Lot 1852 / Auktion 31

Modersohn-Becker, Paula

Lot 1852 / Auktion 31

Modersohn-Becker, Paula

Modersohn-Becker, Paula. Zug klagender Frauen (Golgatha). Kohlestift und Rötel auf Papier. Um 1902. Blattmaße: 15,7 x 26,5 cm.
Röver-Kann, Werner E IV/41. - Bei dem Blatt scheint es sich um eine Vorzeichnung Modersohn-Beckers für die größere gleichnamige Zeichnung in Öltempera auf Pappe zu handeln, die im Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen aufbewahrt wird. Obwohl die Themen Trauer und Tod häufig in Modersohn-Beckers Zeichungen und Gemälden auftauchen, ist diese Art der expliziten Darstellung höchst selten. - Das Blatt in den Ecken auf Unterlage montiert, insgesamt etwas berieben und partiell gebräunt, die Kohle teils leicht verwischt, mittig mit schmaler Kratzspur, selten mit kleinen, punktuellen Farbverlusten und Anschmutzungen. - Provenienz: Herbert von Garvens, Hannover (1914), Walter Goldmann, Israel (1932), ab 1973 in Privatbesitz. Auktionen: Max Perl, Berlin (1932), Sotheby's London (1971), Galerie Bassenge, Berlin (1972), Kunstantiquariat Arno Winterberg, Heidelberg (1973).

Dieses Los ist differenzbesteuert. Auf den Zuschlagspreis fallen 30% Aufgeld an. Die Mehrwertsteuer ist enthalten aber nicht ausweisbar nach §25a UstG.