Lot 65 / Auktion 30 – ARCHIV

Medizin - Epidemiologie

Auktion beendet

Lot 65 / Auktion 30 – ARCHIV

Medizin - Epidemiologie

Medizin - Epidemiologie - Heyfelder, Johann Ferdinand. Beobachtungen über die Cholera Asiatica auf einer in Folge höhern Auftrags in die von jener Krankheit heimgesuchten Gegenden unternommenen Reise und während eines mehrmonatlichen Aufenthalts in Berlin und Magdeburg, sowie im Cüstrin'schen, Königsberg'ischen und Oberbarmin'schen Kreise gesammelt. 2 Teile in 1 Band. Mit 1 farbigen lithographischen Tafel. Bonn, Weber, 1832. VIII S., 1 Bl., 224 S., 1 Bl., VI S., 1 Bl., 215 S. 21,3 x 14 cm. Marmorierter Pappband der Zeit mit altem handschriftlichen Rückenschild.
Erste Ausgabe. - Hirsch III, 198f.: "Als 1831 von Russland her die Cholera in Deutschland eindrang, erhielt unter den Aerzten, die zum Studium derselben nach dem Osten Deutschlands und nach Russland gesendet wurden, auch H., obgleich nicht beamteter Arzt, den Auftrag, sich nach dem bereits von der Seuche befallenen Berlin zu begeben. Er publicirte darüber: 'Beobachtungen über die Cholera asiatica etc.' (Bonn 1832) und ging im Frühjahr 1832, als auch Frankreich von der Seuche befallen worden war, wiederum in höherem Auftrage dorthin, namentlich auch nach Paris, und legte seine dortigen Beobachtungen in einem 2. Bande der ersten Schrift: 'Die Cholera in Frankreich etc.' (Ebenda 1832) nieder." - Beigegeben: 1. Schnitzer, Adolph. Die Cholera contagiosa beobachtet auf einer in Folge höheren Auftrages in Galizien während der Monate Mai, Juni und Juli, und im Beuthner Kreise in Oberschlesien im August gemachten Reise. Mit 3 gefalteten Tabellen. Breslau, Pelz, 1831. XVI, 120 S. 20,3 x 13 cm. Pappband der Zeit mit altem handschriftlichen Rückenschild. - Erste Ausgabe. - Hirsch V, 258. - 2. Uffer, G. J. Versuch einer Darstellung der Cholera Morbus im Allgemeinen, mit besonderer Rücksicht auf ihre im Jahre 1817 aus Bengalen hervorgegangene epidemische Form ... 2. unveränderte Auflage. Pest, Hartleben, 1832. 4 Bl., 293 S., 1 Bl. 19,5 x 13 cm. Pappband der Zeit mit altem handschriftlichen Rückenschild. - Alle Bände mit alten Stempeln der "Medic. chirurg. Bibliothek Altenburg", teils leicht stockfleckig bzw. etwas gebräunt.

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