Lot 73 / Auktion 30 – ARCHIV

Technik - Eisenbahn

Ergebnis 200,00 € *

Lot 73 / Auktion 30 – ARCHIV

Technik - Eisenbahn

Technik - Eisenbahn - Die Vacuum Bremse. Mit 12 mehrfach gefalteten Tafeln. Wien, Smith' Vacuum Brake Company/ The Vacuum Brake Company, ca. 1878. 12 S. 26 x 21 cm. Blindgeprägte Original-Leinwand mit goldgeprägtem Deckeltitel (etwas berieben).
Wohl erste deutschsprachige Ausgabe. - "Eine preisgünstige Alternative war die Vakuumbremse von James Smith. Sie ist ebenfalls eine durchgehende Bremse, aber einfacher als die Westinghouse-Bremse. In den USA entledigte sich Westinghouse dieser Konkurrenz, indem er 1875 Smiths Patentrechte aufkaufte. Der Konkurrenzkampf setzte sich in England fort, wo Westinghouse keinen Patentschutz genoss, sodass die englischen Bahnen überwiegend die billigere, aber nicht selbsttätige Smith-Vakuumbremse beschafften. Um 1875 verbesserte John Hardy die Smith-Vakuumbremse mit einem neuen Bremszylinder. Die Bremse kam bei den Bahnen der Rothschild-Bankengruppe zum Einsatz, unter anderem in Frankreich, am Semmering, am Brenner und bei der Gotthardbahn. Die englische Aufsichtsbehörde forderte ab 1875 die widerstrebenden Bahngesellschaften auf, automatische durchgehende Bremsen einzuführen, die bei Zugtrennungen selbsttätig den Zug anhalten. Um nicht die Westinghouse-Bremse beschaffen zu müssen, entwickelte T. G. Clayton, Chef der Wagenwerkstätten der Midland Railway, eine selbsttätig wirkende Vakuumbremse. In Verbindung mit dem verbesserten Ejektor von James Gresham war die selbsttätige Vakuumbremse nun praxistauglich und wurde zum Standard in Großbritannien und dem damaligen Empire. Die 1877 gegründete Vacuum Brake Company Ltd. in London vermarktete die Patente von Smith, Clayton, Gresham und Hardy." (Wikipedia). - Wenige kleine Randläsuren.

* Dieses Los ist regelbesteuert. Auf den Zuschlagspreis fallen 23% Aufgeld sowie innerhalb der EU auf den Rechnungsendbetrag 7% Mehrwertsteuer an.