Kategorie / Auktion 30

Papierantiquitäten und Optical Toys aus der Sammlung Knorr/Spermann

Auktion 30 - Die sieben Todsünden

Lot 279 Verkauft

Die sieben Todsünden

Komplette Folge von sieben Spickelbildern. 7 kolorierte Kupferstiche mit Applikationen aus verschiedenen Stoffen (Satin, Seide, Rips). Ohne Ort, ca. 1750. Jeweils 29 x 20 cm. Unter Passepartout montiert. Titel: Der Stoltz. Der Geitz. Unkeuschheit. Neid. Fraß und Füllerey. Zorn. Trägheit. - Darunter jeweils Vers mit 4 Zeilen, beispielsweise für die "Unkeuschheit": "Bedenckt, unkeusche, doch, der Wollust Rosen-Stöcke, verlehen im Gemüt: Das Naschen bringet Ach. Verlast' die schlimme Schar der geilen Höllen-Böcke, und folgt dem reinen Lamm, zu wahren Freuden nach." - Am Rand stellenweise etwas leimfleckig. Ein Blatt stärker stockfleckig. Die sehr seltene Folge insgesamt sehr gut erhalten.

Zuschlag: 3.500,00 €
Auktion 30 - Della Bella, Stefano

Lot 283 Verkauft

Della Bella, Stefano

Le jeu de cartes des reynes renommées. 53 (inkl. Titel) teilkolorierte Radierungen von della Bella und 1 Blatt Spielanleitung. Paris, Henry Le Gras, 1644. 8,8 x 5,5 cm. Lose Blatt in Mäppchen der Zeit mit handschriftlichem Deckelschild (Gelenke angeplatzt und etwas berieben). Erste Ausgabe dieses legendären Kartenspiels in einem kompletten Exemplar. - Es entstand im Auftrag Jules Mazarins (1602-1661), einem französischen Diplomaten und Nachfolger Kardinal Richelieus. Die unterhalb der Darstellung angeordneten Textfelder wurden von dem Dichter und Dramatiker Jean Desmarets de Saint-Sorlin (1595-1676), einem Günstling Richelieus verfasst. Die künstlerische Ausführung erfolgte durch den Florentiner della Bella (1602-1661), einem der renommiertesten Radierer seiner Zeit. - Das Kartenspiel, konzipiert für Ludwig XIV., der damals erst sechs Jahre alt war, wurde mit dem pädagogischen Anspruch gestaltet, dem jungen König die bedeutendsten Frauen von der Antike (einschließlich der Mythologie und des Alten Testaments) bis zu seiner Zeit vorzustellen und auf spielerische Art und Weise zu vermitteln. - Mit dem Exlibris des Pariser Notars Alfred Piat (1826-1896), der in seiner Bibliothek über 200.000 kostbare Bücher und bibliophile Objekte zusammengetragen hat, die bereits kurz nach seinem Tod verauktioniert wurden. - Titel etwas angeschmutzt, im unteren Rand mit winzigen Fehlstellen und etwas knitterfaltig, Karten teils beschnitten, gering gebräunt und minimal braunfleckig, das Blatt mit der Spielanleitung und dem Privileg gefaltet und mit kleinen Einrissen.

Zuschlag: 1.900,00 €
Auktion 30 - Egelgraser, Matthäus

Lot 218 Verkauft

Egelgraser, Matthäus

Schreibmeisterbuch zu Ehren seines Dienstherren Carl Philipp, Kurfürst der Pfalz. Mit 15 barocken kalligraphischen Blättern und 6 farbigen Bildern, Gouache, aufwendigen Stoffapplikationen, Mikrostickerei und Collagen. Wien, 1767. 22 Bl. 19 x 30 cm. Neuer marmorierter Pappband im neuen marmorierten Schuber (Faden und Vorsätze erneuert). Egelgraser ist vor allem für seine juristische Dissertation "De reductione monetae ad iustum pretium" bekannt. Sie liegt hier im Original bei. - Gebräunt und fleckig, teils etwas angerändert, im Wesentlichen aber sauber und farbfrisch. Die Dissertation etwas gebräunt und braunfleckig, sonst ordentlich.

Zuschlag: 4.000,00 €
Auktion 30 - Die Lebensalter. Folge von 6 Blatt Kupferstichen auf Bütten

Lot 280 Verkauft

Die Lebensalter. Folge von 6 Blatt Kupferstichen auf Bütten

mit Applikationen meist aus farbiger Seide, mit Untertiteln und jeweils einem vierzeiligen Spruch versehen. Augsburg, J.C. Weigel, um 1720. Blattgröße: ca. 30 x 22 cm. Jeweils unten rechts mit dem Sammlungsstempel der "Collection Weber-Verviers". Beschreibt die Alter in Dekaden. - Die 6 (von vermutlich 7) Arbeiten zeigen die einzelnen Lebensstufen eines Menschen im Abstand von 10 Jahren (10 Jahre Kind, 20 Jahre ein Jüngling, 30 Jahre ein Mann, 40 Jahre Wohlgetan, 60 Jahre geht's Alter an, 70 Jahre ein Greiß, es fehlt das 50. Jahr). - Meist, besonders in den Rändern etwas gebräunt und leicht fleckig, ein Blatt mit kleinen Fehlstellen im Stoff. - Die Seidenapplikationen von leuchtender Farbigkeit. In diesem Umfang, der Qualität und den Motiven von großer Seltenheit.

Zuschlag: 1.200,00 €
Auktion 30 - Seltener Faltglobus von Karl Müller. Karlsruhe, um 1825

Lot 289 Verkauft

Seltener Faltglobus von Karl Müller. Karlsruhe, um 1825

, bezeichnet "Darstellung der fünf Welttheile durch Zusammensetzung in eine kugelähnliche Gestalt unserer Erde, zur leichteren Vorstellung und Gebrauch beym geographischen Unterricht in Schulen über die Beschaffenheit u. Eintheilung der Erde, Karl Müller, Carlsruhe". Faltglobus, altkolorierte Lithographie auf Pappe, bestehend aus 6 Segmenten, verso mittig mit Leinenstreifen verbunden, oben und unten mit Fadenhalterung. Höhe: ca. 17 cm. In originaler Pappmaché-Mappe mit aufgezogenem Deckeltitel und 3 Seiten Text. Seltener Faltglobus zu Unterrichtszwecken. "Durch diese Erfindung ist der Zweck vollkommen erreicht, dem Lernenden einen anschaulichen Begriff von dem Continent, oder dem Zusammenhange des festen Landes und der Meere zu verschaffen." (Leipziger Literatur Zeitung v. 1823).

Zuschlag: 3.500,00 €
Auktion 30 - Polyorama lorgnette, auch Lorgnette pittoresque

Lot 295 Verkauft

Polyorama lorgnette, auch Lorgnette pittoresque

Mit einer Blende Extra Rapid Aplanat No. 2 Serie G und 21 runden Tag- und Nachtbildern, darunter die Serien No. 1 und 8 komplett, in den Original-Umschlägen. Nach 1850. Den Viewer gab es mit unterschiedlichen Okularen, hier eine aufwendigere Ausführung in lichtstärkerer Ausführung. In diesem Zustand und in diesem Umfang sehr selten. - Vgl. "Ich sehe was..." (Sammlung Werner Nekes), S. 309. - Gering berieben und bestoßen, die Bilder gut, insgesamt gut.

Zuschlag: 3.500,00 €
Auktion 30 - Quodlibet mit einer Sammlung von Motiven nach Druckgraphiken und Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts

Lot 314 Beendet

Quodlibet mit einer Sammlung von Motiven nach Druckgraphiken und Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts

Feder in Schwarz und Braun mit Aquarell und Gouache. Unten mittig signiert und datiert "F. Christianus Jos. Schillings fecit, Aquisgrani 1817". 53,2 x 75 cm. Das großformatige Quodlibet zeigt in äußerstem Detailreichtum eine auf den ersten Blick zufällig erscheinende Sammlung von Druckgraphiken und Zeichnungen vornehmlich niederländischer und französischer Künstler, darunter Cornelis Bega, Adrian van Ostade und David Teniers. Der Künstler legte großen Wert darauf, jedes noch so kleine Detail der einzelnen Blätter naturgetreu wiederzugeben. - Nur gering angestaubt, gut.

Auktion 30 - Praxinoscope-Theatre mit den 20 Bildstreifen der Serien I und II

Lot 299 Verkauft

Praxinoscope-Theatre mit den 20 Bildstreifen der Serien I und II

, 6 zur Ausstattung gehörenden Dekoren, sowie 5 weiteren Bildstreifen des ersten Praxinoscops von 1877. Ausführung von 1879. Im Original-Holzkasten. Ca. 25 x 27 x 13 cm. Einer der legendären Vorläufer des Kinos, ab ca. 1877 von Émile Reynaud entwickelt. Der Apparat erlaubte sogar die Projektion kürzerer filmartiger Bildstreifen. - Vgl. "Ich sehe was..." (Sammlung Werner Nekes), S. 349 - Wie meist ohne Papierschirm und Schirmhalter, Kasten mit repariertem Riss, sonst insgesamt gut erhalten.

Zuschlag: 1.000,00 €
Auktion 30 - Aufziehspiel mit Animation und Musik

Lot 210 Verkauft

Aufziehspiel mit Animation und Musik

Mandolinenspieler mit Frau und zwei tanzenden Katzen. Handkolorierte Lithographien. In vergoldetem Holzrahmen. Mit den zwei (!) Original-Schlüsseln. Holz, Spielwerk aus Messing u.a. Wohl Frankreich, um 1850. Ca. 38 x 36 x 15 cm. Ohne Hinweis auf den Hersteller, die Rückwand mit aufmontierter alter Bedienungsanleitung in französischer Sprache. - Rahmen neuer vergoldet und mit Plexiglasscheibe geschützt. - Funktionsfähig und sehr gut erhalten.

Zuschlag: 1.000,00 €
Auktion 30 - Zwölf biedermeierliche Ziehbilder

Lot 284 Verkauft

Zwölf biedermeierliche Ziehbilder

Handkolorierte Kupfer mit beweglichen Teilen. Wohl Süddeutschland oder Österreich, um 1820. Jeweils ca. 10 x 7,5 cm. 12 lose Blatt. Damenfiguren in biedermeierlicher Tracht, jeweils in der Hand einen Fächer, eine Rose, eine Gitarre, Hund und Kochlöffel und Ähnliches. Ein Teil des Gesichtes ist beweglich gestaltet und über einen schmalen Papierstreifen auf der Rückseite zu bedienen: das Gesicht wandelt sich in Erstaunen, Entsetzen, in das Gesicht einer Sängerin mit weit geöffnetem Mund etc. - Frisch und augenscheinlich kaum bespielt, die beweglichen Teile ohne Verluste.

Zuschlag: 1.200,00 €
Auktion 30 - The Magic Mirror or Wonderful Transformations

Lot 294 Verkauft

The Magic Mirror or Wonderful Transformations

Mit 24 handkolorierten Lithographien (Anamorphosen) und dem Original-Zylinderspiegel im Original-Holzkasten mit chromolithographierter Deckelillustration. New York, McLoughlin Bros., um 1880. Ca. 27 x 19 x 6 cm. Der Glaszylinder wird auf der bezeichneten Stelle der Illustrationen aufgesetzt und erlaubt beim Blick auf die Außenseite die Entzerrung des Bildes. Eine der Abbildungen zeigt den mittelalten Napoleon III. - Vermutlich war die angegebene New Yorker Firma nur der Vertreiber und das Spiel hat seinen Ursprung in Frankreich. - Vgl. "Ich sehe was..." (Sammlung Werner Nekes), S. 69 - Füsslin/Hentze, "Anamorphosen", S. 46 ff. - Verspiegelung weitgehend matt bzw. blind, die Lithos etwas gebräunt und wellig, insgesamt gut, selten.

Zuschlag: 1.500,00 €
Auktion 30 - Winterschmidt, Christian Gottlob

Lot 307 Beendet

Winterschmidt, Christian Gottlob

Pfeifenraucher und Hornbläser. Zwei Blatt Quodlibet. Federzeichnungen in Schwarz und Rot, mit Weißhöhungen, teils koloriert in Gouache und Aquarell auf Papier. Jeweils signiert "C. G. Winterschmidt". Um 1800. 26,5 x 21,5 cm. Sehr hübsche, zeittypische Arbeiten. - Zu Winterschmidt siehe "Der graphische Neujahrsgruss aus Nürnberg", 1979, S. 57ff. - Von dem beliebten Künstler, Verleger, Kupferstecher und Kunsthändler Winterschmidt (1755-1809) geschaffene und unten mittig signierte Quodlibet als Trompe l'oeuil, die in der Mitte die gouachierten Ovalmedaillons eines Rauchers und eines Hornbläsers zeigen. - Ein Blatt verso mit altem Sammlungsstempel, gering gebräunt, insgesamt farbfrisch und gut.

Auktion 30 - Grosses Diorama, dreidimensionales Animationsspiel

Lot 205 Beendet

Grosses Diorama, dreidimensionales Animationsspiel

Mit beweglichen Teilen im verglasten Original-Holzkasten. Ca. 96 x 80 x 18 cm. Unbezeichnet. Kork, Papier bzw. Pappmaché und Moos. Um 1880. Zeigt die alte Mühle bei Sonderburg-Schleswig, heute Sonderborg (Dänemark). - Die Teile werden durch einen Aufziehmechanismus bewegt, der Schlüssel liegt vor. - Die Ansicht mit Schloss, Mühle, romantischem Hintergrund sowie Fluss mit drei (beweglichen) Booten. - Teils etwas angestaubt, wenige kleine Fehlstellen, insgesamt gut.

Auktion 30 - Aufziehspiel mit Animation und Spieluhr

Lot 212 Verkauft

Aufziehspiel mit Animation und Spieluhr

Geigende Katzenmutter mit drei kleinen tanzenden Katzen. Farblithographien. Im Original-Holzkasten. Unbezeichnet (Deutsch?), um 1870. Ca. 35 x 27 x 11 cm. Mit dem Original-Schlüssel. Funktionsfähig, wenn auch etwas ruckelig! - Kasten etwas berieben und bestoßen, Figuren etwas angestaubt, insgesamt gut.

Zuschlag: 650,00 €
Auktion 30 - Polyorama panoptique, große Version. Mit sieben Tag- und Nachtbildern in farblithographierten Ansichten

Lot 298 Verkauft

Polyorama panoptique, große Version. Mit sieben Tag- und Nachtbildern in farblithographierten Ansichten

Der Guckkasten: ca. 23 x 27 x 17 cm. Die Bilder: ca. 19 x 24 cm. Um 1860. Bei Aufsicht ergibt sich eine Tagesansicht, bei Gegenlicht eine Nachtansicht. Die Bilder mit Ansicht von Venedig, Toulon, Neapel, Paris, einer Mühle u.a. – Vgl. “Ich sehe was…” (Sammlung Werner Nekes), S. 94f. und 309. – Der Guckkasten gering kratzspurig, die Bilder teils etwas wellig und mit kleinen Einrissen, Rahmen berieben und bestoßen, insgesamt aber farbfrisch und recht gut erhalten.

Zuschlag: 600,00 €
Auktion 30 - Liber amicorum

Lot 316 Verkauft

Liber amicorum

Denkmal der Freundschaft. Album mit einer farbigen Titelgouache von Claire Chodowiecki, einem weiteren Aquarell der Künstlerin nebst Begleittext und von anderen Händen drei Aquarelle (davon eines als Netzkappenbillet), ein Scherenschnitt und ein Stickbild. Überwiegend Leipzig, um 1814-1821. Ca. 80 Blatt. 10 x 16 cm. Pappe der Zeit mit dezenter Deckel- und Rückenvergoldung und Goldschnitt. Claire war mit Daniel Chodowiekis Sohn Henri Isaac, einem Pfarrer, verheiratet. Ihr Titelbild im vorliegenden Album (einer Minna gewidmet, wohl einer Cousine von Claire) zeigt eine allegorische Szene mit Stele, Burg und Wald. Zu ihrem Aquarell (Blumen) im Band gehört ein Text in französischer Sprache von ihrer Hand, von ihr als “Cousine et amie” eigenhändig voll signiert. Weitere Textbeiträge der Familie stammen von der Hand von Eugenie Chodowiecki und Marianne Chodowiecki, später verheiratete Gretschel, Claires und Henrys Tochter und damit der Enkelin Daniels, später getreue Nachlassverwalterin ihres Großvaters. Diverse Blatt sind vacat. – Einband etwas berieben, innen teils etwas fleckig, insgesamt gut und sauber.

Zuschlag: 500,00 €
Auktion 30 - Architekturmodell der St. Peters-Stadtpfarrei und Dechantei-Kirche

Lot 207 Beendet

Architekturmodell der St. Peters-Stadtpfarrei und Dechantei-Kirche

Mit 12 aufsetzbaren bzw. steckbaren Teilen. Mischtechnik auf Karton und Holz, ausgeschnitten, montiert und koloriert. Ohne Ort, um 1948. Ca. 22 x 11 x 17 cm. Vier Teile alt handschriftlich bezeichnet mit Angaben zur Baugeschichte. Demnach erfolgte der ursprüngliche Bau 1897, der neue Hochaltar wurde 1938 vollendet, die Erhöhung der Türme erfolgte 1946-48. Der Ort ließ sich für uns nicht eruieren - Teils gering berieben und bestoßen, etwas angestaubt, in dieser Erhaltung sehr selten.

Auktion 30 - Hungertaler. Schraubtaler zur Hungersnot 1816 in Europa

Lot 219 Verkauft

Hungertaler. Schraubtaler zur Hungersnot 1816 in Europa

In der Original-Schachtel, mit den zwei Blatt mit Lebensmittelpreisen. Nürnberg, Stettner, 1817. Montiert hinter Plexiglas. Durchmesser des Talers: 47 mm. Die Hungersnot 1816 wurde durch Missernten nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien im April 1815 verursacht. - Preßler 439 - Wurster 793 - Förschner p. 61ff. - Sehr gut erhalten.

Zuschlag: 700,00 €
Auktion 30 - Coptographische Verlustiging

Lot 256 Verkauft

Coptographische Verlustiging

Zwei Textblätter und 26 (von 30) lithographierte und meist ausgeschnittene Coptographien. Im Original-Umschlag, Amsterdam, Gebr. Diederichs, um 1835. Ca. 21 x 15 cm. Die Technik der "Coptographie" wurde zuerst in den Niederlanden, später auch in Deutschland u.a. Ländern angewandt. Wird weißes Papier vor einer Lichtquelle gehalten, erscheint der helle Karton schwarz, die durchbrochenen Stellen hell. Je nach Abstand von Licht und Projektionsfläche läßt sich ein unterschiedlich großes, mehr oder weniger scharfes Bild, ähnlich einem Schattenriß, an die Wand werfen. Das Verfahren ist auch unter den Begriffen Chaumatropie, Megalografien, Dicoupure u.a. bekannt. - Teils gering angestaubt und knickspurig, die Hülle mit Einrissen und kleinen Fehlstellen, sonst insgesamt gut, selten.

Zuschlag: 500,00 €
Auktion 30 - Nos Clowns Merveilleux. Plus de 4000 Figures

Lot 297 Verkauft

Nos Clowns Merveilleux. Plus de 4000 Figures

Farbige Lithographien auf 6 drehbaren Pappquadern mit jeweils 2 kleinen außen angebrachten Eisengriffen. Paris, Editions et Jouets "MAGIC", um 1900. Im Original-Karton mit farbigem Deckelschild. Ca. 20 x 17 x 6,5 cm. (Kasten teils nachgedunkelt und fleckig). Durch Drehen kann man überaus zahlreiche Varianten des Clowngesichts erzeugen. - Innen etwas vergilbt und angestaubt, selten.

Zuschlag: 1.300,00 €
Auktion 30 - Treppenläufer. Akrobatenpaar nach chinesischem Vorbild

Lot 211 Verkauft

Treppenläufer. Akrobatenpaar nach chinesischem Vorbild

Im klappbaren Original-Kasten. Ca. 26 x 8 x 11 cm. Wohl Amsterdam, Jan Snellen, um 1760. Das Paar lief von alleine durch eine innen befindliche Quecksilberfüllung die kleine Treppe hinunter. Die Füllung ist aus offensichtlichen Gründen nicht mehr vorhanden. - Kaum bespielt, etwas angestaubt und berieben, insgesamt gut und farbfrisch.

Zuschlag: 750,00 €
Auktion 30 - Praesentation einer schwäbischen Bauern-Hochzeit. Perspektivtheater in sechs Ebenen

Lot 263 Verkauft

Praesentation einer schwäbischen Bauern-Hochzeit. Perspektivtheater in sechs Ebenen

Kolorierte Kupferstiche. Augsburg, M. Engelbrecht, um 1750. Ca. 20 x 25 cm. Nicht montierte, hier großformatige Einzelblätter. - Vgl. Milano, M. Engelbrecht-Perspektivtheater, S. 74/75. - Etwas gebräunt, teils dezent knickspurig, insgesamt gut. - Die Aufstellvorrichtung ist nicht Bestandteil des Loses.

Zuschlag: 450,00 €
Auktion 30 - Glasschiebebilder. Sammlung von 12 Stück

Lot 269 Beendet

Glasschiebebilder. Sammlung von 12 Stück

Glasträger, jeweils handbemalt, im Holzrahmen. England (teils bezeichnet London, Millikin & Lawley), um 1870. Ca. 10 x 18 x 1 cm. Zeigt eine Reiterin, eine Tänzerin, einen Gnom, einen rotnasigen Mann vor einem Spiegel, einen Kricketspieler u.a. Durch Verschieben der Glasscheibe ergibt sich eine originelle oder komische Bildmodifikation - Rahmen gering berieben, insgesamt gut, selten.

Auktion 30 - Aufziehspiel mit Animation und Spieluhr

Lot 276 Verkauft

Aufziehspiel mit Animation und Spieluhr

Jahrmarktszene mit tanzendem Harlekin. Handkolorierte Lithographien. Im verglasten Holzkasten. Wohl Frankreich, um 1850. Ca. 23 x 30 x 8 cm. Reizvolle, wohlerhaltene Szenerie mit fünf Figuren, mittig vorne der Harlekin. Der Aufzug erfolgt über den integrierten Knebel auf der Rückseite. - Rahmen teils berieben und mit kleinen Absplitterungen, sonst gut.

Zuschlag: 400,00 €
Auktion 30 - Sandanimationsspiel. Zwei Akrobaten

Lot 277 Verkauft

Sandanimationsspiel. Zwei Akrobaten

Kolorierte Lithographien. Im verglasten Holzkasten. Wohl Frankreich, um 1850. Ca. 26 x 20 x 10 cm. Die von Geisterhand bewegten Turner werden unsichtbar durch Sand bewegt, der im Inneren den Mechanismus antreibt. Dreht man den ganzen Kasten zweimal rechts herum, geht es wieder weiter. - Bezug des Kastens berieben, sonst gut erhalten.

Zuschlag: 800,00 €
Auktion 30 - Sandanimationsspiel. Harlekin, alter Mann und Tänzerin

Lot 278 Verkauft

Sandanimationsspiel. Harlekin, alter Mann und Tänzerin

Kolorierte Lithographien. Im verglasten Holzkasten. Wohl Frankreich, um 1850. Ca. 25 x 20 x 9 cm. Die von Geisterhand bewegten Tänzer werden unsichtbar durch Sand bewegt, der im Inneren den Mechanismus antreibt. Dreht man den ganzen Kasten zweimal rechts herum, geht es wieder weiter. - Bezug des Kastens teils stärker berieben, sonst gut erhalten.

Zuschlag: 450,00 €
Auktion 30 - Elfinger, Anton

Lot 281 Beendet

Elfinger, Anton

Zehn Blatt farbiger Rebusbilder aus der Wiener Theaterzeitung. Handkolorierte Radierungen. Wien, um 1844. 30 x 22 cm. Unter dem Pseudonym "Cajetan" veröffentlichte legendäre Rätsel, denen sogar 130 Jahre später eine eigene kleine Monographie gewidmet wurde. - Jeweils links unten in der Platte bezeichnet, Radierer waren A. Geiger und Zechmayer. - Wohl weitgehend unbeschnitten mit vollem Plattenrand, etwas gebräunt und fleckig, kleine Randläsuren, insgesamt recht gut.

Auktion 30 - Biedermeierliches Präsentierkästchen für Nähnadeln

Lot 282 Verkauft

Biedermeierliches Präsentierkästchen für Nähnadeln

Mit zehn eingelegten, reich verzierten und teils mit kleinen Spiegeln versehenen Pappkästchen für Nähnadeln in unterschiedlichen Größen, mit Schere, Fingerhut etc. Ca. 12 x 20 x 3 cm. Um 1860. Die teils noch vorhandenen Nadeln stammen überwiegend aus England und Deutschland. Bis auf wenige Nadeln augenscheinlich vollständig und in diesem Zustand sehr selten. - Die Schachtel nur ganz gering berieben und angestaubt, ein Deckelverschluss leicht defekt, die Nadeln erstaunlich frisch, insgesamt schön.

Zuschlag: 360,00 €
Auktion 30 - Fünf Guckkastenblätter, partiell ausgeschnitten und farbig hinterlegt

Lot 306 Verkauft

Fünf Guckkastenblätter, partiell ausgeschnitten und farbig hinterlegt

Um 1770. Ca. 32 x 42 cm. Durch die hinterlegten Aussparungen ergaben sich im Durchlicht entsprechende Effekte. Vorhanden sind Bilder der Piazza Navone, ein Pariser Boulevard, Theater des Marcellus in Rom u.a. - Teils angestaubt und etwas fleckig, Kanten bestoßen, dafür, dass die Blätter in Gebrauch waren, gut erhalten.

Zuschlag: 350,00 €
Auktion 30 - Lichtschirm mit dem Lauf der Jahreszeiten

Lot 290 Verkauft

Lichtschirm mit dem Lauf der Jahreszeiten

Koloriertes Litho, montiert in Lichtschirm mit Transportmechanismus, an gedrechseltem Holzgriff. Um 1860. Ca. 36 x 23 cm. Sehr reizvolle Darstellung ländlichen Lebens vom Frühling bis zum Winter als fortlaufender Bildstreifen. Ohne Hinweis auf den Verleger. - Alter Bruch am Griff repariert, Halterung des Bildstreifens partiell restauriert, insgesamt gut und farbfrisch.

Zuschlag: 2.600,00 €