Lot 1852 / Auktion 27 – ARCHIV
Nagel, Hanna. Ohne Titel. (Sitzende Frau). Federzeichnung auf Papier. Signiert und datiert mit Bleistift, verso mit Künstlerinnenstempel. 1929. Blattmaße: 29,5 x 23 cm.Hanna Nagel (1907-1975) schuf in den 1920er und 1930er Jahren ein patriarchatkrtisches Frühwerk, befasste sich mit Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und der Diskriminierung von Homosexuellen. Sie studierte in Karlsruhe, u.a. unter Karl Hubbuch und Wilhem Schnarrenberger, später in Berlin unter Emil Orlik und Hans Meid. Nagel gewann den Rompreis und verbrachte zwischen 1933 und 1936 immer wieder Zeit in der Villa Massimo. - Das Blatt insgesamt gebräunt und berieben, teils fleckig und mit einigen Griff- und wenigen Knickspuren.
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