Lot 12 Verkauft Alviani, Getulio 8 Serigraphien. Mappe mit 8 (5 farbigen) Serigraphien auf leichtem Karton. Alle Arbeiten rechts unten signiert und links unten nummeriert. Exemplar: 1/100. 1977. Blattmaße: 60 x 41,5 cm. Lose in Original-Kartonmappe. Eins von 100 nummerierten Exemplaren, im Impressum zusätzlich signiert und nummeriert. - Herausgegeben vom Panderma Verlag Carl Laszlo in Basel. - Mappe etwas fleckig und lichtrandig, 1 Blatt im rechten weißen Rand mit stärkerem Lichtrand, sonst nur teils leicht fleckig und mit schwachem Lichtrand, vereinzelt leicht griffspurig. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. Zuschlag: 750,00 €
Lot 10 Verkauft Alt, Otmar Leda und der Wolkenschwan. Acryl auf Leinwand. Rechts unten signiert und unleserlich datiert, vermutlich Anfang der 1970er Jahre. Bildmaße: 127,5 x 99 cm. Mit Holzleiste gerahmt. Schönes großformatiges Gemälde von Otmar Alt. - In den weißen Partien etwas angeschmutzt und feuchtspurig, partiell leicht kratzspurig, sonst leicht angestaubt und gering fleckig. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. - Aufgrund der Größe muss der Transport vom Käufer organisiert werden. Zuschlag: 2.000,00 €
Lot 11 Beendet Alt, Otmar Ohne Titel. Tusche- und Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton. Links oben signiert. Blattmaße: 27,5 x 26,5 cm. Sehr gut erhalten. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin.
Lot 6 Verkauft Ackermann, Peter Arkadien im Flutlicht. Mischtechnik auf Leinwand. Signiert und datiert unten rechts. 1965. Verso auf dem Keilrahmen betitelt. Maße: 116,5 x 112 cm (inklusive Rahmung mit schmaler Künstlerleiste). Peter Ackermann (1934-2007) studierte 1956-62 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und gilt als wichtiger Vertreter des "Phantastischen Realismus". In seinen Architekturansichten schichtet er Ruinen, Portale, Architekturfragmente und verödete Stadtteile so über- und ineinander, dass sie zu menschenleeren, gespenstisch wirkenden Stadtlandschaften werden. - Bereits auf der Wanderausstellung "Berliner Bildhauer und Maler" 1964/66 war Ackermann mit drei Leinwänden vertreten. - Leicht angestaubt und minimal berieben. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. - Aufgrund der Größe muss der Transport vom Käufer organisiert werden. Zuschlag: 300,00 €
Lot 7 Verkauft Ackermann, Peter Ohne Titel. Mischtechnik auf Leinwand. Signiert und datiert unten rechts. 1969. Verso mit Etikett der "bbk jubiläumsausstellung" im Mai 1980, als Leihgeber ist "ben vargin" angegeben. Maße: 133 x 152 cm (gerahmt mit Schattenfuge). Peter Ackermann (1934-2007) studierte 1956-62 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und gilt als wichtiger Vertreter des "Phantastischen Realismus". In seinen Architekturansichten schichtet er Ruinen, Portale, Architekturfragmente und verödete Stadtteile so über- und ineinander, dass sie zu menschenleeren, gespenstisch wirkenden Stadtlandschaften werden. - Bereits auf der Wanderausstellung "Berliner Bildhauer und Maler" 1964/66 war Ackermann mit drei Leinwänden vertreten. Das vorliegende Gemälde wurde auf einem Ausstellungsplakat der "Galerie S" wiedergegeben und wird natürlich auch im Jubiläumsheft 1972 abgebildet. 1980 lieh Wagin das Gemälde an die Jubiläumsausstellung "30 Jahre BBK : Ausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins, vom 14. Mai bis 15. Juni 1980" in der Staatlichen Kunsthalle Berlin aus. - Leicht angestaubt und minimal berieben. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. - Aufgrund der Größe muss der Transport vom Käufer organisiert werden. Zuschlag: 400,00 €
Lot 8 Verkauft Ackermann, Peter Sammlung von 1 Tuschzeichnung und 15 (davon 1 Doublette) Radierungen. Die Arbeiten meist signiert und datiert. 1963-1965. Blattmaße: von 28 x 39,5 cm bis 83 x 60,6 cm. Schöne Sammlung mit Arbeiten von Peter Ackermann (1934-2007), der durch seine Verfremdungen architektonischer Motive bekannt wurde. – Die Zeichnung “Das Schloss” (28 x 40 cm) auf Papier montiert und verso mit Etikett der Galerie S Ben Wargin, Berlin. – Mit den Radierungen: “Marx und Engels in London (8 Blatt), Maschinentheater, Kleines Theater, Palais mit kleinem Theater (mit 1 Doublette) u.a. – 2 Blatt mit Knickspur, 1 Blatt mit kleinem Randeinriss, vereinzelt mit Staubrand, leicht gebräunt und fleckig, teils etwas griffspurig. – Provenienz: Aus dem Nachalss von Ben Wagin. Zuschlag: 200,00 €
Lot 9 Verkauft Ackermann, Peter Der Vorhang. Mischtechnik auf Leinwand. Signiert unten rechts sowie verso auf der Leinwand betitelt und datiert. 1963. Verso mit Etikett der "Grossen Kunstausstellung München 1965" im Haus der Kunst. Maße: 63,5 x 83 cm (inklusive der Rahmung). Peter Ackermann (1934-2007) studierte 1956-62 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und gilt als wichtiger Vertreter des "Phantastischen Realismus". In seinen Architekturansichten schichtet er Ruinen, Portale, Architekturfragmente und verödete Stadtteile so über- und ineinander, dass sie zu menschenleeren, gespenstisch wirkenden Stadtlandschaften werden. - Bereits auf der Wanderausstellung "Berliner Bildhauer und Maler" 1964/66 war Ackermann mit drei Leinwänden vertreten. - Leicht angestaubt und minimal berieben. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. Zuschlag: 280,00 €
Lot 1 Verkauft Abbo, Jussuf Drei sitzende weibliche Akte. Aquarell über Bleistift auf Velin und Kohle auf bräunlichem Papier. Jeweils signiert und datiert bzw. monogrammiert mit Bleistift. 1920 und 1922. Blattmaße: 50 x 34,5 cm (Aquarell) und 44 x 33 cm. Die drei Skizzen stammen von dem jüdischen Palestinenser Jussuf Abbo (1890-1953), der ab 1911 in Berlin lebte, seit 1913 an der Hochschule für Bildende Künste studierte und später Mitglied des Deutschen Künstlerbundes war. Bis 1935 lebte der Bildhauer und Graphiker in Deutschland. Er war u.a. eng mit Else Lasker-Schüler befreundet, die ihm 1923 ein schwärmerisches Gedicht widmete. Noch bevor seine Werke als "entartet" diffamiert wurden, emigrierte er nach London. Die erste umfassende monographische Ausstellung von Abbos Werk in Deutschland fand 1965 in Wagins "Galerie S" statt, bei deren Eröffnung Leopold Reidemeister, Gründungsdirektor des Brücke-Museums, die Einführungsrede hielt. - Das Aquarell von 1922 etwas angestaubt, die beiden Kohlezeichnungen etwas gebräunt, fleckig und mit kleineren Randläsuren. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. Zuschlag: 700,00 €
Lot 2 Verkauft Abbo, Jussuf Liegende mit Strumpf. Kohle auf bräunlichem Papier. Monogrammiert und datiert unten links mit Bleistift sowie verso betitelt und datiert. Blattmaße: 34 x 43 cm. Expressiver weiblicher Akt des jüdischen Palestinensers Jussuf Abbo (1890-1953), der ab 1913 in Berlin lebte, seit 1913 an der Hochschule für Bildende Künste studierte und später Mitglied des Deutschen Künstlerbundes war. Bis 1935 lebte der Bildhauer und Graphiker in Deutschland. Er war u.a. eng mit Else Lasker-Schüler befreundet, die ihm 1923 ein schwärmerisches Gedicht widmete. Noch bevor seine Werke als "entartet" diffamiert wurden, emigrierte er nach London. Die erste umfassende monographische Ausstellung von Abbos Werk in Deutschland fand 1965 in Wagins "Galerie S" statt, bei deren Eröffnung Leopold Reidemeister, Gründungsdirektor des Brücke-Museums, die Einführungsrede hielt. - Etwas knittrig und angestaubt, untere Blattkante ungleichmäßig beschnitten. - Dabei: Derselbe. Zwei weitere Aktzeichnungen. Rote Kreide auf bräunlichem Papier und Bleistift auf Papier. Signiert bzw. bezeichnet. Blattmaße: 35 x 29 cm und 13 x 8 cm. - Die signierte Pastellzeichnung knittrig, mit Randläsuren und einem längeren Einriss, die kleine Bleistiftzeichnung verso bezeichnet. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. Zuschlag: 280,00 €
Lot 3 Verkauft Abbo, Jussuf Porträt und Akt. 2 Kohlezeichnungen auf grauem Tonpapier. Monogrammiert und datiert bzw. signiert mit Bleistift. 1920 und 1921. Blattmaße: 43 x 32,5 cm und 34 x 48 cm. Die beiden Skizzen stammen von dem jüdischen Palestinenser Jussuf Abbo (1890-1953), der ab 1911 in Berlin lebte und seit 1913 an der Hochschule für Bildende Künste studierte und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes war. Bis 1935 lebte der Bildhauer und Graphiker in Deutschland. Er war u.a. eng mit Else Lasker-Schüler befreundet, die ihm 1923 ein schwärmerisches Gedicht widmete. Noch bevor seine Werke als "entartet" diffamiert wurden, emigrierte er nach London. Die erste umfassende monographische Ausstellung von Abbos Werk in Deutschland fand 1965 in Wagins "Galerie S" statt, bei deren Eröffnung Leopold Reidemeister, Gründungsdirektor des Brücke-Museums, die Einführungsrede hielt. - Minimal angestaubt und knickspurig. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. Zuschlag: 500,00 €
Lot 4 Verkauft Abbo, Jussuf Zwei weibliche Akte. Aquarell über Feder und Bleistift auf roséfarbenem goldgesprenkelten Papier. Monogrammiert und datiert bzw. signiert mit Bleistift. 1923. Blattmaße: 35 x 9 cm und 29 x 13,5 cm. Das Paar weiblicher Akte in ungewöhnlich schmalem Hochformat stammt von dem jüdischen Palestinenser Jussuf Abbo (1890-1953), der ab 1911 in Berlin lebte, seit 1913 an der Hochschule für Bildende Künste studierte und später Mitglied des Deutschen Künstlerbundes war. Bis 1935 lebte der Bildhauer und Graphiker in Deutschland. Er war u.a. eng mit Else Lasker-Schüler befreundet, die ihm 1923 ein schwärmerisches Gedicht widmete. Noch bevor seine Werke als "entartet" diffamiert wurden, emigrierte er nach London. Die erste umfassende monographische Ausstellung von Abbos Werk in Deutschland fand 1965 in Wagins "Galerie S" statt, bei deren Eröffnung Leopold Reidemeister, Gründungsdirektor des Brücke-Museums, die Einführungsrede hielt. - Auf Karton montiert, etwas knickspurig und berieben. - Dabei: Derselbe. Zwei Radierungen auf Papier. Beide signiert und als "Probedruck" bezeichnet. Plattenmaße: 12 x 16 cm und 13,5 x 10,5 cm.- Etwas knickspurig und angestaubt. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. Zuschlag: 850,00 €
Lot 5 Verkauft Abbo, Jussuf Zwei weibliche Rückenakte. Kohle auf bräunlichem Velin. Jeweils signiert und datiert mit Bleistift. 1914 und 1915. Blattmaße: 44 x 33,5 cm und 34 x 43 cm. Das Blatt von 1914 verso mit einem weiteren, diesmal frontalen weiblichen Akt. Die drei Skizzen stammen von dem jüdischen Palestinenser Jussuf Abbo (1890-1953), der ab 1911 in Berlin lebte, seit 1913 an der Hochschule für Bildende Künste studierte und später Mitglied des Deutschen Künstlerbundes war. Bis 1935 lebte der Bildhauer und Graphiker in Deutschland. Er war u.a. eng mit Else Lasker-Schüler befreundet, die ihm 1923 ein schwärmerisches Gedicht widmete. Noch bevor seine Werke als "entartet" diffamiert wurden, emigrierte er nach London. Die erste umfassende monographische Ausstellung von Abbos Werk in Deutschland fand 1965 in Wagins "Galerie S" statt, bei deren Eröffnung Leopold Reidemeister, Gründungsdirektor des Brücke-Museums, die Einführungsrede hielt. - Beide Arbeiten gebräunt, fleckig und knittrig, das Blatt mit dem stehenden Rückenakt mit einem größeren Ausriss am oberen Rand, der liegende Rückenakt mit Randeinrissen, verso Montagespuren. - Provenienz: Aus dem Nachlass von Ben Wagin. Zuschlag: 400,00 €