Lot 224 Verkauft Große Bibliotheken der Welt 4 Bände der Reihe. Mit jeweils 10 faksimilierten Miniaturen unter Passepartouts und Kommentarheften. Lachen, Coron Verlag, 1995-ca. 2000). 41 x 29 cm. Mit Samt bezogene Original-Holzkassetten mit gold- bzw. silbergeprägten Rückentiteln und gold- bzw. silbergeprägten Wappenapplikationen in Metal bzw. Kunststoff auf den vorderen Deckeln. Jeweils eins von 1995 bzw. 1490 Exemplaren. - Vorhanden sind die Bände: Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek. Schätze der Staatsbibliothek und des Kupferstichkabinetts Preußischer Kulturbesitz Berlin. Schätze der Bibliotheque Nationale. Schätze der British Library. - Tadellos. - Dabei: Wolf, Norbert. Die Galerie der schönsten Bücher - Buchmalerei erleben. Bände 1-16 (alles Erschienene). Mit Faksimilebeilagen und zahlreichen Abbildungen. Luzern, Faksimile Verlag, 2004-2007. 33 x 23,5 cm. Blaue Original-Leinwandbände in 4 Original-Schubern. - Dabei: Der Neue Michelangelo. Wiedergeburt der wahren Farben in der Sixtinischen Kapelle. 4 Bände. Faksimile Verlag, Luzern, 1989-1991. 43,5 x 30,5 cm. Rote Original-Lederbände mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel in Original-Halblederschubern. Zuschlag: 400,00 €
Lot 225 Verkauft Hainricus-Sacrista-Sakramentar Codex Ms. M 711 der Pierpont Morgan Library, New York. Faksimile, 2 Kommentare und Dokumentationsmappe in 4 Bänden. Mit 5 ganzseitigen, mit Silber und punziertem Gold versehenen Miniaturen, 2 ganzseitigen ornamentierten Initialen, 24 Kalendermedaillons, 35 historisierten und 20 Tier- und Rankeninitialen. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 2005-2010. 294; 110; 272 S. 25 x 17,5 cm (Faksimile), 25 x 17,7 cm bis 30,5 x 24,5 cm (Kommentare). Blindgeprägtes braunes Original-Kalbsleder mit goldgeprägtem Rückentitel und 2 Metallschließen sowie zahlreichen seidenen Lesezeichenbändchen in Original-Holzkassette bzw. Original-Leinwandbände. Codices selecti CX. - Eins von 280 (GA 310) arabisch nummerierten Exemplaren. - Das Hainricus-sacrista-Sakramentar entstand um 1217 im Benediktinerstift Weingarten und zählt zu den Werken des sogenannten 'Berthold-Meisters'. - Tadellos. Zuschlag: 650,00 €
Lot 226 Verkauft Das Lorscher Evangeliar Ms. R II I der Biblioteca Documentara Batthyaneum der Rumänischen Nationalbibliothek und Codex Vaticanus palatinus 50 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Luzern, Faksimile-Verlag und Vatikan, Biblioteca Apostolica, 2000. 473, 279 S. 38 x 27,5 cm (Faksimile)/ 29 x 21 cm (Kommentar). Brauner Original-Lederband im Original-Leinwand-Schuber/ Original-Halblederband im Original-Leinwand-Schuber (beide Schuber etwas berieben). Codices e Vaticanis selecti, Vol. XLIV. - Eins von 60 (GA 433) nummerierten Exemplaren der "Bibliotheksausgabe", ohne die Replikate der Elfenbeindeckel. Zuschlag: 850,00 €
Lot 227 Verkauft Das Mainzer Evangeliar Hofbibliothek Aschaffenburg, Ms. 13. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Mit 71 teils ganzseitigen Miniaturen und 310 Initialen. Luzern, Faksimile Verlag, 2007. 100 Bl.; 196 S. 37 x 27,5 cm (Faksimile); 28,5 x 21,5 cm (Kommentar). Original-Lederband über Holzdeckeln mit eingelegter, reliefierter und versilberter Metallplatte und 5 aufgebrachten vergoldeten Medaillons der Evangelisten bzw. des thronenden Christus mit Ganzgoldschnitt und Original-Leinwand (Kommentar) in Original-Leinwandkassette mit Plexiglas-Fenster und goldgeprägtem Rückentitel (Kassette mit kleiner Stoßstelle). Eins von 980 (GA 1060) nummerierten Exemplaren. - Tadellos. Zuschlag: 750,00 €
Lot 228 Beendet Medicina Antiqua. Libri quattuor medicinae Codex Vindobonensis 93 der Österreichischen Nationalbibliothek. Faksimile- und Kommentarband. Mit zahlreichen teils ganzseitigen farbigen Abbildungen. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1972. 161 faksimilierte Blatt; 78 S., 4 nn. Bl. (Kommentar). 28 x 19 cm. Original-Halblederband (Kommentar) und flexibler Original-Pergamentband im Original-Leinenschuber mit Rückenschild. Codices selecti, Vol. XXVII. - Mit einer Einführung von Ch. H. Talbot und Beiträgen von Fr. Unterkircher. - Sehr gut erhalten.
Lot 229 Verkauft Das Mirandola-Stundenbuch Handschrift MS. Add. 50002 der British Library London. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Lachen, Coron Verlag, 1995. 114 Bl.; 144 S. 19 x 12 cm. Violetter Original-Samteinband über Holzdeckeln mit 9 vergoldeten, durchbrochenen Messingbeschlägen, 4 mit Grubenschmelzemaille-Elementen und 5 mit gefassten Halbedelsteinen und Ganzgoldschnitt bzw. Original-Leinwand in rosafarbener Original-Seidenkassette. Eins von 1495 nummerierten Exemplaren. - Der prachtvolle Einband folgt nicht dem schlichten Original-Einband des Mirandola-Stundenbuchs, sondern lehnt sich an das Medici-Gebetbuch der Laurenziana an. - Das Medaillon in der Mitte fasst einen großen ovalen Lapislazuli, die Eckbeschläge sind mit gemugelten Opalen verziert. Die beiden kunstvoll gearbeiteten Schließen werden von je einem kleinen Lapislazuli geschmückt. - Tadellos. Zuschlag: 400,00 €
Lot 230 Verkauft Das Offizium der Madonna Codex Vaticanus Latinus 10293 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Mit zahlreichen farbigen Miniaturen. Stuttgart, Coron Verlag, 1999. 237 Bl.; 184 S. 11 x 8 cm.; 21 x 14 cm (Kommentar). Roter Original-Seideneinband in ziselierten Silberdeckeln mit Perlen und Schmucksteinen, einer Metallschließe sowie gepunztem Ganzgoldschnitt und Original-Leinwandband (Kommentar) in rot-goldener Original-Lederkassette. Eins von 555 nummerierten Exemplaren der Coron-Exklusivausgabe mit dem Prachteinband. - Mit beiliegendem "Garantiezertifikat". - Das kleinformatige Stundenbuch entstand im 15. Jahrhundert in Flandern. - Tadellos. Zuschlag: 400,00 €
Lot 231 Beendet Die Ottheinrich-Bibel Faksimile nach der Ausgabe der Handschrift Cgm 8010/1.2 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. Luzern, Faksimile Verlag, 2002. 78 num. Bl.; 245 S. 56 x 39,5 cm (Faksimile/ 29 x 21,5 cm (Kommentar). Goldgeprägter brauner Original-Lederband mit 8 Eckbeschlägen und 4 Metallschließen in blauer Original-Leinwandkassette bzw. Original-Halblederband. Eins von 980 (GA 1040) nummerierten Exemplaren des kostbar gestalteten Faksimile-Druckes in einem Einband, dem der Ottheinrich-Einband von 1558 des Cod. Pal. germ 833 Pate stand.
Lot 232 Verkauft Die Oxforder Bibelbilder Ms. W. 106. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Luzern, Faksimile Verlag, 2004. 31 Bl.; 263 S. 14,5 x 10 cm bzw. 20 x 14 cm. Original-Samteinband mit eingefasstem Elfenbeinreplikat auf dem Deckel sowie 2 Messingschließen und Original-Leinwand (Kommentar) in roter Original-Maroquinkassette mit Sichtfenster. Eins von 980 (GA 1060) nummerierten Exemplaren. - In eine Aussparung des vorderen Buchdeckels ist das Replikat einer doppelseitigen Elfenbeinschnitzerei mit der Geburt bzw. Kreuzigung Christi im Format 8 x 5 cm eingelassen. - Sehr gutes Exemplar. Zuschlag: 500,00 €
Lot 233 Verkauft Rothschild-Gebetbuch Codex Vindobonensis Series Nova 2844 der österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1979. 252 Bl., 97 S., 5 Bl. 22,5 x 16 cm. Roter Samteinband und Original-Pappband in Original-Pappkassette mit Rückenschild. Codices selecti, Vol. LXVII. - Eins von 864 (GA 990) nummerierten Exemplaren. Vollständige Faksimile-Ausgabe im Original-Format. - Tadellos. Zuschlag: 280,00 €
Lot 234 Verkauft Sachsenspiegel. Die Heidelberger Bilderhandschrift Cod. Pal. germ. 164 der Handschrift der Universitätsbibliothek Heidelberg. Faksimile, Textband und Kommentar in 3 Bänden. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 2009. 60, 136, 162 S. 31 x 24 cm (Faksimile); 33 x 25 cm (Text und Kommentar). Original-Lederband mit golgeprägtem Deckeltitel im Original-Holzschuber (Faksimile)/ Original-Leinwandbände. Eins von 580 (GA 600) nummerierten Exemplaren. - Tadellos. Zuschlag: 450,00 €
Lot 235 Verkauft Das Sakramentar von Beauvais, Ms. Ludwig VI, J. Paul Getty Musuem, Los Angeles. Faksimile und Kommentar. 1 Heft und 1 Band. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 2011. 10 Bl.; 119 S. 24 x 18,4 cm. Flexibles Original-Pergament mit Kordelbindung/ Original-Leinwand in weißer Original-Maroquinkassette mit goldgeprägtem Deckeltitel mit metallischer Vignette. Codicis selecti, Vol. CXVII. - Eins von 111 (GA 555) römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe bei dem die Goldpartien des Originals in Echtgold wiedergegeben wurden. - Die heute überlieferte Handschrift ist nur ein Fragment. In den Jahren 998 bis 1016 wurde der Codex von dem Bischof von Beauvais für die Kathedrale von St. Peter angefertigt. - Tadellos. Zuschlag: 300,00 €
Lot 236 Verkauft Das Schwarze Stundenbuch Faksimile der Handschrift Ms. M. 493 der Pierpont Morgan Library, New York. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Luzern, Faksimile Verlag, 2001. 122 Bl.; 187 S. 18,5 x 14 cm. Schwarzer Original-Samtband mit 10 Metallbuckeln auf den Deckeln und 1 Metallschließe in flexiblem Original-Leinwandschuber in Plexiglas-Schuber. Eins von 980 (GA 1060) nummerierten Exemplaren. - Mit dem Kommentarband von Bernard Bousmanne, enthält die kodikologische Beschreibung von William Voelkle. - Das Schwarze Stundenbuch wurde um 1475 in Brügge im Künstlerkreis um den Buchmaler Willem Vrelant für die Herzöge von Burgund angefertigt. Es handelt sich um eines von weltweit nur sechs überlieferten illuminierten Manuskripten, die auf schwarzem Pergament verfasst wurden. Enthalten sind 14 großformatige Miniaturen. - Sehr gut erhalten. Zuschlag: 750,00 €
Lot 237 Verkauft Das Stundenbuch des Herzogs von Bedford MS Add. 18850 The British Library, London. Faksimile und Kommentarband in 2 Bänden. Mit 38 reich mit Gold verzierten, großformatigen Miniaturen sowie mehr als 1250 kleineren Medaillonminiaturen. Luzern, Faksimile Verlag, 2006. 289 Bl.; 244 S. (Kommentar). 27,5 x 19,5 cm. Roter Original-Samteinband mit großen ziselierten, vergoldeten Schließen und Goldschnitt und roter Original-Samteinband mit goldgeprägtem Rückenschild im Plexiglas-Schuber (Schuber leicht kratzspurig und mit Klebespuren, untere Kante mit Fehlstelle). Eins von 980 (GA 1060) nummerierten Exemplaren. Die Handschrift mit der Bibliothekssignatur MS Add. 18850 der British Library gehört zu den prachtvollsten Stundenbüchern des Mittelalters. - Tadellos. Zuschlag: 700,00 €
Lot 238 Beendet Zerbster Prunkbibel "Cranachbibel". Die Apokalypse. Faksimile und Begleittext von J. Jahn in 1 Band. Leipzig, Edition Leipzig, 2008. 18 Bl., XXXIII S., 1 Bl. 38 x 26 cm. Original-Lederband mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel im Original-Schuber. Eins von 800 nummerierten Exemplaren. - Tadellos. - Dabei: Die Bibel Ludwigs des Heiligen. Ms. M. 240 der Pierpont Morgan Library, New York. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1995. 40 x 28,5 cm. Original-Kartonage in Original-Kassette und Original-Pappband. - Eins von 980 (1230) nummerierten Exemplaren. - Dabei: Die Kupferbibel Matthäus Merians von 1630. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. Stuttgart, Müller und Schindler für Zürich, Coron Verlag, 1985. 45 x 30 cm (Faksimile)/ 24 x 16 cm (Kommentar) Blind- und goldgeprägter Original-Ganzlederband mit Eckbeschlägen und 2 Metallschließen und Original-Leinwand. - Dabei: Beschreibung und Contrafactur der vornembster Stät der Welt. Auswahlband mit den schönsten Ansichten aus der Topographie von Georg Braun und Franz Hogenberg. Stuttgart, Müller & Schindler/ Lachen, Coron Verlag, 1999. 43 x 29 cm. Roter Original-Ganzlederband mit reicher Goldprägung.
Lot 239 Verkauft Schnapper, J D. Johann Wolfgang Goethe. Herzogl. Weimarischer geh. Legationsrath. - J. Schnapper Sc. Offenbach. 1786. Kupferstich. Blattgröße: 14,8 x 12,8 cm. Rheinische Goethe-Ausstellung (Katalog der Ausstellung in Düsseldorf 1899) 339 - nicht bei Rollett, Goethe-Bildnisse, Zarcke und Schulte-Strathaus. - Der aus Offenbach stammende jüdische Stecher J. Schnapper, Sohn des Isaac ben Jochel Levi Schnapper, lernte seinen Beruf in der blühenden jüdischen Gemeinde seiner Heimatstadt Offenbach; es sind u.a. einige Exlibris und ein gestochener Titel einer Ausgabe der Leiden des jungen Werthers von ihm bekannt. Allerdings wurde er bald Hoffaktor. - The Jewish Encyclopedia V, 176 führt Schnapper als ersten jüdischen Kupferstecher in Deutschland auf (irrt allerdings, der Vater Isaac war auch schon tätig), nennt vorliegendes Porträt und erwähnt ein weiteres von Katharina II. - Rückseitig zwei kleine Montagereste. Zuschlag: 650,00 €
Lot 240 Verkauft Grimm, Jacob Deutsche Grammatik. 4 Bände. Göttingen, Dieterich, 1822-1837. 21 x 13 cm. Etwas spätere Halblederbände mit goldgeprägten Rückentiteln und Rückenvergoldung (etwas berieben und bestoßen, Deckel teils mit Schab- und Verklebungsspuren). Erste Ausgabe (Teil 1: Zweite Ausgabe). - Goedeke I, 6 (teilweise falsche Datierung) - PMM 281. - Teil 1 in der um die Lautlehre vermehrten 2. Auflage. - "Die Deutsche Grammatik wurde das Vorbild aller folgenden Arbeiten Grimms, ja darüber hinaus der Eckpfeiler der germanischen Philologie." (KLL II, 1050). - Im Innendeckel Exlibris, auf den Titelrückseiten blasser Stempel der Bibliothek des bayerischen Lehrervereins, deren Bestände 2023 auf andere Institutionen verteilt bzw. verschenkt wurden. - Teils stockfleckig. Zuschlag: 240,00 €
Lot 241 Verkauft Heine, Heinrich Poems by Heinrich Heine. Translated by Julian Fane. Not Published. Vienna, Imperial Court and Government Printing Office, 1854. 2 Bl., 95 S. 23,5 x 15 cm. Neuere Broschur. Heines Gedichte übersetzt von dem englischen Diplomaten und Dichter Julian Henry Charles Fane (1827-1870). - Auf kräftigem Papier gedruckt. - Titelblatt gebräunt und fleckig, innen vereinzelt fleckig. Zuschlag: 500,00 €
Lot 242 Verkauft Hoffmann, E. T. A Fantasiestücke in Callot's Manier. Blätter aus dem Tagebuche eines reisenden Enthusiasten. Mit einer Vorrede von Jean Paul. 4 Bände. Mit 2 gestochenen Titelvignetten von C. Frisch nach Hoffmann. Bamberg, Neues Leseinstitut von C.F. Kunz (Bände 3 und 4: bey C. F. Kunz). 1814-1815. XVI, 240 S.; Titel, 360 S.; Titel, 273 S., Titel, 389 S. 17 x 10,5 cm. Halblederbände um 1900 mit je 2 Rückenschildern und etwas Rückenvergoldung (berieben). Erste Ausgabe von Hoffmanns erster Erzählsammlung, u.a. mit dem Erstdruck von "Der goldene Topf" und "Johannes Kreisler's, des Kapellmeisters musikalische Leiden". - Goedeke VIII, 486, 16. - Titel jeweils mit altem Besitzvermerk, verso große Stempel der Tetschner Bibliothek, teils stockfleckig und gebräunt, breitrandig. Zuschlag: 450,00 €
Lot 243 Verkauft Hoffmann, E. T. A Klein Zaches genannt Zinnober. Ein Mährchen herausgegeben von E.T.A. Hoffmann. Berlin, Ferdinand Dümmler, 1819. 231 S. 17 x 10 cm. Illustrierter Original-Pappband in Sepia-Aquatinta nach Zeichnungen Hoffmanns in modernem Schuber, auf den Innendeckeln zwei Original-Federzeichnungen von Steffen Faust, signiert und datiert 2007 (Ecken, Kanten und Gelenke etwas berieben und teils nachgefärbt). Erste Ausgabe. - Goedeke VIII, 493, 40. - Die Idee zu Klein Zaches entstand im Frühjahr 1818 aus Fieberphantasien während einer Krankheit Hoffmanns, einem "Unterleibsübel mit gichtischen Zufällen" (Hitzig). Hoffmann entwarf erstmals einen Buchumschlag selbst. "Er versuchte, wie Runge in symbolischer Form den Inhalt des ... Werkes im Ganzen zu erfassen." (E.Riemer). Dem Grafen Pückler-Muskau schrieb er dazu: "Zinnobers Porträt auf dem Deckel ist sehr ähnlich, denn da sonst niemand den Kleinen zu Gesicht bekommen konnte als ich selbst, so verfertigte ich auch selbst die Zeichnung." (24.I.1819). - Radiertes Exlibris des Hoffmann-Verlegers Michael Duske (Serapion vom See) auf die Titelrückseite montiert. Beiliegend: 4 Entwürfe Fausts zu den Innendeckel-Illustrationen (Federzeichnungen auf Karton, 17 x 10 cm, signiert, 2006). Der Graphiker Steffen Faust (geb. 1959) ist auf Illustrationen zum Werk Hoffmanns spezialisiert. Die vorliegenden scheinen sonst nicht nachweisbare Original-Arbeiten zu sein.- Durchgehend etwas wellig und gebräunt. Zuschlag: 650,00 €
Lot 244 Verkauft Hoffmann, E. T. A Lebens-Ansichten des Katers Murr nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler in zufälligen Makulaturblättern. 2 Bände. Berlin, Dümmler, 1820-1822. XII, 400 S.; Titel, 406 S. 18 x 10 cm. Moderne Halbpergamentbände mit Rückenschildchen im Leinenschuber, die illustrierten Original-Umschläge (Sepia-Aquatinten von Thiele nach Zeichnungen Hoffmanns) beigebunden (zum ersten Band in 2 paarweise aufeinandermontierten Druckvarianten), vordere Vorsatzblätter verso mit 2 Original-Bleistiftporträts des Katers von Steffen Faust, datiert 2011. Erste Ausgabe. - Goedeke VIII, 495, 48. - Die Original-Umschläge zum ersten Band in je einer dunkel und einer hell eingefärbten Variante. - Ohne Exlibris, aber aus dem Nachlass des Hoffmann-Verlegers Michael Duske (Serapion vom See), der mit Steffen Faust befreundet war. Der 1959 geborene Graphiker ist auf Illustrationen zum Werk Hoffmanns spezialisiert. Die beiden Vorsatz-Zeichnungen scheinen originale, sonst nicht nachweisbare Arbeiten Fausts zu sein. - Umschläge mit kleinen Randdefekten, die dunkleren Varianten zum ersten Band stärker berieben, die rückwärtige zum zweiten Band mit Tintenfleck am Kopf. - Vorsätze recto mit kleinem Kugelschreiber-Besitzvermerk, erste und letzte Lagen im Falz verstärkt, durchgehend etwas gebräunt und braunfleckig, vereinzelt Ausbesserungen in den breiten, lediglich berauften Rändern. Zuschlag: 800,00 €
Lot 245 Beendet Hoffmann, E. T. A Meister Floh. Ein Mährchen in sieben Abentheuern zweier Freunde. Frankfurt, Wilmans, 1822. Titel, 267 S., 1 Bl. 18,5 x 11,5 cm. Illustrierter Original-Pappband in Sepia-Aquatinta (berieben, Ecken stärker bestoßen, Rücken unter Verwendung von Fragmenten des Original-Bezugs restauriert). Erste Ausgabe von Hoffmanns letztem Werk. - Goedeke VIII, 498, 65. - Die Einbandillustrationen Thieles nach einem Entwurf E.T.A. Hoffmanns mit den beiden Floh-Abbildungen. - Vorderer freier Vorsatz entfernt, durchgehend stockfleckig, teils stark.
Lot 246 Verkauft Hoffmann, E. T. A Nachtstücke herausgegeben von dem Verfasser der Fantasiestücke in Callots Manier. 2 Bände. Berlin, Realschulbuchhandlung, 1817. Titel, 321 S.; Titel, 374 S. 17 x 10,5 cm. Halblederbände des späteren 19.Jahrhunderts mit goldgeprägten Rückentiteln (Rücken mit Oberflächenabplatzungen, Gelenke am Kopf teils angebrochen, Signatur am Fuß mit Klebeband gedeckt). Erste Ausgabe. - Goedeke VIII, 489, 29. - "Die Nachtstück-Manier bezieht sich bei Hoffmann vor allem im übertragenen Sinn auf die wichtigen Themen dieser Sammlung, die Nachtseite der Psyche, das Grauenvolle, Unheimliche, auf traumatische Erlebnisse, Wahnideen und die Frage der Heilung der psychisch Kranken. ... Wenn auch diese 'dunkle' Seite überwiegt, so werden bisweilen heiter-ironische Gegenakzente gesetzt." (KNLL VII, 959). - Titelblätter mit überklebtem Stempel einer Rostocker Schulbibliothek, vereinzelt stockfleckig, letzte Bl. von Band 1 mit etwas Druckabklatsch. Zuschlag: 500,00 €
Lot 247 Beendet Hoffmann, E. T. A Seltsame Leiden eines Theater-Direktors. Aus mündlicher Tradition mitgetheilt vom Verfasser der Fantasiestücke in Callots Manier. Berlin, Maurer, 1819. VI, 266 S. 18 x 10 cm. Moderner Pergamentband im Schuber, Deckel und Rücken figürlich in lavierter Original-Federzeichnung gestaltet. Erste vollständige Ausgabe. - Goedeke VIII, 492, 38. - Vollständig mit den oft fehlenden Verlagsanzeigen ab S. 251. - Einzelne Gesprächspassagen der Dialogerzählung wurden als eigenständige theaterkritische Artikel vorab publiziert, eine erste Fassung erschien 1817 anonym unter dem Titel "Die Kunstverwandten" in der Zeitschrift "Dramaturgisches Wochenblatt". Gegenüber dieser Fassung ist die Buchfassung um das Dreifache erweitert. Hoffmann verarbeitet in dem Werk Erfahrungen am Theater in Bamberg. - Titel mit altem Stempel "Philipp Prinz von Hanau", im Innendeckel radiertes Exlibris des Hoffmann-Verlegers Michel Duske (Serapion vom See), für ihn wohl die Einbandgestaltung mit nicht identifiziertem Monogramm am Rückdeckel. - Gelegentlich etwas stockfleckig, sauberes Exemplar.
Lot 248 Verkauft Böttiger, Carl August Entwicklung des Ifflandischen Spiels in vierzehn Darstellungen auf dem Weimarischen Hoftheater im Aprilmonath 1796. Leipzig, Göschen, 1796. XVI, 407 S. 15,5 x 9,5 cm. Schöner Halblederband (um 1900) im Stil der Zeit mit rotem Rückenschild. Erste Ausgabe. - Goedeke IV/1, 678, 18, 1. - Beschreibt Iffland in vierzehn verschiedenen Rollen, vielfach in eigenen Stücken, u.a. auch als Franz Moor in Schillers Räubern bzw. Egmont in Goethes gleichnamigem Schauspiel. - Böttiger (1760-1835), der gelehrte klassische Philologe, Archäologe und Berater Goethes, versucht, in dieser seiner ersten selbständigen Veröffentlichung "einem so schnell vorübergehenden, nur in der veränderlichsten Mannigfaltigkeit und in der stets wechselnden Aufeinanderfolge gegründeten Kunstwerke ein dauerhafteres Andenken" zu stiften (S. VI/VII), wie ja auch "Franzosen und Engländer ihre großen Schauspieler in einzelnen sehr interessanten Situationen abgebildet und vervielfältigt" haben. - August Wilhelm Iffland war neben A. v. Kotzebue einer der erfolgreichsten Dramatiker und Schauspieler seiner Zeit. Weimar erlebte unter Goethes Direktion mehr als 350 Aufführungen von über 30 Stücken Ifflands. Auf vier Gastspielreisen trat Iffland auch selbst in Weimar auf. So gab er im Frühjahr 1796 vierzehn Vorstellungen, die Böttiger aufmerksam verfolgt hat. - Mit dem schönen Exlibris des bedeutenden österreichischen Schauspielers Josef Kainz (1858-1910). - Durchschossenes Exemplar, teils mit alten Notizen. - Teils gebräunt, mit Anstreichungen. Zuschlag: 260,00 €
Lot 249 Verkauft Sammelband mit 7 Schriften zu den Jesuiten Verschiedene Orte und Verlage. 1766-1774. 16,5 x 10 cm. Pappband der Zeit (Gelenke berieben, Rücken mit Einriss). In der Reihenfolge der Bindung: I. Unumstößliche Gründe, welche verhindern sollen, daß die Vertilgung der Gesellschaft Jesu weder von dem Papst zugestanden, noch von denen Monarchen gefordert werde, So lang dieser Streithandel in dem Zustand seyn wird, in welchem er sich dermalen befindet. Aus dem Französischen in das Deutsche übersetzt. Ohne Ort und Verlag, 1773. 84 S. - II. Zufällige Gedanken, und Sätze über das Verfahren gegen die Jesuiten in dem Kirchenstaat, und über das, was ihnen aus Verhängniß des römischen Hofes vielleicht auch anderswo bevorstehen mag. Straßburg, 1773. 112 S. - III. Merz, A. Der Jesuit vor dem Richterstuhle des Herrn Johann Jacob Moser. Berlin und Frankfurt (das ist: Augsburg), 1774. 102 S. - IV. Stattler, Benedikt. Freundschaftliche Vertheidigung der Gesellschaft Jesu. Berlin und Breslau, 1773. 60 S. - V. Brief, welchen der Pater Neuville Königl. Französischer Hofprediger gewesener Jesuit, nach kund gemachtem Aufhebungsbreve der Gesellschaft Jesu, an einen seiner ehemaligen Gesellen den 3. Sept. 1773 geschrieben hat, Von einem Musenfreunde in deutsche Verse übersetzet. (Gazette de Cologne N. LXXVII). 8 S. - VI. Gesler, Johann Georg. Spanisch-jesuitische Anecdoten, oder aufgefangene Briefe einer spanischen Privatperson an seine vertraute Freundin die Frau von L ... in T. Zweytes-Drittes Stück. Straßburg (das ist: Ulm, Bartholomai), 1767. 112, 104 S. - VII. Vattel, Emer de. Supplément aux Mémoires pour servir à l'histoire de nôtre tems, par rapport aux affaires des PP. Jésuites de Portugal. Frankfurt und Leipzig, 1766. - Zu III.: Antwort des Augsburger Dompredigers und Jesuiten Merz auf Mosers Schrift: Rechtliches Bedencken von Aufhebung des Jesuiter-Ordens, besonders so viel es die Befügnisse eines Evangelischen Reichs-Standes dabey betrifft. - Titel (teils verso) jeweils alt gestempelt, teilweise etwas stockfleckig. Zuschlag: 240,00 €
Lot 250 Beendet Schmidt, Friedrich Bescheidene Frage und Vorwurf eines lebend und todt seligen Menschenfutteralabfall- und Papiermüllerfabrikatfetzen Sammlers, Kummerwagen- und Gassenkehrichthaufeninspectors, Händler mit allen namenlosen Gegenständen u.s.w. u.s.w. Lithographiertes Plakat, im Stein signiert. Lübeck, Selbstverlag, um 1860. Darstellung mit Titel und gereimter Legende: ca. 43 x 30 cm. Blattgröße: 48,5 x 40 cm. Karikatur aus Sicht des Paria auf die Ängste der Lübecker Zünfte vor der Gewerbefreiheit, 1866 eingeführt: "Warum bin ich übergangen Bei der Namensammelei. Könnt' nicht auch mein Name prangen Zwischen Namen mancherlei. Und wie hätt' ich sammeln wollen Im Gewerbefreiheitssinn, Hättet es schon sehen sollen Dass ich Sammelmeister bin." - Johann Friedrich Theodor Schmidt (1822-83) war Zeichner und Porzellanmaler in Lübeck, so der Titel seiner 1909 von J. Warncke herausgegebenen Biographie mit Werkverzeichnis. Warncke kannte das vorliegende Blatt nurmehr als "Spottbild auf die Abfuhr von Straßenkehricht", benennt aber ein Pendant: "Gewerbefreiheit oder: Menschenknochenbilligermachungsinstitut. 1862. - Steindruck. Dieses Blatt greift mit ein in den um Einführung der Gewerbefreiheit geführten Kampf" (S. 14). Wir weisen derzeit keine der beiden Lithographien nach. - Fragiles Papier, flächig gebräunt, kleine Stockflecken und Randdefekte.
Lot 251 Verkauft Knorring, (geb. Tieck, auch Bernhardi), Sophie von Flore und Blanscheflur. Ein episches Gedicht in 12 Gesängen. Herausgegeben und mit einer Vorrede begleitet von A. W. von Schlegel. Berlin, Reimer, 1822. XXXIV S., 1 Bl., 293 S. 14,8 x 10 cm. Marmorierter Pappband der Zeit mit schwarzem Rückenschild (Kapital leicht berieben). Erste Ausgabe. - Pataky I, 439. - Sophie von Knorring (1775-1833) war die jüngere Schwester von Ludwig Tieck. 1799 heiratete Sophie Tieck einen Freund und ehemaligen Lehrer ihres Bruders Ludwig, August Ferdinand Bernhardi. Die Eheleute trennten sich im Jahre 1804, nach einer Affäre mit August Wilhelm Schlegel. 1807 wurde diese Ehe geschieden, jedoch folgten noch jahrelange Auseinandersetzungen um das Sorgerecht für die Kinder. Im Frühjahr 1805 reist Sophie Bernhardi zusammen mit ihrem Bruder nach Rom, wo sie zum ersten Mal den estländischen Gutsbesitzer Baron Karl Gregor von Knorring traf. Sie reiste im Jahre 1807 mit von Knorring über München und Prag nach Wien, ehe sie im folgendem Jahr zusammen mit ihrem Bruder Ludwig nach München zurückreiste und mit ihm zusammen lebte. Im Jahre 1810 entschloss sich Bernhardi zum katholischen Glauben zu konvertieren um Karl Gregor von Knorring zu heiraten. Dies war der Anlass eines riesigen Skandals. In diese Kontroverse mischten sich zahlreiche Freunde und Bekannte der Dichterin ein, wie beispielsweise ihr Bruder Ludwig Tieck, August Wilhelm Schlegel, ihr ehemaliger Geliebter, aber auch Friedrich de la Motte Fouque und Johann Gottlieb Fichte. So schrieb Friedrich Schlegel an Ludwig Tieck unter dem 12.05.1813: "Sie hat gewiß herrliche Geistesanlagen; aber Leidenschaftlichkeit und Ehrgeiz haben, wie es mir scheint, ihre Seele sehr zerrüttet". - Das vorliegende Werk ist eine Adaption des altfranzösischen höfischen Romans "Floire et Blancheflor". - Schönes Exemplar. Zuschlag: 260,00 €
Lot 252 Beendet Lavater, Johann Kaspar Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntniß und Menschenliebe. Erster-vierter Versuch. Vier Bände. Mit vielen Kupfern. Mit 4 gestochenen Titelvignetten, 488 Textkupfern und 343 Kupfertafeln nach Berger, Chodowiecki, Fueßli, Lips, Schellenberg, Tyroff, Wachsmuth u.a. Leipzig und Winterthur, Weidmanns Erben und Reich, und Heinrich Steiner und Compagnie, 1775-1778. 31 x 27 cm. Halblederbände der Zeit mit 2 farbigen Rückenschildern und Rückenvergoldung (etwas berieben und bestoßen, Kapitale von Band 4 mit schmalen Läsuren, die Schilder mit der Bandzählung teils abgerieben). Erste Ausgabe des berühmten Werkes, dessen Drucklegung Goethe besorgte, von dem auch einige Beiträge stammen. - Schulte-Strathaus 77.a - Goedeke IV/1, 262, 31 (Lavater) und IV/3, 139, 131 (Goethe) - Hagen 540 (11 Beiträge Goethes) und 550 (14 Beiträge Goethes) - Lanckoronska/O. III, 93f. - Sammlung Kippenberg I, 578 - Kippenberg, Technik der Silhouette II., 3. - Über ihren heute noch bedeutenden kulturhistorischen Wert als umfassende Darstellung einer obsolet gewordenen Wissenschaft, die damals jedoch in weiten Teilen der Gesellschaft heftig und konträr diskutiert wurde, sind die " Physiognomischen Fragmente" in vieler Hinsicht ein Höhepunkt der deutschen Buchproduktion der Zeit, ein Werk, das "in seiner künstlerisch kostbaren und reichen Ausstattung und dem vorbildlichen Typensatz nicht nur zu den originellsten, sondern auch schönsten illustrierten Büchern aus der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts" gehört.(Lanckoronska/O. II, S. 222). - In ca. 750 Exemplaren gedruckt. - Innendeckel mit gestochenem Wappen-Exlibris. - Innen überwiegend sehr sauberes, nahezu fleckfreies Exemplar.
Lot 253 Beendet Lelly, Chevalier de (das ist F. C. E. von Vaerst) Cavalier-Perspective. Handbuch für angehende Verschwender. Leipzig, Brockhaus, 1836. XXXIV S., 1 Bl., 351 S. 21 x 13 cm. Marmorierter Pappband der Zeit mit handschriftlichem Rückenschild und Bibliotheksetikett (berieben und bestoßen). Erste Ausgabe. - Goedeke XIII, 251, 5a - Hayn-Gotendorf IV, 138 - Horn-Arndt 612. - Vorsatz mit eigenhändiger Widmung von Carl Georg von Maassen für Hilmar von der Recke: "Niemand wandelt ungestraft unter Palmen. Dies zur Beherzigung bei dem Studium dieses Werkes, lieber Hilmar Recke, schrieb Dir am 3. Febr. 1919 Dein Carl Maassen". - Der Beschenkte zählte mit Maassen und Rolf von Hörschelmann zu dem von Erich Mühsam so benannten Kreis der "Balten" oder "adeligen Bibliophilen". - Ein Dandy war auch der Verfasser Friedrich Christian Eugen von Vaerst (1792-1855), preußischer Offizier, Gastrosoph und Literat, der die Vollendung eines genußvollen Lebensstils in Paris fand und hier beschrieb. - Stempel der Lesegesellschaft "Bremer Museum" auf dem Titel, gedruckte Benutzungsordnung in den Innendeckel montiert. Unter der Widmung Exlibris-Stempel Maassens (Stempel 1). - Etwas stockfleckig, zu Beginn und Ende stärker, Außenrand dort auch angeschmutzt.