in Dunedin sein Geschäft. Er war auch politisch aktiv und wurde in den 1880er Jahren Mitglied des Parlaments der Otaga Region von Neuseeland. Teile seines Nachlasses finden sich heute im Museum of New Zealand. A telescope by A.H. Ross. New Zealand c. 1860, signed “A.H. Ross, Dunedin N.Z.”, brass, tube with black leather fitting. Diameter max. c. 5.5 cm, length max. c. 91 cm. – A rare telescope from a New Zealand workshop. Archibald Hilson Ross (1821-1900) was an optician and enthusiastic astronomical observer and opened his business, after emigration, in Dunedin, Otago Region, New Zealand. Parts of his estate can be found today in the Museum of New Zealand. Zuschlag: 400,00 €
Lot 1152 Verkauft Tellurium von L.J. Heymann Berlin ca. 1900, der Globus bezeichnet mit “Erd-Globus, 15 Cent., nach den neuesten u. besten Quellen entworfen, Berlin, Ludw. Jul. Heymann, Geograph. Art. Anst.”, 12 farblithographierte Globussegmente auf Pappkugel montiert, eine Holzkugel als Mond, gewölbter Metallspiegel (nicht original), Kerzenhalter mit Federmechanismus, die gedruckte Horizontscheibe mit Angabe der Jahreszeiten, Himmelsrichtungen, Tierkreiszeichen, Tages- und Monatseinteilung. Gestell und Antriebsmechanik aus bronziertem Eisenguss und Messing, Original-Zustand, Altersspuren, Antriebsmechanik überholungsbedürftig. Länge: ca. 75 cm. Höhe: ca.48 cm. Globusdurchmesser: ca.15 cm. An L. J. Heymann tellurian. Berlin c. 1900, the terrestrial globe signed “Erd-Globus, 15 Cent., nach den neuesten u. besten Quellen entworfen, Berlin, Ludw. Jul. Heymann, Geograph. Art. Anst.”, 12 chromo-lithographed globe gores mounted on cardboard sphere, wooden moon, metal mirror, candle holder, the printed horizon showing the seasons, compass directions, zodiac, days and months. The stand made of patinated cast iron and brass, signs of age, the mechanics defect. Length c. 75 cm, height c. 48 cm, diameter of the globe c. 15 cm. Zuschlag: 1.400,00 €
Lot 1246 Verkauft Steinmeteorit Fundort Nord-West-Sahara, Afrika, mit ausgeprägter Schmelzkruste. Lose auf Holzsockel. Gewicht: ca. 695 g. Größe: ca. 65 x 75 x 35 mm. A stone meteorite. Origin North-Western Sahara, Africa. Loose on wooden base. Weight c. 695 g. Dimensions c. 65 x 75 x 35 mm. Zuschlag: 550,00 €
Lot 1248 Verkauft Steinmeteorit Fundort Nord-West-Sahara, Afrika, mit ausgeprägter Schmelzkruste. Gewicht: ca. 4050 g. Größe: ca. 19 x 15,5 x 10,5 cm. A stone meteorite. Origin North-Western Sahara, Africa. Loose on wooden base. Weight ca. 4050 g. Dimensions c. 19 x 15.5 x 10.5 cm. Zuschlag: 1.200,00 €
Lot 1157 Verkauft Sphärische Zeichentafel von Dr. Rudolf Pflüger Hamburg ca. 1920, bezeichnet “Sphärische Zeichentafel D.R.G.M: und D.R.P.”, Feinmechanische Werkstätten, L. Pflüger, Hamburg 22, Langermannsweg 2, der Globus als geschwärzte Holzhalbkugel in der Art eines Induktionsglobus mit zwei Meridianen aus Celluloid auf einer graduierten Grundplatte montiert. Mit Preisliste und 8-seitiger Instrumentenbeschreibung und Gebrauchsanweisung in originalem Pappkarton. Durchmesser Globus ca. 12 cm, Grundplatte ca. 16 x 16 cm. “Die vorliegende Sphärische Zeichentafel gibt nunmehr ein Lehrmittel, welches nicht nur räumlich anschaulich, sondern sogar messend alle Aufgaben der sphärischen Trigonometrie und ihrer Anwendungen durch einfache Zeichnung zu lösen gestattet.”. Provenienz Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A Dr. Rudolf Pflüger spherical drawing board. Hamburg c. 1920, signed “Sphärische Zeichentafel D.R.G.M: und D.R.P. “, made by Feinmechanische Werkstätten, L. Pflüger, Hamburg 22, Langermannsweg 2. With printed instructions for use, in original papiermaché box. Diameter globe c. 12 cm, drawing board c. 16 x 16 cm. Zuschlag: 300,00 €
Lot 1254 Beendet Skulptur eines Indigenen mit imposanter Bergkristallstufe Alpenländisch 19./20. Jhdt., feine vollplastisch geschnitzte Figur eines amerikanischen Ureinwohners, eine außergewöhnlich große und schön strukturierte Bergkristallstufe tragend, Linden- oder Ulmenholz teilweise farbig gefasst, Altersspuren, eine kleine Fingerspitze fehlend. Höhe: ca. 85 cm. Gewicht: ca. 30 kg. Transport muss durch den Käufer organisiert werden. An indigenous figure carrying an impressive rock-crystal. Alpine countries 19th/20th century, fine carving showing a Native American carrying a large and beautifully structured rock-crystal step, lime or elm wood partly coloured. Signs of age, one little fingertip missing. Height c. 85 cm, weight c. 30 kg. – No shipping possible through auction house.
Lot 1192 Verkauft Seltenes Porträtrelief von Sir Isaac Newton (1642-1727) England, spätes 18. Jhdt., Künstler/Hersteller unbekannt, plastisches Dreiviertelporträt des berühmten Wissenschaftlers, in der rechten Hand ein Buch haltend und auf einem Pilaster im Hintergrund die Inschrift “Nature’s Laws Lay hid in night God said: Let Newton be and all was light”, das Relief aus farbigem Wachs in Gelb auf grünem Hintergrund, rückseitig mit maschinengeschriebenem Etikett der Gerd Rosen Auktion vom 25. Nov. 1955, hochrechteckiger Holzrahmen mit Papier und Seidenbezug, der Rahmenbezug leicht beschädigt. Maße Rahmen: ca. 29 x 24 x 4,5 cm. Nature and Nature’s Laws lay hid in Night: God said, Let Newton be! and all was Light. (Natur und der Natur Gesetz waren in Nacht gehüllt; Gott sprach: Es werde Newton! Und das All ward lichterfüllt.) Drei Jahre nach dem Tod Newtons verfasste der englische Dichter Alexander Pope (1688-1744) diese dem Grabmonument nie zugefügte Grabinschrift. – Ein zweites Exemplar dieses sehr seltenen Wachsporträts findet sich im Bestand der Skulpturen-Sammlung des Victoria & Albert Museums South Kensington, ehemals Sammlung Charles Schreiber, Esq., M.P. and the Lady Charlotte Elizabeth Schreiber. (Inv.-Nr. 414:1371-1885). A rare wax portrait relief of Sir Isaak Newton (1642-1727). England late18th century, artist/maker unknown, portrait of Isaac Newton with a book in his right hand and an inscription on a pilaster in the background “Nature’s Laws Lay hid in night God said: Let Newton be and all was light”, wooden frame with paper ans silk cover. The frame with signs of age. Size of frame c. 29 x 24 x 4.5 cm. – During the eighteenth and nineteenth centuries, low relief portraits in wax became popular in Britain and they were often exhibited at the Royal Academy, the Society of Artists and elsewhere. Waxes were used in a similar way to prints and medals, in order to disseminate the image of the sitter, or, like miniature paintings or silhouettes as portable mementoes. – Compare collection of the Victoria & Albert Museum South Kensington London: A similar Newton wax portrait presented to the South Kensington Museum in 1884. London. 1885. no. 641 from the Charles Schreiber, Esq., M.P. and the Lady Charlotte Elizabeth Schreiber Collection. Zuschlag: 1.000,00 €
Lot 1151 Beendet Seltenes Planetarium von Ernst Schotte Berlin ca. 1890, Kombination aus Armillarsphäre und Tellurium, die Ringkugel bestehend aus Äquator- und Ekliptik-Ring und zwei Längenkreisen, mit 14 montierbaren Sternbildern, der Ekliptik-Ring mit Herstelleretikett von “Ernst Schotte & Co., Berlin W. Potsdamer Str. 41 a”, im Zentrum die Sonne als goldfarbene Holzkugel mit Himmelsrichtungen, der Globus bezeichnet mit “Die Erdkugel, nach d. neuesten und besten Quellen entworfen, Berlin, geogr. Art. Anstalt, E. Schotte & Co., Lith. Bei Korbgeweit”, 12 farblithographierte Globussegmente auf Pappmaché-Kugel montiert, die bedruckte Papierauflage am Ekliptik-Ring mit Tierkreiszeichen, Grad- und Stundenteilung. Gestell und Ringkugel aus Messing und geschwärztem Eisen, originale Holzkiste für die montierbaren Sternbilder und den Erdglobus mit Mond, am Tellurium mit aufgeklebtem handschriftlichen Papierschild “Eigentum H. Albrecht, Berlin”, sehr guter voll funktionstüchtiger Original-Zustand. Durchmesser: ca. 90 cm., Höhe: ca. 173 cm. Globusdurchmesser: ca. 11,5 cm. Museale, für uns in keiner öffentlichen Sammlung nachweisbare, Version eines Planetariums aus der Produktion von Ernst Schotte. Provenienz: Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A rare Ernst Schotte planetary. Berlin c. 1890, brass, iron, papiermaché and wood, the terrestrial globe signed “Die Erdkugel, nach d. neuesten und besten Quellen entworfen, Berlin, geogr. Art. Anstalt, E. Schotte & Co., Lith. Bei Korbgeweit “, 12 chromo-lithographed globe gores mounted on cardboard sphere, wooden moon, the printed paper ecliptic circle showing the zodiac signs, degrees and hours. The tripod stand made of ebonized iron, with original wooden box containing the mouvable star constellations and the globe with moon, all in very good working order. Diameter c. 90 cm, height c. 173 cm, diameter of the globe c. 11.5 cm.
Lot 1174 Verkauft Seltenes Lunarium von Leopold Hugl Wien um 1875, der Globus bezeichnet “Erdglobus, entworfen und herausgegeben von L. Hugl. Bei F. Schöninger in Wien”, der Globus als mit Gips überzogene Pappmaché-Kugel, mit 12 lithographierten Papiersegmenten bezogen, Messingmeridian, montiert auf gedrechseltem und ebonisiertem Holzfuß mit Aufnahme einer drehbaren Vorrichtung zur Rotation einer hölzernen Mondkugel, die Basis mit aufmontiertem Papierhorizont mit Angabe von Jahreszeiten, Monaten, Tierkreiszeichen und einer Gradeinteilung. Altersspuren. Durchmesser Erdglobus ca. 34 cm, Mondkugel ca. 5 cm, Höhe ca. 58 cm. Nur noch in sehr wenigen Exemplaren erhaltenes Lunarium. Leopold Hugl (1822-1887), Lehrer, Inhaber und Direktor einer Volks-Bürgerschule in Wien entwarf mehrere Globen, die bei Franz Xaver Schönninger in Wien erschienen. Vgl. Lit.: The world in your hands. An exibition of globes and planetaria from the collection of Rudolf Schmidt, Museum Boerhaave, Christies 1995, S. 88. Provenienz Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A rare Leopold Hugl lunarium. Vienna c. 1875, the terrestrial globe signed “Erdglobus, entworfen und herausgegeben von L. Hugl. Bei F. Schöninger in Wien”, 12 lithographed globe gores mounted on plaster and cardboard sphere, brass meridian circle, ebonized turned wooden stand with a rotating moon sphere. The base with printed paper calendar showing the seasons, compass directions, zodiac, days and months. Signs of age. Diameter globe c. 34 cm, moon sphere c. 5 cm, height c. 58 cm. Zuschlag: 4.500,00 €
Lot 1162 Verkauft Seltenes Lunarium von Felkl & Sohn Rostock bei Prag um 1890, der Globus bezeichnet “Aardglobe naar de nieuwste bronnen, bewerkt door W.J. Geerling, Fabriek van J. Felkl te Praag”, der Globus als mit Gips überzogene Pappmaché-Kugel mit 12 lithographierten Papiersegmenten bezogen, Ländergrenzen teilweise von Hand koloriert, Messingmeridian mit 4 x 90°-Teilung, bronziertes gusseisernes Gestell, der Horizontring mit Papierauflage mit Angabe von Jahreszeiten, Monaten, Tierkreiszeichen und einer Gradeinteilung, hölzerne Mondkugel. Altersspuren. Durchmesser Erdglobus ca. 16 cm, Höhe ca. 30 cm. Provenienz Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A rare Felkl & Sohn Lunarium. Berlin c, 1890, the terrestrial globe signed “Aardglobe naar de nieuwste bronnen, bewerkt door W.J. Geerling, Fabriek van J. Felkl te Praag”, 12 lithographed globe gores mounted on cardboard sphere, boundaries partly coloured by hand, graduated brass meridian circle, the horizon with printed paper calendar showing the seasons, compass directions, zodiac, days and months. Signs of age. Diameter globe c. 16 cm, height c. 30 cm. Zuschlag: 2.100,00 €
Lot 1289 Beendet Seltener William IV Polizei-Schlagstock zu Repräsentationszwecken England, um 1835, von Hand gemaltes, bekröntes englisches Wappen Coat of Arms (1816-1837) des Königs William IV, Repräsentationswaffe eines Chief Constable der Ouse & Derwent Division, Hartholz gedrechselt und ebonisiert, lose gesteckt auf schwarzem Holzsockel. Länge: ca. 64 cm. William IV regierte von 1830 bis 1837 das Britische Empire, Thronfolgerin war seine Nichte Queen Victoria. A rare William IV representative Policeman's truncheon. England c. 1835, hand painted shaft with coat of arms for William IV (reign 1830-1837), turned ebonized hardwood, loose on wooden base, representative part of a uniform worn by the Chief Constable of Ouse & Derwent Division. Length c. 64 cm.
Lot 1156 Verkauft Seltener Mondglobus von Paul Räth Leipzig, 1963, bezeichnet mit “Räths Mondglobus, Durchmesser: 33 cm, Maßstab 1:10400000. Die Namen der Formationen auf der von der Erde aus unsichtbaren Seite des Mondes sind durch farbigen (roten) Druck hervorgehoben. Das Kartenmaterial wurde vom Min. f. Volksbildung der UdSSR zur Verfügung gestellt. Verlag: Paul Räth Nachf. KG, Leipzig, Druck: VEB Hermann Haack, Gotha, Mdl der DDR Nr. 8340163, Druckerei Lizenz Nr. K4/57”, der Globus als Pappkugel mit 12 Papiersegmenten in Offsetdruck bezogen und auf rundem Bakelit-Fuß montiert. Durchmesser: ca. 33 cm. Höhe: ca. 43 cm. Provenienz Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A rare Paul Räth lunar globe. Leipzig 1963, signed “Räths Mondglobus, Durchmesser 33 cm, Maßstab 1:10400000, Die Namen der Formationen auf der von der Erde aus unsichtbaren Seite des Mondes sind durch farbigen (roten) Druck hervorgehoben. Das Kartenmaterial wurde vom Min. f. Volksbildung der UdSSR zur Verfügung gestellt. Verlag: Paul Räth Nachf. KG, Leipzig, Druck: VEB Hermann Haack, Gotha, Mdl der DDR Nr. 8340163, Druckerei Lizenz Nr. K4/57”, twelve offset printed globe gores mounted on cardboard sphere, brown bakelite stand. Diameter c. 33 cm, height c. 43 cm. Zuschlag: 850,00 €
Lot 1165 Verkauft Seltener Himmelsglobus von Paul Räth mit figürlichen Sternbildern Leipzig um 1920, bezeichnet “Räths Himmelsglobus, Prof. Dr. A. Krause, Zeichn. u. Lith.: W. Neuhaus, Herstellung u. Verlag: Paul Räth, Lehrmittelwerkstätten, Leipzig”, der Globus als Pappmaché-Kugel mit 12 farblithographierten Papiersegmenten bezogen, die Sternbilder figürlich dargestellt und mit deutscher und lateinischer Beschriftung, Halbkreismeridian aus Messing mit 2 x 90°-Teilung, gedrechselter Holzfuß aus Nußbaum mit eingelassenem Kompass. Durchmesser ca. 33 cm, Höhe ca. 58 cm. Provenienz Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A rare Paul Räth celestial globe with figural star constellations. Leipzig c.1920, signed “Räths Himmelsglobus, Prof. Dr. A. Krause, Zeichn. u. Lith.: W. Neuhaus, Herstellung u. Verlag: Paul Räth, Lehrmittelwerkstätten, Leipzig”, 12 chromo-lithographed globe gores mounted on cardboard sphere, figural star constellations with names in German and Latin, graduated brass half meridian, turned walnut stand with inlaid compass. Diameter c. 33 cm, height c. 58 cm. Zuschlag: 1.200,00 €
Lot 1168 Verkauft Seltener Himmelsglobus von Malby & Son London 1852, der Globus bezeichnet “MALBY’S CELESTIAL GLOBE collated from the works of Piazzi, Bradley, Hevelius, Mayer, la Caille and Johnson. Reduced to the year 1860 by J. Addison. Manufactured and published under the superintendence of the Society for the Diffusion of Useful Knowledge by Malby & Son, 37, Parker St. Little Queen St. Holborn. Jan. 1. 1852.” Der Globus als mit Gips überzogene Pappmaché-Kugel mit 12 farblithographierten Segmenten bezogen, Vollkreismeridian mit 4 x 90°-Teilung, fein gravierter Stundenring aus Messing mit 24-Stunden-Teilung, dreifüßiges gedrechseltes Holzgestell in Mahagoni, die Papierauflage des Horizontrings mit Angabe von Himmelsrichtungen, Tierkreiszeichen und Gradeinteilungen, Altersspuren. Durchmesser: ca. 30 cm. Höhe: ca. 47 cm. Thomas Malby und seine Söhne produzierten von etwa 1840 bis 1900 erfolgreich Erd- und Himmelsgloben in diversen Größen und Ausführungen. Um die Mitte des Jahrhunderts übernahm Malby auch die Rechte an den Globen von John Addison (Stecher und Globushersteller “Seiner Majestät Georg IV”, 1820-1830) und wahrscheinlich auch dessen Unternehmen. Vgl. Lit.: Peter E. Allmayer-Beck, Modelle der Welt, Wien Brandstätter 1997. A rare celestial globe by Malby & Son. London 1852, the globe signed “MALBY’S CELESTIAL GLOBE collated from the works of Piazzi, Bradley, Hevelius, Mayer, la Caille and Johnson. Reduced to the year 1860 by J. Addison. Manufactured and published under the superintendence of the Society for the Diffusion of Useful Knowledge by Malby & Son, 37, Parker St. Little Queen St. Holborn. Jan. 1. 1852.”, the globe with twelve lithographed globe gores mounted on plaster and cardboard sphere, graduated meridian circle, brass hour dial, the horizon ring with paper calendar showing the seasons, compass directions, zodiac, days and months, turned tripod mahogany stand, signs of age Diameter of the globe c. 30 cm, height c. 47 cm. Zuschlag: 1.200,00 €
Lot 1159 Verkauft Seltener Himmelsglobus von Jean Fortin Paris um 1780, der Globus bezeichnet “Position des Etoiles fixes pour l’Année 1780. Par le Sr. Fortin, Ingén. Géogr. À Paris”, der Globus aus Pappmaché mit 12 in Kupferstich gedruckten Papiersegmenten bezogen, von Hand koloriert, Vollkreismeridian aus Pappmaché mit 4 x 90°-Teilung, Stundenring mit 2 x 12 Stundenteilung, vierarmiges Holzgestell mit Horizontring, die Papierauflage des Horizontrings mit Angabe von Himmelsrichtungen, Tierkreiszeichen und Gradeinteilungen, ebonisierter gedrechselter Holzsockel. Altersspuren und alte Restaurierungen. Globusdurchmesser ca. 21 cm, Höhe ca. 46 cm. Jean Baptiste Fortin (1740-1817) war Hersteller von Globen und Armillarsphären, die bezüglich ihrer Qualität den besonderen Beifall der Pariser Akademie der Wissenschaften fanden. Um 1778 übernahm er das Geschäft von Didier Robert de Vaugondy. Bereits 1786 verkaufte Fortin seine Werkstatt an Charles-Francois Delamarche. Das Kartenbild für diesen Himmelsglobus stammt von dem von Delisle zum Astronomen ausgebildeten Charles Messier. Vgl. Lit.: Allmayer-Beck, Modelle der Welt, Brandstätter 1997, S. 263. Provenienz Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A rare Jean Fortin celestial globe. Paris c. 1780, signed “Position des Etoiles fixes pour l’Année 1780. Par le Sr. Fortin, Ingén. Géogr. À Paris”, 12 copper-printed and hand-coloured globe gores mounted on cardboard sphere, papiermaché meridian circle, hour circle, four-armed ebonized wooden stand, the horizon with paper calendar showing the seasons, compass directions, zodiac, days and months. Signs of age, old restorations. Diameter c. 21 cm, height c. 46 cm. Zuschlag: 4.000,00 €
Lot 1172 Verkauft Seltener Erdglobus für Blinde Deutschland, um 1950, nicht bezeichnet, die Globuskugel mit taktilem Relief für Blinde, hergestellt aus einer ähnlichen Masse wie Bakelit, das Meer in blau und die Kontinente in Brauntönen bemalt, die Beschriftung in Braille-Schrift, montiert auf gedrechseltem Holzfuß. Durchmesser: ca. 30 cm. Höhe: ca. 39 cm. A rare terrestrial globe for the blind. Germany c. 1950, not signed, the sphere with raised relief for the blind in a kind of bakelite, painted with blue and brown colours, mounted on turned wooden stand. Diameter c. 30 cm, height c. 39 cm. Zuschlag: 1.100,00 €
Lot 1177 Verkauft Seltene ptolomäische Armillarsphäre von Delamarche Paris um 1800, der Erdglobus bezeichnet “Delamarche No. 7, Rue du Battoir, Paris”, Kupferstich auf Pappmaché, Holz gedrechselt und farbig gefasst, der Globus als Holzkugel mit 12 gedruckten Papiersegmenten bezogen, Vollkreismeridian aus Pappmaché mit 4 x 90°-Teilung, zwei bewegliche Metallarme mit beidseitig gedrucktem Sonnen- und Mondsymbol, vierarmiges Holzgestell mit Horizontring, die Papierauflage des Horizontrings mit Angabe von Himmelsrichtungen, Tierkreiszeichen und Gradeinteilungen. Durchmesser der Sphäre ca. 21 cm, Erdglobus ca. 5 cm, Höhe ca. 40 cm. Geozentrische Armillarsphäre nach dem ptolomäischen Weltbild. Charles Francois Delamarche (1740-1817). Ein Familienunternehmen war die Werkstatt von Delamarche in Paris. Vater Charles-Francois war Fortins Nachfolger und damit auch Nachfolger von Claude Buy de Mornas und Didier Robert de Vaugondy in Fortsetzung einer kartographischen Tradition in Paris. Sein Sohn Felix übernahm nach 1817 das Geschäft, welches bis 1847 in Familienbesitz war und danach an Grosselin überging. Vgl. Lit.: Allmayer-Beck, Modelle der Welt, Brandstätter 1997, S. 256. Provenienz Sammlung Mond- und Himmelsgloben aus Potsdamer Privatbesitz. A rare Delamarche ptolemaic armillary. Paris c. 1800, the terrestrial globe signed “Delamarche No. 7, Rue du Battoir, Paris”, copper print, papier-maché and wood, Horizon circle, two metal arms for the sun and the moon rotating around the earth, mounted on ebonized turned wooden stand. Diameter sphere c. 21 cm, terrestrial globe c. 5 cm, height c. 40 cm. Zuschlag: 5.000,00 €
Lot 1291 Verkauft Seltene Porträts von Friedrich II, der Große, und Friedrich Wilhelm I., Könige von Preussen Deutschland, 2. Hälfte 18. Jhdt., Holz geschnitzt und polychrom gefasst. Altersspuren und alte Restaurierungen. Maße: ca. 48 x 33 x 6 cm. A unique pair of portraits King Frederic the Great and King Frederic William I. Germany second half 18th century, carved wood polychrome painted. Signs of age and old restorations. Dimensions c. 48 x 33 x 6 cm. Zuschlag: 1.200,00 €
Lot 1195 Verkauft Seltene Münzwaage des Kölner Eichmeister Tönnes Köln, um 1650, auf dem inneren Schiebedeckel die Signatur “Wag und gewicht macht m: Tönnes Reidt wonende auff, dem Brande in Cöllen Anno 16(50)”, das hölzerne Kästchen mit Brandstempeln ornamentiert, zwei Messingverschlüsse, der Inhalt bestehend aus einer runden und dreieckigen Waagschale (gestempelt mit AR), jeweils aus Messing mit Resten einer Versilberung, grüne Kordelschnüre, der Waagebalken aus Eisen, 44 geprägte Messinggewichte, innen mit 10 Gewichten und einem kleinen Schiebedeckel mit einem weiteren Gewicht, im Deckel ein weiterer Schub, der 18 Gewichte verdeckt und rechts an der Seite ein herausziehbarer Schub mit 15 Gewichten. Über den Gewichten jeweils eine handschriftliche Bezeichnung. Maße Holzkästchen: ca. 14,5 x 9 x 4 cm. A rare coin scale. Cologne c. 1650, signed “Wag und gewicht macht m: Tönnes Reidt wonende auff, dem Brande in Cöllen Anno 16(50)”, wood, iron and silvered brass, with 44 different weights, in original wooden case. Size of case c. 14.5 x 9 x 4 cm. Zuschlag: 3.000,00 €
Lot 1251 Verkauft Seltene Meissen-Platte mit Bergmannsdekor Meissen, um 1760, ohne Marke, große ovale Platte mit feiner Bemalung, Darstellung von Berg- und Hüttenleuten, sowie Bergbeamten, Heckel, Grubenlampen, Schlegel und Eisen. Maße: ca. 45 x 29,5 cm. Mit der Gründung wichtiger Bergstädte wie Freiberg, Marienberg oder Annaberg avancierte das Kurfürstentum Sachsen zu einer der einflussreichsten und mächtigsten Regionen im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Die wirtschaftliche Macht Sachsens dokumentieren nicht zuletzt die Darstellungen auf Meissener Porzellan, die über die Grenzen des Kurfürstentums hinaus bekannt waren. Vgl.Lit.: Fabian, Meissener Porzellan mit Bergmannsmotiven; Slotta, Kat. Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Nr. 39. A rare Meissen porcelain plate. Meissen, Saxony c. 1760, with figural scenes of the Saxony miners. Dimensions c. 45 x 29.5 cm. Zuschlag: 2.950,00 €
Lot 1199 Beendet Seltene große Bronzefigur des Archimedes mit archimedischer Schraube Frankreich, um 1870, Bronze, am Sockel bezeichnet “Dumaige”. Höhe: ca. 44 cm. Etienne Henry Dumaige (1830-1888), französischer Bildhauer. Archimedes (um 287-212 v. Chr.) war ein griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur. Er gilt als bedeutendster Mathematiker der Antike. Archimedes wird die Erfindung der sogenannten archimedischen Schraube zugeschrieben, deren Prinzip bis heute noch in modernen Förderanlagen, sogenannten Schneckenförderern, zum Einsatz kommt. A rare large bronze figure of Archimedes with archimedean screw. France c. 1870, bronze, signed at base “Dumaige”. Height c. 44 cm. – Etienne Henry Dumaige (1830-1888) was a French sculptor.
Lot 1252 Verkauft Seltene Goldstufe Historischer Fundort, um 1900 in Verespatak Rosia Montana (deutsch Goldbach), Siebenbürgen in Rumänien, Gold gediegen, Goldkristalle mit dendritischem Wachstum, authentischer Kristallagregat auf drusiger Quarz-Matrix. Lose in Pappschachtel mit Papierschild der Naturalien- und Lehrmittelanstalt Ernst A. Böttcher, Berlin. Maße: ca. 10 x 7 x 6 cm. A rare gold level. Origin c. 1900 from the historic location in Rosia Montana (Verespatak) Romania, solid gold, gold crystals with dendritic growth. Dimensions c. 10 x 7 x 6 cm. Zuschlag: 700,00 €
Lot 1226 Verkauft Seltene Apotheker-Waage aus der Werkstatt Charles Louis Chevalier Paris, um 1835, signiert “CHARLES CHEVALIER, DEUX MEDAILLES D’OR EN 1834”, Waagenbaum, Waagenbalken aus Messing zaponiert, montiert auf fein gearbeiteten Kasten mit Schublade aus Nussbaumholz, mit 6 von 7 originalen Messinggewichten zu 20, 10, 5 und 2 Gramm, weitere Gewichte und Teile später. Maße: ca. 23 x 23 x 15 cm. Charles Louis Chevalier (1804-1859) Optik-Ingenieur und Photopionier, betrieb seine Werkstatt in Paris in der Rue du Palais Royal. 1834 konstruierte er das erste achromatische Mikroskop und 1839 entwickelte er das erste Photo-Objektiv. Zu seinen Kunden zählte auch Louis Daguerre, ein Pionier der Photographie. A rare pharmacist scale by Charles Louis Chevalier. Paris c. 1835, signed “CHARLES CHEVALIER, DEUX MEDAILLES D’OR EN 1834”, lacquered brass, mounted on walnut box with drawer, with 6 of 7 original weights, some parts missing some parts later. Dimensions c. 23 x 23 x 15 cm. Zuschlag: 650,00 €