Lot 1298 / Auktion 28 – ARCHIV
Auktion beendet
Korrespondenz - - Segal, Arthur. Eigenhängiger, signierter, zweiseitiger Brief an die "Buchhölzer". Schwarze Tinte auf liniertem Papier. Berlin Charlottenburg, 2.6.1926. 28 x 22 cm.Freundschaftlicher Brief der "Segals" an die "Buchhölzer". Segal "beschwert" sich scherzhaft über Buchholz' ausbleibende Antwort auf seinen "letzten zum mindesten geistreichen Brief" und weiter "Es war sehr nett, denn Erich gegenüber habe ich das Gefühl, dass ich so reden kann wie mir der innere Schnabel gewachsen ist, ohne dass er mich versteht - Spass beiseite - ohne dass ich Angst zu haben brauch und ohne dass ich meine Worte wer weiss wie auf die Waagschaale legen muss - Er lacht und sagt mir eine Grobheit und ich sage ihm auch Grobheiten, und wir meinen es gut mit uns, jeder mit sich selbst natürlich - aber auch miteinander ...". Segal verabschiedet sich in den Sommerurlaub und schlägt ein Treffen "bezüglich'Höherer Dinge'" im August vor. Signiert "Euere Segals". Im letzten Absatz erkundigt sich Segal nach Buchholz' Sohn Urs und schreibt sehr dünn und klein um "zu zeigen wie dünn meine Füllfeder schreiben kann - Es ist die selbe Feder die oben so dick geschrieben hat - Nu was sagt ihr dazu? Da staunste! Was?...". - Beigegeben: Jour fixe bei den Segals. Original-Photographie. Späterer Abzug. 2003. 12 x 17,5 cm. - Die Photographie wurde bei den wöchentlichen Treffen beim Ehepaar Segal aufgenommen. Um den Esstisch sind versammelt: Artur Segal, Fr. Maxy, Lucia und Erich Buchholz, M.H. Maxy, Fr. Segal, L. Moholy-Nagy und Luci Moholy (?). - Provenienz: Aus dem Nachlass von Erich Buchholz; Sammlung Michael Ilk.
Dieses Los ist differenzbesteuert. Auf den Zuschlagspreis fallen 30% Aufgeld an. Die Mehrwertsteuer ist enthalten aber nicht ausweisbar nach §25a UstG.